Empfehlungen basierend auf "Geschichte der Antike. Ein Studienbuch."

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von Jens Wietschorke

Woher kommt die Begeisterung für Swing, Coco Chanel und »Gatsby«-Partys, für die »Roaring Twenties« mit ihrer Musik und ihrem Zeitgeist? Vielleicht liegt es daran, dass die 1920er Jahre einiges mit unserer Gegenwart gemeinsam haben – vom Einfluss der Weltwirtschaft auf das Leben des Einzelnen oder der Bedeutung der Populärkultur bis zur politischen Polarisierung. Jens Wietschorke geht der Faszination der 1920er Jahre auf den Grund und erzählt mitreißend von einer Epoche, in der kühnste Modernitätsträume, Vergnügungssucht, Nostalgie und Gewalt aufeinanderprallten. »Mit dieser Zeit verbinden fast alle etwas: Jazz und Swing, Cole Porter und Josephine Baker, Jean Cocteau und Gertrude Stein, Magnus Hirschfeld und Marlene Dietrich, Dada, Expressionismus und ›Berlin Alexanderplatz‹, Lenin, Hindenburg und Mussolini.«

von Kerstin Lücker

Wussten Sie, dass die Neuzeit nicht nur mit Leonardo und Luther, sondern auch mit Christine de Pizan und Isabella von Kastilien begann?

von Hartmut Boockmann

Die Geschichte des Deutschen Ordens, der das Geschichtsbild nachhaltig prägte und auf den sich letztlich die preußische Staatsideologie gründete, steht im Mittelpunkt dieses Buches. Neben der Schilderung der Anfänge in Palästina skizziert Boockmann auch die außerpreußische und nachmittelalterliche Entwicklung des Ordens.

von Josef Kreiner

In diesem umfassend aktualisierten Band wird die Geschichte des fernöstlichen Inselreichs erzählt, das den Europäern zwar oft exotisch erscheint, aber insbesondere im 20. Jahrhundert mit dem Alten Kontinent in engem Kontakt stand. In dieser Neuausgabe sind auch die jüngsten Geschehnisse um die Abdankung des 125. Tenno dokumentiert.

von Svante Pääbo

In einer folgenreichen Nacht im Jahre 1996 gelang Svante Pääbo die Entschlüsselung der ersten DNA-Sequenzen eines Neandertalers. Eine Sensation! Die verblüffenden Erkenntnisse revolutionierten unser Bild von der Entwicklung des Homo sapiens. Jetzt erzählt der preisgekrönte Wissenschaftler seine persönliche Geschichte und verschränkt sie mit der Geschichte des neuen Gebiets, das er maßgeblich mitentwickelte: der Paläogenetik - von den ersten Analysen an altägyptischen Mumien bis hin zu Mammuts, Höhlenbären und Riesenfaultieren. Ein faszinierender Blick hinter die Kulissen der Spitzenforschung in Deutschland und der spannende Entwicklungsroman einer Wissenschaft, deren Ergebnisse vor wenigen Jahrzehnten noch niemand erahnen konnte.

von Hansjörg Küster

Hansjörg Küster erläutert die Zeichen, an denen sich die Geschichte unserer Landschaft ablesen läßt. Der Leser erfährt, wie geologische Prozesse und klimatische Einflüsse, wie Tiere, Pflanzen und nicht zuletzt der Mensch die mitteleuropäische Landschaft in unterschiedlicher Weise geprägt haben.

von Herodot

Wer Geschichte studiert, befasst sich auch mit Herodots »Historien«. Es geht darin um die Auseinandersetzung zwischen West und Ost, um berühmte Schlachten zwischen Griechen und Persern und ihre tieferen Gründe, aber auch um Sitten und Gebräuche der antiken Völkerschaften – als Augenzeuge wusste Herodot sie lebendig zu schildern. Der Anhang dieser Ausgabe umfasst neben einem Stellenkommentar und einem Nachwort zu Autor, Werk und dessen Hintergrund auch Karten, ein Namensverzeichnis und eine Zeittafel.

von Eckart Frahm

Die 3000 Jahre Geschichte des alten Mesopotamien umfassen – zusammen mit der ungefähr gleichzeitigen Kultur des alten Ägypten – nichts weniger als die gesamte erste Hälfte der Menschheitsgeschichte. Die in ungeheuer großer Menge überlieferten Keilschrift-Quellen sind, wie ein Assyrologe es mal formulierte, »unsere ältesten Familiendokumente«. Trotzdem erscheint uns die Kultur der Sumerer, Assyrer und Babylonier außerordentlich fremd. Sie lag Jahrtausende unter Schutt und Sand verborgen, kaum Traditionen verbinden uns mit ihr. Der deutsche, in Yale/USA lehrende Altorientalist Eckart Frahm unternimmt es, das alte Zweistromland heute verständlich zu machen.

von Peter Brown

This book offers a vivid, compelling history of the first thousand years of Christianity. For the second edition, the book has been thoroughly rewritten and expanded. It includes two new chapters, as well as an extensive preface in which the author reflects on the scholarly traditions which have influenced his work and explains his current thinking about the book's themes.New edition of popular account of the first 1000 years of Christianity.Thoroughly rewritten, with extensive new preface of author's current thinking.Includes new maps, substantial bibliography, and numerous chronological tables.

von André Holenstein

Die Schweiz ist heute keine Insel in Europa und war es auch in der Vergangenheit nie. In politischer, wirtschaftlicher, militärischer und kultureller Beziehung war sie immer mit dem europäischen Umland verflochten – auch wenn es gleichzeitig die Tendenz der Abgrenzung gab. André Holenstein geht in seiner transnationalen Geschichte der Schweiz zurück zu den Wurzeln der Eidgenossenschaft. Er analysiert ihre Beziehungen nach aussen, vom 15. Jahrhundert bis in die Zeit des Bundesstaates. Zwei Konstanten bestimmen das Spannungsverhältnis, das die Geschichte der Schweiz bis heute prägt: Verflechtung und Abgrenzung gegenüber Europa und der Welt. Sie erklären, wie sich die Eidgenossenschaft im 15. Jahrhundert ihrer Identität und Eigenständigkeit bewusst wurde und weshalb es die Schweiz zu Beginn des 21. Jahrhunderts noch gibt.