Empfehlungen basierend auf "Heinz Erhardt: Alles Liebe!"

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von Rainer Maria Rilke

»Ich möchte dir ein Liebes schenken, das dich mir zur Vertrauten macht« – mit diesen Versen beginnt Rilke die Liebesgedichte für seine Angebetete, die Schriftstellerin Lou Andreas-Salomé. Es war eine Liebe, die beide überwältigte, später zerbrach und in eine intensive Freundschaft mündete. Veröffentlicht wurden die Gedichte erst nach Rilkes Tod – und jetzt erscheinen sie erstmals in einem eigenen Band. 48 Gedichte, die Rilkes überschwängliche Hingabe ausdrücken und damit allen Verliebten aus dem Herzen sprechen.

von Eugen Gomringer

1972 erstmals erschienen, ist der Band »konkrete poesie« längst selbst ein maßgebender Bestandteil der Geschichte dieser avantgardistischen Lyrikform nach dem Zweiten Weltkrieg geworden. Eugen Gomringer, Mitbegründer der Konkreten Poesie und Herausgeber der Anthologie, legt nun eine erheblich erweiterte Neuausgabe vor. Sie macht augenfällig, dass diese Form der Poesie, die mit der Sprache spielt, auch im 21. Jahrhundert höchst lebendig ist. Neu aufgenommene Autorinnen und Autoren sind: Hannes Bajohr, Ute Bernhard, Friedrich W. Block, Ingrid Isermann, Michael Lentz, Cia Rinne, Axel Rohlfs, Volker Seitz.

von Johann Wolfgang Goethe

Ob »Edel sei der Mensch, Hülfreich und gut!«, »Füllest wieder Busch und Tal / Still mit Nebelglanz« oder »Zum Sehen geboren, / Zum Schauen bestellt« – unzählige Verse aus Goethes lyrischem Werk sind auch heute noch gern verwendete Bonmots. Mehr als dreitausend Gedichte schrieb Goethe, in unterschiedlichsten Formen, Traditionen und zu den verschiedensten Themen. Mit diesem an Umfang und Bedeutung außergewöhnlichen Werk hat er das deutschsprachige Gedicht der Neuzeit erst eigentlich ermöglicht: »Prometheus«, »Erlkönig« oder die Sammlung »West-östlicher Divan« sind Klassiker im besten Sinne des Wortes. Die 50 schönsten und bekanntesten Gedichte des Dichterfürsten laden dazu ein, sein großes lyrisches Werk (wieder) zu entdecken! – Mit einer kompakten Biographie des Autors.

von Robert Gernhardt

Robert Gernhardt. Collection Of Poems Published Previously, Accompanied By 70 Pages Of Unpublished Annotations By The Author.

von Selma Meerbaum-Eisinger

58 Gedichte (darunter sechs Übersetzungen) enthielt ihr handschriftlich überliefertes Album mit dem Titel »Blütenlese«, als Selma Meerbaum-Eisinger am 16. Dezember 1942 mit achtzehn Jahren am Flecktyphus im Arbeitslager Michailowka am Bug starb, wohin sie mit ihrer Familie und einem Großteil der jüdischen Bevölkerung ihrer Heimatstadt Czernowitz im Zuge der Räumung des Ghettos im Juni 1942 deportiert worden war. Als Dokument für das Verbrechen der Shoa bezeugen diese Gedichte dennoch die Unauslöschlichkeit eines Individuums, sind frühe Werke einer offenkundig zur Dichtung Begabten. Neu ediert nach der Tel Aviver Ausgabe und mit einem ausführlichen Nachwort versehen von Markus May, der das Werk u.a. in den Kontext der Lyrik der Bukowina stellt.

von Erich Kästner

Dieser Band versammelt Marcel Reich-Ranickis ganz persönliche Kästner-Favoriten. Seine Auswahl von 121 Gedichten enthält neben bekannten auch unbekanntere Gedichte des »Sängers der kleinen Leute und Dichters der kleinen Freiheit«, wie Reich-Ranicki Erich Kästner charakterisiert: »Erich Kästner hatte nicht mehr und nicht weniger zu bieten als Grazie und Esprit, Humor und Vernunft und gehört mittlerweile zu den Klassikern der deutschen Literatur des vergangenen Jahrhunderts.«

von Carolin Emcke

Hard to find

von Wolfram Groddeck

Interpretationen zu: Lösch mir die Augen aus: ich kann dich sehen ... - Fortgehn - Karussell - Orpheus, Euridike, Hermes - Archaischer Torso Apollos - Der Blinde - Der Ball - An Hölderlin - Die achte Elegie - Die zehnte "Duineser Elegie" und zwei der "Sonette an Orpheus" (I,11 und II,1).

von Dorothy Parker

Dorothy Parker verkörpert alles, was man gemeinhin mit New York in Verbindung bringt: Rastlosigkeit und Moderne, Esprit und Erfolg, aber auch Härte, Grausamkeit und Einsamkeit. Dorothy Parker ist die New Yorker Schriftstellerin schlechthin. Dorothy Parkers Gedichte sind stets ein Zusammenspiel aus Witz und Melancholie, aus Trauer und Scherz, aus Pathos und Spott. Ebenso wie ihre Erzählungen zeichnet sich ihre Lyrik durch einen charakteristischen Mix aus Selbstmitleid und Zynismus aus. Ein Abgleiten in Kitsch vermeidet sie durch Schnoddrigkeit und Ironie.

von Kurt Schwitters

Der Band bietet einen repräsentativen Querschnitt durch das Werk des Pioniers experimenteller Dichtung, des Schöpfers von „Merz“ und „Anna Blume“, des Dadaisten Kurt Schwitters.