Empfehlungen basierend auf "Grundbegriffe der Philosophie"

Based on your reading history, we think you will also enjoy the following books.

von Josef M. Gaßner

ein überaus lesenswertes und lehrreiches Buch (...), das erfolgreich die Brücke zwischen Populärwissenschaft und Lehrbuch schlägt

von Edward W. Said

Edward W. Said (1935 – 2003) wurde in Jerusalem geboren und verbrachte seine Kindheit in Kairo. Nach seinem Studium in Princeton und Harvard lehrte er Englisch und Vergleichende Literaturwissenschaft an der Columbia University sowie in Harvard und Yale. 2002 erhielt er gemeinsam mit Daniel Barenboim den Prinz-von-Asturien-Preis für seine Verdienste um die israelisch-palästinensische Aussöhnung.

von Søren Kierkegaard

In diesem Band sind vier kürzere Abhandlungen Kierkegaards aus der Zeit von 1843 bis 1849 vereinigt, die jedoch nicht minder zentral sind für Kierkegaards philosophisch-theologisches Denken als die frühen großen Schriften.›Die Krankheit zum Tode‹ (1849) untersucht ebenso wie die Abhandlung ›Der Begriff der Angst‹ (1844) das Wesen der Sünde. Während Kierkegaard im ›Begriff der Angst‹ dieses Phänomen als die Voraussetzung der Erbsünde bewußt nur psychologisch analysiert, geht er in ›Die Krankheit zum Tode‹ unmittelbar von christlichen Voraussetzungen aus und wendet sich scharf gegen Hegel, der nach seiner Ansicht die Kernbegriffe des christlichen Glaubens, vor allem den Schuldcharakter der Sünde – und damit das Hauptstück des Glaubens – auflöst. »Die Krankheit zum Tode ist Verzweiflung« und »Verzweiflung ist die Sünde«. Sünde liegt, christlich verstanden, nicht in der Erkenntnis, sondern im Willen, ihr Gegensatz ist nicht Tugend, sondern Glaube. Nur im Glauben ist die Sünde überwunden, die Krankheit geheilt.Auch die Abhandlung ›Furcht und Zittern‹ (1843) beschäftigt sich mit einem Zentralthema christlicher Philosophie, sie stellt den Versuch dar, das Wesen des Glaubens neu zu bestimmen. ›Furcht und Zittern‹ ist wohl das persönlichste Werk Kierkegaards, das, wie er 1849 in seinem Tagebuch vermerkt, sein eigenes Leben reproduziere.Die vierte Schrift des Bandes, die gleichzeitig mit ›Furcht und Zittern‹ erschien, ›Die Wiederholung‹ ist vor dem biographischen Hintergrund von Kierkegaards Verlobung mit Regine Olsen zu sehen. Sie variiert das gleiche Thema wie ›Furcht und Zittern‹, jedoch in einer kunstvollen literarischen Form, in der Liebesgeschichte eines jungen Menschen, an der das philosophische Problem der Wiederholung dargestellt wird.

von undefined Aristoteles

Das Glück ist das höchste Gut des Menschen – aber worin besteht ein glückliches Leben? Und wie wird man ein guter Mensch? In der zehn Bücher umfassenden Nikomachischen Ethik grenzt Aristoteles Tugenden von Affekten und von tadelnswerten Charaktereigenschaften ab, untersucht die Bedeutung von Werten wie der Freundschaft und gibt gewissermaßen einen Leitfaden für ein gutes, tugendhaftes und glückliches Leben. Als ein Hauptwerk der westlichen Ethik ist die Nikomachische Ethik ein zentraler Text im Philosophiestudium. Diese Ausgabe bietet eine gut lesbare Neuübersetzung in zeitgemäßer Sprache und einen neuen Kommentar.

von Rudolf Otto

Rudolf Otto. Dieses 1917 Veröffentlichte Hauptwerk Von Rudolf Otto Erscheint Seit Der 17. Auflage (1931) Im Verlag C.h. Beck Und Seit 1987 Als Nachdruck Der Ungekürzten Sonderasugabe Von 1979 In Der Beck'schen Reihe--t.p. Verso. Includes Bibliographical References.

von Johannes Franzen

»Über Geschmack lässt sich streiten, über die Klugheit und Relevanz dieses Buches nicht!« Samira El Ouassil Der ausgewiesene Skandalforscher und Literaturwissenschaftler Johannes Franzen fragt, warum Konflikte über Geschmack, Kunst und Kanon so heftig eskalieren. Wer einmal erlebt hat, wie der eigene Lieblingsfilm heruntergemacht wurde, oder wer einen Verriss des Lieblingsbuches gelesen hat, der kennt das tiefe Gefühl des Unwillens, das eine solche Attacke herausfordert. Empört möchte man widersprechen, den Roman oder den Film verteidigen – und damit auch sich selbst.  Johannes Franzen sieht im Streiten über Geschmack eine wichtige Kulturtechnik und versammelt eine Fülle von Kontroversen und Skandalen aus der Literatur-, Film- und Musikszene von Madame Bovary bis Breaking Bad, von Lolita bis Till Lindemann. Kurzweilig und klug analysiert er, warum wir in Bezug auf Romane, Songs, Computerspiele oder Serien starke Emotionen wie Begeisterung und Wut, Liebe und Scham entwickeln, und warum Konflikte über diese Gefühle so wichtig und produktiv sind. »Johannes Franzen legt eine fesselnde Theorie des Streits vor, die unser Verständnis von Kultur maßgeblich prägen wird. Intellektuell tiefsinnig und hochspannend.« Carolin Amlinger

von Dorothee Sölle

Die Religion des 3. Jahrtausends wird mystisch sein oder absterben. Eine "demokratisierte Mystik" vor einem nichtreligiösen Hintergrund baut auf Erfahrungen auf, scheut aber vor Reflexion und klärender Aufarbeitung der Tradition nicht zurück. Natur, Erotik, Leiden, Gemeinschaft und Freude sind "Orte" mystischer Erfahrung. So gesehen sind wir alle Mystiker! Mystik im Sinne von "Sehnsucht nach Gott" hat es zu allen Zeiten und in allen Kulturen gegeben. Aber noch nie war der eigene Weg zu Spiritualität wichtiger als angesichts des um sich greifenden geistlosen Materialismus unserer Tage. Mystik ist als das antiautoritäre Element in jeder Religion zu verstehen. Sie führt zur Gemeinschaft von Freigeistern und damit in den Widerstand. Dorothee Sölle, die weltweit bekannte, umstrittene und unbequeme Theologin, stellt sich die Weltreligionen als Kreis vor, der sein Zentrum im Geheimnis der Welt hat. Die Anhänger der verschiedensten Religionen werden angezogen von diesem X im Herzen der Welt, dem sie Namen wie Allah, die Urmutter, der Ewige, Nirwana, das Unerforschliche gegeben haben. Aber nicht Begriffe erscheinen Dorothee Sölle wichtig, sondern wie und inwieweit es gelingt, zum Zentrum des Kreises vorzudringen, in dem die Unterschiede in religiösen Zugängen immer unwichtiger werden. Wie nah sind wir letztlich dem Unnennbaren? ist die Frage - sehr im Gegensatz zu konfessioneller Orthodoxie. "Fundamentalismus" so argumentierte Dorothee Sölle, "hält nur davon ab, Wege ins Zentrum zu finden." Wie diese Wege in den drei Hochreligionen unseres Kulturkreises ausgesehen haben, welche Dimensionen mystischer Frömmigkeit erreicht worden sind und wo die Chancen für uns liegen, wird in diesem einzigartigen Werk deutlich. Es ist das Ergebnis jahrzehntelanger persönlicher Erfahrung, aber auch einer umfassenden Lehrtätigkeit in der Alten wie in der Neuen Welt.

von undefined Platon

Platons «Apologie des Sokrates» oder «Verteidigung des Sokrates» gehört zu den Meisterwerken der philosophischen Weltliteratur und ist in alle Kultursprachen übersetzt worden. Seit Matthias Claudius (1740 - 1815) und Friedrich Schleiermacher (1768 - 1834) ist sie immer wieder ins Deutsche übertragen worden und gehört zum Grundbestand humanistischer Bildung. Große Texte müssen immer wieder übersetzt werden, denn ihr Sinnpotential muss für jede Generation neu eingeholt werden. Dies leistet auf vorbildliche Weise die Übersetzung des Schweizer Philosophen Rafael Ferber. Ein knapper Kommentar bringt zum Verständnis unabdingbare Sacherklärungen, und im Nachwort werden Ergebnisse der neueren Forschung vorgestellt.

von Friedrich Wilhelm Nietzsche

Friedrich Nietzsche: Die fröhliche Wissenschaft. La gaya scienza Edition Holzinger. Taschenbuch Berliner Ausgabe, 2016, 4. Auflage Durchgesehener Neusatz mit einer Biographie des Autors bearbeitet und eingerichtet von Michael Holzinger Erstdruck: Chemnitz (E. Schmeitzner) 1882. Textgrundlage ist die Ausgabe: Friedrich Nietzsche: Werke in drei Bänden. Herausgegeben von Karl Schlechta. München: Hanser, 1954. Herausgeber der Reihe: Michael Holzinger Reihengestaltung: Viktor Harvion Gesetzt aus der Minion Pro, 10 pt.

von Hans Joachim Störig

Professor Dr. phil. Dr. jur. Hans Joachim Störig war Lektor, Übersetzer und Verlagsleiter. Von 1963 bis 1983 war er Leiter des Lexikographischen Instituts, München, 1983 bis 1991 lehrte er Deutsch als Fremdsprache an der Universität München.