Höfische Kultur - das ist die Kultur der großen weltlichen Höfe, die im 12. und 13. Jahrhundert einen neuen Gesellschaftsstil und eine neue Dichtung hervorgebracht haben, durch die das kulturelle Erscheinungsbild des Adels auf Jahrhunderte geprägt worden ist. Die historischen Grundlagen dieser Hofkultur liegen in dem Strukturwandel des adligen Gesellschaft, der sich in der Ausbildung der Landesherrschaft manifestierte. Die wichtigsten Anregungen kamen aus Frankreich, wo die Laienbildung früher und wieter verbreitet war als in Deutschland. Diese höfische Kultur wird hier - seit Jahrzehnten erstmals wieder - in ihren verschiedenen Aspekten umfassend dargestellt. Zahlreiche Textzitate (hochdeutsch und in der Originalsprache) und 40 Abbildungen machen die angesprochenen Gegenstände anschaulich und konkret. Für Germanisten wie für Historiker bestimmt, ist das Buch "von einem Laienhistoriker verfaßt worden, der ständig seine Kompetenzen überschreitet, wenn er über Burgenbau und Kleidermoden, Tischsitten und Waffentischnik schreibt. Er kann sich allerdings darauf berufen, dass diese Sachgebiete hauptsächlich aus literarischen Quellen erschlossen werden, für die er zuständig ist; und er kann vor allem geltend machen, dass die Literaturgeschichte ien großes Interesse daran nehmen muß, sich ein genaues Bild von dem Gesellschaftsbetrieb der höfischen Zeit zu machen, weil die historische Einmaligkeit der höfischen Zeit zu machen, weil die historische Einmaligkeit der höfischen Dichtung nur verständlich wird, wenn man sie im Zusammenhang mit ihren gesellschaftlichen und kulturellen Voraussetzungen und Bedingungen sieht.""Kurzweilig und inhaltsreich." Bayerischer Rundfunk"Ein Standardwerk." Die Zeit
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Höfische Kultur. Literatur und Gesellschaft im hohen Mittelalter.
von Joachim Bumke
Höfische Kultur - das ist die Kultur der großen weltlichen Höfe, die im 12. und 13. Jahrhundert einen neuen Gesellschaftsstil und eine neue Dichtung hervorgebracht haben, durch die das kulturelle Erscheinungsbild des Adels auf Jahrhunderte geprägt worden ist. Die historischen Grundlagen dieser Hofkultur liegen in dem Strukturwandel des adligen Gesellschaft, der sich in der Ausbildung der Landesherrschaft manifestierte. Die wichtigsten Anregungen kamen aus Frankreich, wo die Laienbildung früher und wieter verbreitet war als in Deutschland. Diese höfische Kultur wird hier - seit Jahrzehnten erstmals wieder - in ihren verschiedenen Aspekten umfassend dargestellt. Zahlreiche Textzitate (hochdeutsch und in der Originalsprache) und 40 Abbildungen machen die angesprochenen Gegenstände anschaulich und konkret. Für Germanisten wie für Historiker bestimmt, ist das Buch "von einem Laienhistoriker verfaßt worden, der ständig seine Kompetenzen überschreitet, wenn er über Burgenbau und Kleidermoden, Tischsitten und Waffentischnik schreibt. Er kann sich allerdings darauf berufen, dass diese Sachgebiete hauptsächlich aus literarischen Quellen erschlossen werden, für die er zuständig ist; und er kann vor allem geltend machen, dass die Literaturgeschichte ien großes Interesse daran nehmen muß, sich ein genaues Bild von dem Gesellschaftsbetrieb der höfischen Zeit zu machen, weil die historische Einmaligkeit der höfischen Zeit zu machen, weil die historische Einmaligkeit der höfischen Dichtung nur verständlich wird, wenn man sie im Zusammenhang mit ihren gesellschaftlichen und kulturellen Voraussetzungen und Bedingungen sieht.""Kurzweilig und inhaltsreich." Bayerischer Rundfunk"Ein Standardwerk." Die Zeit
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