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von Robert Merle
Erzählt wird die Geschichte dreier Generationen der Adelsfamilie Siorac während des dramatischen Jahrhunderts von 1550 bis 1643, das erschüttert wurde von blutigen Glaubenskriegen zwischen Katholiken und Protestanten und den Kämpfen für ein starkes französisches Königtum. Wie gern wäre Pierre-Emmanuel de Siorac, nach den entbehrungsreichen Monaten im Feldlager auf der Insel Ré, mal wieder auf sein Gut Orbieu geritten, um ein heisses Bad und die zärtlichen Arme seiner Louison zu geniessen - aber Urlaub gewährt Ludwig nicht. Denn die Hugenotten von La Rochelle haben dem König den Krieg erklärt und warten auf die englische Flotte, den grossen protestantischen Verbündeten. Ihre trotzige Sicherheit gewinnen sie aus der Überzeugung, dass die hochbefestigte Zitadelle durch ihre weite Öffnung zum Meer für die nur von der Landseite her belagernden königlichen Truppen uneinnehmbar ist. Richelieu aber, des Königs Minister, betreibt fieberhaft den Aufbau einer französischen Flotte und fasst den verwegenen Plan, mit einer gewaltigen Palisade mitten durchs Meer die weite Bucht vor La Rochelle zu verschliessen ... Robert Merle wurde 1908 in Tébessa in Algerien geboren. Nach Schule und Studium in Frankreich war er von 1940 bis 1943 in deutscher Kriegsgefangenschaft. 1949 erhielt er den Prix Goncourt für seinen ersten Roman 'Wochenende in Zuydcoote', 1952 gelang ihm ein weltweiter Erfolg mit 'Der Tod ist mein Beruf'. Robert Merle starb im März 2004 in seinem Haus in Montfort-l'Amaury in der Nähe von Paris.
von Edouard Louis
Originaltext mit Annotationen sowie Glossar mit hilfreichen Informationen zum Inhalt Die Kindheit des Autors und Erzählers ist geprägt von Armut, Gewalt und Homophobie in seinem Herkunftsmilieu. Die Beziehung zu seinem Vater ist schwierig und widersprüchlich. Trotz eines schweren Arbeitsunfalls ist der Vater gezwungen, für seinen Lebensunterhalt zu arbeiten, was seinen Körper zerstört und ihm die Lebensfreude nimmt. Im Erwachsenenalter beginnt der Sohn, sich mit dem Schicksal seines Vaters auseinanderzusetzen, um ihn besser zu verstehen. Édouard Louis prangert ein politisches System an, in dem die Schwächsten keinen Platz haben. Sein Roman ermöglicht es, verschiedene Themen anzusprechen: Zusammenleben, Gesellschaft, Identität, Kampf, Wahrnehmung des Anderen, Werte.
von Robert Merle, Christel Gersch
Pierre-Emmanuel de Siorac, Edelmann am Hof des jungen Königs Ludwig XIII., sprachbegabt, bewandert in allen guten hugenottischen Tugenden, diplomatieerfahren im Umgang mit schönen Frauen wie mit englischen Lords, ist nun im besten Mannesalter von zweiunddreissig Jahren. Berater und Dolmetscher des Königs und zugleich Besitzer eines Landgutes in der Île-de-France, hat er eine zärtliche Liaison in Paris und eine ebenso zärtliche in Orbieu, ist somit ein unabhängiger junger Mann. Aber so oft wie früher kommt er gar nicht mehr ins Bett, der Dienst beim König fordert den ganzen Siorac, namentlich in diesen drei bewegten Jahren von 1624 bis 1627. Der Adel intrigiert, Ludwigs jüngerer Bruder konspiriert, Kardinal Richelieu, des Königs genialer Minister, erhält Morddrohungen. Und Anna, Ludwigs Gemahlin, hat leider noch immer keinen Dauphin - dafür eine heikle Affäre am Hals, die die französische Diplomatie in grosse Schwierigkeiten bringt. Am Horizont vor La Rochelle zeigen sich die ersten englischen Schiffe. 'Robert Merle ist einer der ganz wenigen französischen Schriftsteller, der sowohl den Erfolg beim Publikum wie die Achtung der Kritik errungen hat. Kurz, der Doyen unserer Romanciers ist ein glücklicher Mensch. Sein Rezept? Eine kluge Mischung aus dichterischer Kühnheit und profundem historischem Wissen.' Le Figaro Robert Merle wurde 1908 in Tébessa in Algerien geboren. Nach Schule und Studium in Frankreich war er von 1940 bis 1943 in deutscher Kriegsgefangenschaft. 1949 erhielt er den Prix Goncourt für seinen ersten Roman 'Wochenende in Zuydcoote', 1952 gelang ihm ein weltweiter Erfolg mit 'Der Tod ist mein Beruf'. Robert Merle starb im März 2004 in seinem Haus in Montfort-l'Amaury in der Nähe von Paris.
von Henri Charriere, Jean-Pierre Castelneau
Henri Charrière, called "Papillon," for the butterfly tattoo on his chest, was convicted in Paris in 1931 of a murder he did not commit. Sentenced to life imprisonment in the penal colony of French Guiana, he became obsessed with one escape. After planning and executing a series of treacherous yet failed attempts over many years, he was eventually sent to the notorious prison, Devil's Island, a place from which no one had ever escaped . . . until Papillon. His flight to freedom remains one of the most incredible feats of human cunning, will, and endurance ever undertaken.Charrière's astonishing autobiography, Papillon , was published in France to instant acclaim in 1968, more than twenty years after his final escape. Since then, it has become a treasured classic -- the gripping, shocking, ultimately uplifting odyssey of an innocent man who would not be defeated.
von Robert Merle, Edgar Völkl, Ilse Täubert
Frankreich im 16. Jahrhundert - es tobt der Glaubenskrieg zwischen Katholiken und Hugenotten. Die Christen beider Parteien metzeln einander nieder: es fällt so schwer, den Glauben des anderen zu ertragen. Noch in der kleinen Welt von Burg Mespech im Périgord spürt der junge Pierre de Siorac den Riss, der durch das Land geht. Sein Vater, der Barron, ist Anhänger der reformierten Religion und zwingt die Kinder wie auch das Gesinde, sich gleichfalls zu bekehren. Die Mutter bleibt Papistin, ein nie nachlassender Grund für Konflikte. Und trotzdem ist für Pierre die Burg der Ort, an dem er sich geborgen fühlt. Hier lernt er fechten, reiten, lieben und bildet die Talente aus, die er dereinst - in den folgenden Bänden der Romanserie - dem guten König Henri Quatre leihen wird..."Fortune de France" - Schicksal Frankreichs - ist ein unterhaltsamer und zudem genau recherchierter historischer Roman, "... und wenn ich mir die geschichtlichen Hintergrundinformationen allein zusammensuchte, dann nicht aus hugenottischer Sparsamkeit, sondern weil es mir großes Vergnügen bereitete und ich mit keine der vielen amüsanten, bunten, schrecklichen oder pikanten Einzelheiten entgehen lassen wollte, von denen die Memoiren jener Zeit übervoll sind." (Robert Merle)