Empfehlungen basierend auf "Haarmann"
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von Yvonne Widler
ist Journalistin, lebt in Wien und leitet das Lebensart-Ressort des Kurier. Für ihre gesellschaftskritischen Reportagen und Porträts wurde sie mehrfach ausgezeichnet, u.a. mit dem Prälat-Ungar-Preis für den Artikel „Gedanken von unheilbar kranken Menschen" oder dem Dr. Karl-Renner-Publizistikpreis für ihre Aufarbeitung des Schicksals eines Heimkindes. Als einfühlsame und unnachgiebige Journalistin beschäftigt sie sich regelmäßig mit dem Leben von Frauen, die in Gewaltbeziehungen gefangen sind und auch mit jenen, die das Martyrium nicht überlebt haben.
von Karoline Klemke
Karoline Klemke hat mich mitgenommen in eine Welt, die ich nicht kannte. Während ich las, kam mir dann mehr bekannt vor, als ich gedacht hätte. Ein Buch zum Fürchten, zum Lachen, zum Nachdenken, einwandfrei geschrieben. Ich hab’s verschlungen.
von Laura Backes
Weit über 100 getötete Frauen allein in Deutschland pro Jahr: Morde, über die niemand sprichtJeden Tag versucht in Deutschland ein Mann, seine Frau umzubringen. Alle 3 Tage wird eine Frau von ihrem Partner oder Ex-Partner getötet. Hinzu kommen die Morde an Frauen durch ihnen unbekannte Täter. Diese Verbrechen sind keine Ehrenmorde oder Beziehungstaten, sondern Femizide: Morde, die an Frauen verübt werden, weil sie Frauen sind. Laura Backes und Margherita Bettoni zeigen in diesem aufrüttelnden Buch, dass die Tötung von Frauen aufgrund ihres Geschlechts auch bei uns ein ernsthaftes gesamtgesellschaftliches Problem ist. Als Familientragödien verharmlost, bleiben viele Frauenmorde verborgen und verdecken die patriarchalen Macht- und Gewaltmuster, die sich tief durch unsere Gesellschaft ziehen. Die beiden Journalistinnen haben mit Überlebenden gesprochen, Experten befragt, die Motive männlicher Gewalttäter untersucht und ihre grausamen Taten hier rekonstruiert. Ihre schockierende Analyse zeigt, dass Femizide uns alle angehen und warum wir jetzt handeln müssen.
von Elias Haller
Ein Zeichen so rätselhaft wie der Tod – ein mysteriöser Fall für den Dresdner Kryptologen Arne Stiller von Bestsellerautor Elias Haller.»Die Leiche ist … – um ehrlich zu sein, hat da drin der Teufel persönlich gewütet.« Mit knappen Informationen wird Kryptoanalytiker Arne Stiller zum Tatort des Mordes an einem wohlhabenden Dresdner gerufen. Als er dort eintrifft, versteht er, warum seine Kollegen das Haus kein zweites Mal betreten wollen: Der Eigentümer liegt nicht nur gefesselt und blutüberströmt in seinem Bett, der Täter hat seinem Opfer auch das Gesicht vom Schädel geschnitten. Trotz aller Widerwärtigkeit gilt Stillers Aufmerksamkeit einem an die Wand gemalten Symbol, bei dessen Bedeutung sogar er an seine Grenzen stößt.Kurz darauf taucht auf einem gestohlenen Handy ein Video mit einem zweiten Mord auf. Doch das Muster des Serienkillers erkennt Stiller erst, als ein drittes Opfer und weitere Symbole entdeckt werden …
von M a Rothman
Product DescriptionClever, fesselnd (Kirkus Reviews): Juan hat möglicherweise ein wirksames Heilverfahren für Krebs entdeckt - aber als der Forensische Analyst Nate vom FBI mehrere rätselhafte Vorfälle untersucht, stellt sich allmählich heraus, dass Juans Algorithmus in falsche Hände gefallen ist... Ein faszinierender Wissenschaftsthriller mit einem nervenzerreißenden Finale (New York Times Bestseller-Autor F. Paul Wilson).---------Juan Gutierrez, ein Krebsforscher, untersucht seit vielen Jahren das Erbgut von Tieren, bei denen sich eine Immunität gegen bestimmte Krebsarten nachweisen lässt. Im Verlauf seiner Forschungsarbeit entdeckt Juan ein bestimmtes Muster, das es ihm ermöglicht, die Evolution einer Spezies über tausende Generationen hinweg vorherzusagen.Aus diesem Evolutionsmuster entwickelt Juan einen Algorithmus, der den Schlüssel zu einem alten Menschheitstraum darstellen könnte: die Überwindung der Krebsanfälligkeit des Menschen.Doch Darwin's Cipher, wie Juan sein Projekt nennt, weckt die Begehrlichkeiten anderer, die sich nicht für seine Krebsforschung interessieren, sondern völlig andere Anwendungsmöglichkeiten des neuen genetischen Algorithmus im Visier haben.Nate Carrington, der als forensischer Analytiker des FBI mehrere rätselhafte Fälle zu klären versucht, wird zu einer Rinderfarm gerufen, auf der sich ein seltsamer Vorfall ereignet hatte: Eine Herde Rinder wurde tot aufgefunden; nur ein einziges neugeborenes Kalb hatte überlebt. Der Fall weist eine Verbindung zu einem der anderen cold cases auf, an denen Nate arbeitet: Die Analyse der DNA des Kalbs stimmt mit keiner anderen DNA in der Datenbank des FBI überein.Kurz darauf werden in einem ländlichen Krankenhaus vier Mitarbeiter tot aufgefunden und ein neugeborenes Kind muss in eine Sonderisolierstation verlegt werden.Erst als die zuständige Behörde des Gesundheitsministeriums eine Warnung an alle Krankenhäuser und Polizeibehörden herausgibt, wird der Menschheit klar, welche Gefahr ihr droht.ReviewMit Darwin's Cipher ist M.A. Rothman ein packender Wissenschaftsthriller gelungen - nervenzerreißend bis zur letzten Seite.- F. Paul Wilson, New York Times bestselling authorM.A Rothmans Darwin's Cipher ist ein fesselnder, gut recherchierter und nur allzu realistischer Thriller über medizinische Forschung und genetische Manipulation.- Kevin J. Anderson, New York Times bestselling authorWenn Sie einen nervenaufreibenden Science Fiction-Thriller suchen, brauchen Sie nur zu einem von Rothmans Romanen zu greifen. Mach Sie es sich bequem und genießen Sie die Reise.- Larry Correia, New York Times bestselling authorIn dem Medizin-Thriller Darwin's Cipher geht es darum, wie sich illegale genetische Manipulation auf das Leben einer Familie auswirkt - ein Stoff, der sicherlich auch die Fans von Robert Cook und Michael Critchton ansprechen dürfte. Schnelle Handlung, die Gefühle anspricht und zum Nachdenken anregt.- David Farland, New York Times bestselling authorEine clevere, faszinierende Story, die auf einzigartige Weise Unterhaltung mit Wissenschaft verknüpft.- Kirkus ReviewsAbout the AuthorUSA TODAY-Bestsellerautor M. A. Rothman ist einer der wohl ungewöhnlichsten Schriftsteller, die Ihnen je unterkommen werden. Er ist in erster Linie Ingenieur mit naturwissenschaftlichem Hintergrund, aber irgendwie hat sich seine Gewohnheit, zu schreiben, zu mehr als einem gewöhnlichen Hobby entwickelt. Im Mittelpunkt seiner Geschichten stehen primär zwei Dinge: Technologie und internationale Intrigen. Tendenziell ergeben sich daraus Werke, die man den Genres Science-Fiction, Techno-Thriller und Mainstream-Thriller zuordnen kann. Wenn er nicht schreibt, kocht er gern, informiert sich über neue Technologie, reist und verbringt Zeit mit seiner Familie.
von Lawrence Wright
In einer packenden Erzählung schildert der Journalist Lawrence Wright erstmals umfassend die Vorgeschichte des 11. September. Vier Männer stehen im Mittelpunkt: Osama Bin Laden und seine Nummer zwei, Aiman al-Sawahiri, der FBI-Mann John O'Neill und der saudische Geheimdienstchef Turki al-Faisal. Meisterhaft verknüpft Wright ihre Lebenswege zu einem Gesamtbild der Ereignisse, Wendepunkte, Versäumnisse und Fehleinschätzungen, die den Anschlägen vorangingen.
von Peter May
"Nicht immer - ehrlich gesagt: eher selten - gelingt es Verlagen, mit ihren Titelübersetzungen ins Schwarze zu treffen. Bastei Lübbe [...] gebührt somit ein großes Lob. Coffin Road - Tödliches Vergessen ist in gleich mehrfacher Hinsicht ein Volltreffer!" Siegener Zeitung, 23.05.2018 "Coffin Road - Tödliches Vergessen ist in gleich mehrfacher Hinsicht ein Volltreffer!" Siegener Zeitung, 23/05/2018 "Peter May entwickelt einen extrem verzinkten Thriller, der zugleich eine herausforderde literarische Übung ist. Eigentlich würde man meinen, brauchte es Meister wie Umberto Eco oder Michael Ondaatje, um sich bei so einer konstruktion nicht heilos zu verzetteln, Peter May zieht das aber ganz cool durch" Frankfurter Rundschau, 23/06/18
von Miriam Suter, Natalia Widla
In der Schweiz wird alle zwei Wochen eine Frau von ihrem Ehemann, Lebensgefährten oder Ex-Partner getötet. Jede Woche überlebt eine Frau einen versuchten Femizid. Warum werden Männer zu Tätern von häuslicher oder sexualisierter Gewalt an Frauen? Warum töten sie? Miriam Suter und Natalia Widla gehen dieser Frage nach im Hinblick darauf, was die Schweiz tut, um solche Verbrechen zu verhindern, und was noch getan werden muss. In Gesprächen mit verschiedenen Fachpersonen aus Justiz, Politik oder Psychologie und durch die Auseinandersetzung mit aktuellen Fällen von verurteilten Gewalttätern versuchen sie zu ergründen, welche Männer sich hinter dem Begriff «Täter» verbergen, welche psychologischen und gesellschaftlichen Mechanismen Gewalt befördern und welche präventiven oder kurativen Massnahmen bestehen. Zu den Gesprächspartner:innen gehören Markus Theunert vom Schweizer Männer- und Vaterverband, die forensische Diagnostikerin Nahlah Saimeh, die Soziologin und Aktivistin Melanie Brazzell, die Strafrechtsprofessorin Nora Markwalder, Bundesrat Beat Jans und viele weitere.
von Robert D. Hare
Psychopathie ist eine Persönlichkeitsstörung, die durch eine ausgepr- te Kombination von Verhaltensweisen und daraus gefolgerten Charakter- genschaften definiert wird. Die meisten dieser Eigenschaften werden von der Gesellschaft als negativ angesehen; daher ist es keine Bagatelle, jem- den als Psychopathen zu diagnostizieren. Wie bei jeder psychiatrischen S- rung basiert die Diagnose auf zusammengetragenen Indizien dafür, dass eine Person zumindest die Minimalkriterien der Persönlichkeitsstörung - füllt. Bei Fällen aus meinen eigenen Akten sind die jeweiligen Personen sorgfältig auf der Basis umfangreicher Informationen aus Interviews und den Akten diagnostiziert worden. Allerdings habe ich diese Personen durch die Veränderung von Einzelheiten und das Entfernen von Identifikatio- merkmalen unkenntlich gemacht, ohne jedoch die zu treffende Aussage zu verfälschen. Wenn auch das Thema dieses Buches Psychopathie ist, so sind doch nicht alle hier beschriebenen Personen Psychopathen. Viele der verwendeten Beispiele stammen aus öffentlich zugänglichen Berichten, den Nachricht- medien und persönlichen Gesprächen, und ich kann nicht sicher sein, dass die jeweils in Frage stehenden Personen Psychopathen sind, selbst wenn sie von anderen so bezeichnet worden sind. In jedem Falle stehen aber die belegten Aussagen über einen Verhaltensaspekt der jeweiligen Person mit dem Konzept der Psychopathie in Einklang, oder sie illustrieren einen für die Persönlichkeitsstörung zentralen Charakterzug oder ein typisches V- halten. Solche Personen könnten Psychopathen sein oder auch nicht. Aber die Berichte über ihr Verhalten sind ein nützliches Vehikel, um die v- schiedenen Eigenschaften und Verhaltensweisen zu erörtern, die Psycho- thie definieren.