Seit sie den Mordfall an Andie Bell aufgeklärt hat, ist Pip geradezu berühmt. Vom Ermitteln hat sie trotzdem erst mal genug - lieber erzählt sie in einem True-Crime-Podcast mehr darüber, wie sie geholfen hat, den wahren Mörder Andies zu finden. Doch dann erfährt sie, dass ein Bekannter aus der Nachbarschaft verschwunden ist. Und weil die Polizei erst mal nichts unternimmt, fängt Pip doch wieder an, Fragen zu stellen. Schon bald sind die Fans ihres Podcasts live dabei, wie sie nicht nur dem Verschwinden von Jamie Reynolds auf den Grund geht. Es scheint, dass Pip mal wieder an den dunklen Geheimnissen von Little Kilton rührt. Und das bringt erneut auch sie selbst in große Gefahr ...
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Good Girl, Bad Blood
von Holly Jackson, Sabine Schilasky
Seit sie den Mordfall an Andie Bell aufgeklärt hat, ist Pip geradezu berühmt. Vom Ermitteln hat sie trotzdem erst mal genug - lieber erzählt sie in einem True-Crime-Podcast mehr darüber, wie sie geholfen hat, den wahren Mörder Andies zu finden. Doch dann erfährt sie, dass ein Bekannter aus der Nachbarschaft verschwunden ist. Und weil die Polizei erst mal nichts unternimmt, fängt Pip doch wieder an, Fragen zu stellen. Schon bald sind die Fans ihres Podcasts live dabei, wie sie nicht nur dem Verschwinden von Jamie Reynolds auf den Grund geht. Es scheint, dass Pip mal wieder an den dunklen Geheimnissen von Little Kilton rührt. Und das bringt erneut auch sie selbst in große Gefahr ...
Aktuelle Rezensionen(94)
„Good Girl, Bad Blood“ knüpft sehr gut an den ersten Band an und greift sowohl frühere Ereignisse als auch deren Folgen für die Figuren wieder auf. Dadurch fühlt sich die Geschichte wie eine echte Fortsetzung an und nicht einfach wie ein neuer Fall mit denselben Charakteren. Besonders gelungen ist die weitere Entwicklung von Pip und den anderen Figuren. Der Roman bekommt dadurch mehr emotionale Tiefe, ohne dabei seine Spannung zu verlieren. Gerade gegen Ende nimmt die Handlung noch einmal deutlich Fahrt auf und wird sehr intensiv. Der neue Kriminalfall ist für mich allerdings etwas schwächer als im Vorgänger. Einige Entwicklungen sind weniger überraschend und insgesamt wirkt die Geschichte etwas weniger raffiniert. Auch die kreativen Stilmittel wie Chats, Transkripte und andere Einschübe sind zwar weiterhin vorhanden, stehen aber etwas weniger im Mittelpunkt als zuvor. Trotzdem ist „Good Girl, Bad Blood“ eine spannende und gelungene Fortsetzung mit viel Charakterentwicklung und einem starken Finale, die definitiv Lust auf den letzten Band macht.
Auch der zweite Teil hat mir richtig gut gefallen😊 Zwischendurch hat sich die Geschichte ein wenig gezogen, aber trotzdem blieb die Spannung erhalten. Auch wenn ich mitgerätselt habe, kam ich bis zum Schluss nicht auf den Täter und fande den Plot wieder sehr gelungen. 🗃️💻📌🫣
Ein sehr gutes und UNGLAUBLICH spannendes Buch!!😱😳 Zum ende hin ging es sehr schnell was ich aber auch gut fand, weil das zeigte wie wenig Zeit Pippa hat. Es ist auf jeden Fall eine seeeehr große Empfehlung für alle Krimi/True-Crime Fans🤩🔎 Teils war das Buch aber auch echt gruselig und man brauchte schon etwas mum um das (so wie ich🤧🫠) nachts/um 01:30 zu lesen wenn TW!🩸 Beschrieben wird wie die Rippen brechen, der Mann angeschossen wird usw.🥲😅
🩸🔎 Pip & Ravi sind zurück – und ich konnte das Buch nicht aus der Hand legen. Good Girl, Bad Blood ist für mich ein absolut würdiger zweiter Teil der Reihe. Und ganz ehrlich: Ich ärgere mich ein bisschen, dass ich den dritten Band nicht direkt mit aus der Bibliothek ausgeliehen habe. Dieser Cliffhanger macht es wirklich schwer, nicht sofort weiterlesen zu wollen. Die ersten 50 bis 70 Seiten haben mich allerdings kurz zweifeln lassen. Der Einstieg war mir noch etwas zu sehr mit den Ereignissen aus dem ersten Band beschäftigt. Das ergibt zwar Sinn, weil die Geschichte fast nahtlos an A Good Girl’s Guide to Murder anknüpft, aber anfangs hatte ich das Gefühl, dass sich die Handlung noch zu sehr im Rückblick bewegt. Doch sobald die Geschichte richtig Fahrt aufnimmt, zeigt Holly Jackson wieder genau das, was sie so gut kann: Spannung, Wendungen und Cliffhanger an jeder Ecke. Ich wollte ständig nur noch ein Kapitel lesen – und konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Besonders begeistert hat mich erneut die Dynamik zwischen Pip und Ravi. Ihre Beziehung fühlt sich so unaufgeregt und gleichzeitig so stark an. Sie sind ein echtes Team, ohne dass ihre Liebesgeschichte jemals die eigentliche Handlung überschattet. Am schönsten finde ich, dass Ravi Pip wirklich sieht. Er weiß, wer sie ist, was sie antreibt und dass das Ermitteln ein Teil ihrer Persönlichkeit ist. Er versucht nicht, sie zu verändern, sondern akzeptiert sie mit all ihren Ecken und Kanten. Genau das macht ihre Beziehung für mich so besonders. Auch Connor bringt noch einmal eine interessante Dynamik in die Geschichte und ergänzt das Team auf eine spannende Weise. Insgesamt ist Good Girl, Bad Blood für mich eine starke Fortsetzung, die nach einem etwas langsameren Einstieg immer mehr an Tempo gewinnt und am Ende mit einem fiesen Cliffhanger zurücklässt. Ich freue mich riesig darauf, den dritten Band zu lesen – und bin jetzt schon gespannt, wie Holly Jackson diese Geschichte zu Ende bringt.
Ich war anfangs tatsächlich skeptisch, inwiefern eine Fortsetzung zu A Good Girl's Guide to Murder überhaupt notwendig wäre, da der erste Band für mich eine sehr runde und abgeschlossene Geschichte erzählt hat. Umso überraschter war ich, wie schnell mich der neue Vermisstenfall wieder in seinen Bann gezogen hat. Im Mittelpunkt steht Jamie Reynolds, Connors großer Bruder, der eigentlich als ruhiger, gutmütiger Mensch bekannt ist und keiner Fliege etwas zuleide tun würde. Gleichzeitig war er unglücklich in Nat Da Silva verliebt. Umso unverständlicher erscheint sein plötzliches Verhalten: Er stiehlt Schmuck, klaut Geld, belästigt Mädchen und verschwindet schließlich spurlos. Gerade dieser Widerspruch macht den Fall unglaublich spannend und sorgt dafür, dass man ständig neue Vermutungen aufstellt. Besonders beeindruckt hat mich, wie sich der Fall am Ende auflöst. Die Enthüllungen haben mich emotional deutlich mehr mitgenommen, als ich erwartet hätte. Vor allem fand ich es bemerkenswert, dass es Holly Jackson schafft, selbst einen früheren Täter so vielschichtig darzustellen, dass man plötzlich Mitgefühl für ihn empfindet, ohne seine Taten zu entschuldigen. Auch Pip entwickelt sich in diesem Band spürbar weiter. Die Ereignisse aus dem ersten Fall und die neuen traumatischen Erfahrungen hinterlassen deutliche Spuren. Man merkt, wie sie von ihren Ermittlungen und den Erlebnissen zunehmend innerlich aufgefressen wird. Dadurch wirkt sie als Figur noch authentischer und greifbarer als zuvor. Insgesamt hat mich Good Girl, Bad Blood positiv überrascht. Die Fortsetzung fühlt sich keineswegs überflüssig an, sondern erweitert die Geschichte sinnvoll und vertieft sowohl die Charaktere als auch die emotionalen Folgen der Ereignisse aus dem ersten Band. Das Ende macht unglaublich neugierig auf den Abschluss der Trilogie – und ich freue mich jetzt umso mehr darauf, endlich den dritten und letzten Band zu lesen.