Empfehlungen basierend auf "Herzlichen Glückwunsch, es ist Autismus! Selfcare-Tipps und mehr für neurodivergente Menschen: Bd. 1"

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von Fern Brady

Schon als Teenager wusste Fern Brady, dass sie anders war. Als sie zufällig über Autismus las, wusste sie instinktiv, warum. Hier war die Erklärung für ihre Wahrnehmungsstörungen, ihre Meltdowns, ihre Unfähigkeit, soziale Signale zu deuten. Doch erst mit 34 folgte endlich die befreiende Diagnose. In dieser schonungslos ehrlichen Autobiografie erzählt sie ohne Rücksicht und mit dem ihr eigenen Witz von Neurodiversität zwischen Sexismus und Ableismus und ihrem offenen Umgang damit. »Geistreich, trocken und scharfsichtig - ein notwendiges Korrektiv in einer Welt, in der autistische Frauen entweder als ruhig und gefügig abgestempelt oder gänzlich ignoriert werden.« Devon Price, Unmasking Autism

von Steve Silberman

Was ist Autismus? Eine verheerende Entwicklungsstörung, eine lebenslange Behinderung? Oder aber eine ganz normale kognitive Eigenheit, verwandt mit Formen des Genies? In Wahrheit ist Autismus das alles und noch mehr. In einer einzigartigen Mischung aus Historie, Reportage und wissenschaftlicher Studie kommt Steve Silberman in seinem bahnbrechenden Buch dieser bis heute mysteriösen neuronalen Besonderheit auf die Spur. Er hat jahrelang die geheime Geschichte des Autismus recherchiert. Zudem findet er überraschende Antworten auf die Frage, warum die Zahl der Diagnosen in den letzten Jahren gestiegen ist. Dabei nimmt Silberman den Leser mit auf eine Kreuzfahrt nach Alaska – an Bord die führenden Programmierer des Silicon Valley. Oder auch ins London des 18. Jahrhunderts, wo der exzentrische Henry Cavendish das ohmsche Gesetz entdeckte – aber niemandem davon erzählte. Und wir hören die Geschichte von Hans Asperger, der seine kleinen Patienten vor den Nazis zu beschützen versuchte. Am Ende aber zeigt uns Steve Silberman in seinem wunderbar erzählten, empathischen Buch, dass wir Autisten und ihre Art zu denken brauchen.

von Clara Törnvall

Clara Törnvalls Essay über Autismus bei Frauen ist ein eindringliches, persönliches Buch über die Gefahr von Fehldiagnosen bei Frauen in Medizin und Psychiatrie. „Ich habe Probleme mit Blickkontakt. Ich kann weder Mimik deuten noch zwischen den Zeilen lesen. Da ist eine permanente Angst und lähmende Müdigkeit.“ Clara Törnvall wusste schon immer, dass etwas mit ihr nicht stimmt, doch erst mit 42 Jahren erhält sie die Diagnose. Sie ist Autistin? Sind das nicht eher sozial inkompatible Männer mit Inselbegabung? In „Die Autistinnen“ erkundet sie, warum es insbesondere bei Frauen oft zu Fehldiagnosen kommt und wer wirklich hinter der mythisch aufgeladenen Figur der Autistin steht. Dabei stößt sie unverhofft auf eigene Idole wie Beatrix Potter, Greta Thunberg und Virginia Woolf. Ein eindringlicher, überraschender und persönlicher Text, der unsere Auffassung von Normalität infrage stellt.

von Peter Vermeulen

Product DescriptionUntersuchungen in Europa, Kanada und den USA ergaben, dass bei sechs bis sieben von 1000 Personen eine Autismus-Spektrum-Störung (ASS) diagnostiziert wird. Was bedeutet das? Mit Autismus als Kontextblindheit beschreibt Peter Vermeulen eine neue Sichtweise zum Autismus-Verständnis. Seine Kernaussage lautet: Menschen mit Autismus zeigen in der Wahrnehmung ihrer objektbezogenen und sozialen Umwelt Probleme bei der schnellen, vorbewussten, intuitiven Erfassung und Nutzung von Kontextinformation. Dieses im Vergleich zu anderen Menschen herabgesetzte Gesp|r f|r Kontext ist hirnorganisch begr|ndet und erklärt die autistischen Besonderheiten in Wahrnehmung, sozialer Interaktion, Kommunikation und Denken. Peter Vermeulen kn|pft (kritisch) an viele bestehende neurokognitive Erklärungsansätze an und untermauert und belegt seine Thesen mit zahlreichen wissenschaftlichen Untersuchungsergebnissen, aber auch mit Beispielen aus seiner langjährigen praktischen Erfahrung mit Menschen aus dem Autismus-Spektrum. Allgemeinverständlich und unterhaltsam geschrieben eröffnet das Buch Betreuern, Lehrern, Begleitern und Eltern von Menschen mit Autismus neue Sichtweisen. Es zeigt Strategien zur Kompensation bzw. Hinweise und Beispiele f|r eine autismusfreundliche Gestaltung der Umwelt und gibt so neue Impulse f|r den Alltag der Betroffenen.About the AuthorDr. Peter Vermeulen, belgischer Psychologe, Erziehungswissenschaftler, arbeitet mit Menschen mit Storungen aus dem Autismus-Spektrum.

von Charlotte Suhr

Weiblich, 29, Neurodivergent. Dies Ist Meine Geschichte. 29 Jahre Lang Wusste Ich, Dass Ich Anders Bin Als Andere Menschen. 29 Jahre, In Denen Ich Versuchte, Mich Anzupassen, Meine Schwierigkeiten, Bedürfnisse Und Wahren Empfindungen Zu Verbergen. 29 Jahre, Bis Ich Die Diagnose Bekam, Die Mein Leben Verändern Sollte: Adhs. Auf Einmal Verstand Ich Mich Selbst, Meine Biographie, Die Beziehungen In Meinem Leben, All Die Schmerzhaften Beruflichen Erfahrungen. Und Als Wäre Eine Diagnose Nicht Genug, Kam über Ein Jahr Später Eine Zweite Dazu: Autistisch Ist Sie Also Auch. Wie Mein Leben Als Undiagnostiziertes Mädchen Verlief, Die Hürden Und Probleme Beim Erwachsenwerden Und Den Weg Zu Gleich Zwei Lebensverändernden Diagnosen, Habe Ich Niedergeschrieben In Der Hoffnung, Mir Und Anderen Zu Zeigen: Wir Sind Nicht Falsch. Nur Neurodivergent.

von Temple Grandin

Der selbstreflektierende und analytische Rückblick wird erweitert durch Originaltexte aus der Kindheit, Hinweise für Eltern und Pädagogen sowie einem Fragebogen zur Autismusdiagnose.

von Charlotte Suhr

Weiblich, 29, Neurodivergent. Dies ist meine Geschichte. 29 Jahre lang wusste ich, dass ich anders bin als andere Menschen. 29 Jahre, in denen ich versuchte, mich anzupassen, meine Schwierigkeiten, Bedürfnisse und wahren Empfindungen zu verbergen. 29 Jahre, bis ich die Diagnose bekam, die mein Leben verändern sollte: ADHS. Auf einmal verstand ich mich selbst, meine Biographie, die Beziehungen in meinem Leben, all die schmerzhaften beruflichen Erfahrungen. Und als wäre eine Diagnose nicht genug, kam über ein Jahr später eine zweite dazu: Autistisch ist sie also auch. Wie mein Leben als undiagnostiziertes Mädchen verlief, die Hürden und Probleme beim Erwachsenwerden und den Weg zu gleich zwei lebensverändernden Diagnosen, habe ich niedergeschrieben in der Hoffnung, mir und anderen zu zeigen: Wir sind nicht falsch. Nur neurodivergent.

von Oliver W. Sacks

Der Mann, der seine Frau mit einem Hut verwechselteOT The man who mistook his wife for a hat and other clinical tales OA 1985 DE 1987 Form Fallgeschichten Epoche GegenwartOliver Sacks berühmtestes Buch Der Mann, der seine Frau mit einem Hut verwechselte versammelt 24 Geschichten von Menschen mit seltsamen, sich auf die Persönlichkeit auswirkenden neurologischen Störungen. Die emphatisch beschriebenen Fallstudien vermitteln dem Leser, dass es noch eine andere Normalität als die allgemein gültige geben kann.Inhalt: In der titelgebenden Geschichte ist ein erfolgreicher Musikwissenschaftler und Sänger an visueller Agnosie erkrankt, der sog. Seelenblindheit. Aufgrund einer winzigen Verletzung in der rechten Gehirnhälfte kann Dr. P. die Gegenstände nicht mehr erkennen und greift statt nach seinem Hut zum Gesicht seiner Frau. Während im ersten Teil des Buchs Menschen vorgestellt werden, die wie Dr. P. an einem spezifischen Verlust leiden, stehen im zweiten Teil Patienten im Mittelpunkt, bei denen sog. neurologische Überschüsse vorliegen. So erfährt beispielsweise Natasha K. im Alter von 89 Jahren einen Überschwang an Gefühlen, der von Sacks als Neurosyphilis diagnostiziert und den Wünschen der beschwingten Dame entsprechend nur gemäßigt, nicht aber vollständig geheilt wird. In einem dritten Teil schildert Sacks seine Begegnungen mit Menschen, die visionäre Fähigkeiten aufweisen oder deren Wahrnehmungen sich plötzlich verändert haben, wie z. B. bei Stephen D., der eines Morgens mit dem Geruchssinn eines Hundes erwacht. Der letzte Teil versammelt Geschichten von Menschen mit geistigen Behinderungen und besonderen Fähigkeiten; Sacks berichtet u. a. von seiner Behandlung geistig und körperlich retardierter Zwillinge, die durch ihr phänomenales Zahlengedächtnis das Interesse von Wissenschaft und Medien auf sich gezogen hatten.Neben der Schilderung kurioser Krankheiten hebt Sacks die außerordentlichen Fähigkeiten hervor, welche die Patienten unbewusst entwickelt haben, um ihre neurologischen Defekte zu kompensieren. Im Vorwort zu seinem Buch schreibt er: »Klassische Sagen und Legenden sind von archetypischen Figuren, von Helden, Opfern, Märtyrern und Kriegern bevölkert. Die Patienten eines Neurologen sind Verkörperungen dieser Figuren.« In Nachschriften zu den einzelnen Geschichten gibt Sacks medizinische Erklärungen, sodass das Werk gleichermaßen als Kompendium skurriler, authentischer Geschichten wie auch als populärpsychologisches Sachbuch gelesen werden kann.Wirkung: Das vom Rowohlt-Verlag als Sachbuch vertriebene Werk mit dem kuriosen Titel wurde zum Bestseller und fand insbesondere in der darstellenden Kunst große Resonanz. So diente die Titelgeschichte als Vorlage für eine 1986 von dem Komponisten Michael Nyman uraufgeführte Kammeroper; 1993 suchte der Regisseur Peter Brook in seinem Stück L‘homme qui nach einer Schauspielsprache für die Darstellung neurologischer Defekte. M. Si.