Empfehlungen basierend auf "Hamburg zum Verweilen"
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von Katja Riemann
"Zeit der Zäune" ist ein überraschend unterhaltsames und radikal menschliches Buch mit vielen persönlichen Einsichten.
von Stefan Maiwald
Pino schenkt in einer jener kleinen und unscheinbaren Bars aus, wie sie über ganz Italien verstreut sind. Wo man irgendwann den Betreiber persönlich kennt und auch seine Stammgäste. Pinos Bar wohnt jene Magie inne, die von Lebenslust, engen Freundschaften und lebensklugen Menschen erzählt. Denn Pino und seine Gäste verstehen etwas von dieser rätselhaften, komplizierten Sache, die wir Leben nennen. Pinos Bar ist immer offen. Zu Weihnachten und Neujahr, Ferragosto und am Ostersonntag. Ab sechs Uhr morgens, wenn die ersten Fischer aus der Lagune zurückkommen und der Bäcker von nebenan schon sehnsüchtig auf seinen ersten Kaffee wartet. Bis tief in die Nacht, denn Pinos Gäste erzählen Geschichten über unvergessliche Begegnungen, über Zeit, Geld, Glück und Genuss – und geben uns, humorvoll und wie nebenbei, praktische Lebenslektionen, wie wir die schönsten Seiten dieser Welt entdecken können.Glück und Genuss – und geben uns, humorvoll und wie nebenbei, praktische Lebenslektionen, wie wir die schönsten Seiten dieser Welt entdecken können.
von Mark Benecke
Berlin als Pharmazie-Stadt?! Und ob! Ob Uran, Haushaltszucker oder Tussamag-Hustensaft, wir verdanken den Berliner Apothekern einiges! Aber auch Giftmorde, Medikamentenskandale und illegale bunte Pillen gehören zu Historie und Gegenwart Berlins wie die Universitätsklinik Charité. Die Geschichte und Geschichten streifen Medizin und Chemie, Kultur und Wissenschaft. Mark Benecke, bekennender Experte für das Abseitige, nimmt Sie mit auf Entdeckungsreise an verborgene und vergessene Ecken, zu historischen Schätzen und überraschenden Fakten, und manchmal bis in die Abgründe der menschlichen Seele.
von Pierre Nora, Etienne François
Statt 39,90 € jetzt nur noch 18,00 € Vom königlichen Hof, Jeanne d'Arc und den Errungenschaften der Französischen Revolution über Verdun und Vichy bis hin zu Marcel Prousts Suche nach der verlorenen Zeit und der Tour de France - in insgesamt sechzehn Essays entsteht ein lebendiges Panorama der Erinnerungslandschaft unserer Nachbarn. "Das Gedächtnis klammert sich an Orte wie die Geschichte an Ereignisse." Nach dem großen Erfolg der Deutschen Erinnerungsorte erscheint nun erstmals in deutscher Sprache eine Auswahl aus dem umfangreichen Werk, das als Grundlage und Vorbild all dieser Versuche einer neuen Gedächtnistopographie gelten kann: Les lieux de mémoire. In insgesamt sechzehn Essays beschreiben die Autoren ausgewählte zentrale Erinnerungsorte Frankreichs: der Nation, der Republik und des Landes mit seinen vielfältigen Facetten. Der Bogen spannt sich vom königlichen Hof, Jeanne d'Arc und den Errungenschaften der Französischen Revolution über Verdun und Vichy bis hin zu Marcel Prousts "Auf der Suche nach der verlorenen Zeit" und der Tour de France. Dabei geht es nicht um Ereignisgeschichte, sondern um eine Symbolgeschichte, die nach dem Fortleben dieser "Orte" im kollektiven Gedächtnis (nicht nur) der Franzosen fragt. Glänzend geschrieben, bieten diese Beiträge ein lebendiges Panorama der Erinnerungslandschaft unserer Nachbarn und zeigen, daß diese bemerkenswerte Form der Geschichtsschreibung stets über nationale Grenzen hinausblickt.
von Czeslaw Milosz
Czeslaw Milosz, der litauische Dichter polnischer Sprache, erinnert sich an das Wilna seiner Kindheit: ein Gedankenspaziergang durch die Straßen einer lebendigen, vielsprachigen und kosmopolitischen Stadt mit einer langen, wechselvollen und grausamen Geschichte.
von Annette Dittert
Seit 2008 berichtet Annette Dittert als Korrespondentin der ARD aus London von der britischen Insel. Dabei geht es nicht nur um Politik, Kultur und Königshaus. Vielmehr kommen immer wieder auch die Eigenarten der Engländer im Allgemeinen und der Londoner im Speziellen zum Vorschein. In ihrem Buch erzählt sie sehr persönlich, mit viel Wärme und Liebe zum Detail über das Leben in dieser wunderbaren Stadt: über die Leidenschaft zu ihrem Hausboot namens Emilia, über das Prinzip des englischen Sich-Durchwurschtelns, über Straßenkünstler, gentrifzierte Stadtteile, den Bären Paddington und noch viel mehr.
von Hasnain Kazim
Auf dem Dachboden seiner Eltern findet Hasnain Kazim, Sohn indisch-pakistanischer Einwanderer, eine Kiste mit Papieren, die ein Tor zu seiner Vergangenheit öffnen: Dokumente, die belegen, dass seine Familie in den 80er-Jahren mehrmals kurz davor stand, aus Deutschland ausgewiesen zu werden. Kazim geht dieser Familiengeschichte nach, erzählt, wie seine Eltern nach Deutschland kamen und warum sie ausgerechnet in einem Dorf bei Hamburg, das alles andere als ihr Traumziel war, heimisch werden. Den Schikanen der Ausländerbehörden steht die Hilfsbereitschaft der Dorfbewohner gegenüber, die der muslimischen Familie, wo immer möglich, den Rücken stärken. Was im täglichen Leben rasch gelingt - die Integration -, wird erst nach 16 Jahren offiziell: Die Familie erhält die deutsche Staatsbürgerschaft. Es ist ein Bogen von Dorf zu Dorf, von Lakhimpur am Fusse des Himalaya nach Hollern-Twielenfleth im alten Land, von Indien nach Deutschland. Und es ist eine Geschichte von kulturellen Unterschieden und Gemeinsamkeiten, über geglückte Integration, Liebe und Freundschaft. Interview mit Hasnain Kazim im dtv-Online-Magazin lesen Hasnain Kazimwurde 1974 im niedersächsischen Oldenburg geboren und wuchs in dem Dorf Hollern-Twielenfleth im Alten Land, vor den Toren Hamburgs, sowie in Karatschi, Pakistan, auf. Er studierte Politikwissenschaft und schrieb unter anderem für die Heilbronner Stimme und die Nachrichtenagentur dpa. Ab 2006 war er Redakteur von SPIEGEL ONLINE, seit Juli 2009 ist er Südasienkorrespondent von SPIEGEL ONLINE und SPIEGEL.
von Petros Markaris
Über die inspirierende Freundschaft zwischen Schriftsteller Petros Markaris und Regisseur Theo Angelopoulos.
von Rafik Schami
Rafik Schami, der seine Heimat Syrien als Diktatur- und Kriegsgegner verlassen musste, hat sein Land nie wieder betreten. Aber vor allem Damaskus, die Stadt seiner Kindheit, hat er sich im Herzen bewahrt: die Farben und Gerüche, die Straßen und Plätze, die Menschen und Geschichten der uralten orientalischen Stadt. Rafik Schami macht in diesen über Jahren entstandenen Texten deutlich, wie sich arabische und europäische Kultur unterscheiden, und beschreibt - mal ernst, mal unterhaltsam - den Traum, sich eines Tages gegenseitig zu verstehen.
von Jens Wietschorke
Die spannende Rivalität zweier Metropolen Berlin und Wien – zwei Städte und eine lange Geschichte leidenschaftlicher Rivalität. In der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts, der Zeit der klassischen Moderne, wurden beide Städte zu Magneten für Künstlerinnen, Intellektuelle und Exzentriker.Der Kulturwissenschaftler Jens Wietschorke spürt in seiner brillant erzählten Studie der faszinierenden Beziehungsgeschichte dieser urbanen Gegenpole nach – und zeigt, wie sehr Klischees, Wirklichkeit und kulturelle Zirkulationen miteinander verwoben sind.Ausgezeichnet als Wissenschaftsbuch des Jahres 2024, eröffnet dieses Buch ein neues Verständnis für das komplexe Wechselspiel beider Städte – politisch, kulturell und geistesgeschichtlich. Zwei Städte und ein Jahrhundert im Aufbruch Ein kluges, unterhaltsames und erhellendes Kaleidoskop der deutschsprachigen Moderne Ausgezeichnet als Wissenschaftsbuch des Jahres