Ein spannender Jugendbuch-Debütroman über kolossale Mechas, ein tyrannisches Regime und zwei Mädchen auf verschiedenen Seiten eines Krieges, die nicht nur entdecken, dass sie für ein gemeinsames Ziel kämpfen … sondern sich auch ineinander verlieben. Wir beten nicht mehr zu den Göttern, sondern erschaffen sie selbst … Die tyrannische Herrschaft Godolias breitet sich aus, unterstützt von ihren riesigen mechanisierten Waffen, den Windups. Krieg und Unterdrückung sind für die Menschen in den Badlands, die unter der Fuchtel ihrer grausamen Godolia-Oberherren leben, ständige Begleiter. Eris Shindanai ist eine Gearbreaker, eine forsche junge Rebellin, die sich darauf spezialisiert hat, Windups von innen heraus zu zerstören. Als eine ihrer Missionen schiefgeht und sie sich in einem Godolia-Gefängnis wiederfindet, trifft Eris auf Sona Steelcrest, eine kybernetisch verbesserte Windup-Pilotin. Zunächst sieht Eris Sona als ihre Todfeindin an, doch Sona hat ein Geheimnis: Sie hat das Windup-Programm absichtlich infiltriert, um Godolia mit seinen eigenen Waffen zu schlagen. Während die Zeit bis zu ihrer bisher tödlichsten Mission verrinnt, einem direkten Angriff, um Godolias Herrschaft ein für alle Mal zu beenden, kommen sich Eris und Sona näher – als Kameradinnen, Freundinnen und vielleicht sogar mehr ... Zoe Hana Mikutas rasantes Debüt „Gearbreaker“ ist perfekt für Fans von „Pacific Rim“, Pierce Browns „Red Rising“-Saga und Marie Lus „Legend“-Serie. Auch als limitierte Collector’s Edition – mit Farbschnitt und Miniprint.
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Gearbreaker – Wir haben die Götter selbst erschaffen
von Zoe Hana Mikuta, Katrin Aust
Ein spannender Jugendbuch-Debütroman über kolossale Mechas, ein tyrannisches Regime und zwei Mädchen auf verschiedenen Seiten eines Krieges, die nicht nur entdecken, dass sie für ein gemeinsames Ziel kämpfen … sondern sich auch ineinander verlieben. Wir beten nicht mehr zu den Göttern, sondern erschaffen sie selbst … Die tyrannische Herrschaft Godolias breitet sich aus, unterstützt von ihren riesigen mechanisierten Waffen, den Windups. Krieg und Unterdrückung sind für die Menschen in den Badlands, die unter der Fuchtel ihrer grausamen Godolia-Oberherren leben, ständige Begleiter. Eris Shindanai ist eine Gearbreaker, eine forsche junge Rebellin, die sich darauf spezialisiert hat, Windups von innen heraus zu zerstören. Als eine ihrer Missionen schiefgeht und sie sich in einem Godolia-Gefängnis wiederfindet, trifft Eris auf Sona Steelcrest, eine kybernetisch verbesserte Windup-Pilotin. Zunächst sieht Eris Sona als ihre Todfeindin an, doch Sona hat ein Geheimnis: Sie hat das Windup-Programm absichtlich infiltriert, um Godolia mit seinen eigenen Waffen zu schlagen. Während die Zeit bis zu ihrer bisher tödlichsten Mission verrinnt, einem direkten Angriff, um Godolias Herrschaft ein für alle Mal zu beenden, kommen sich Eris und Sona näher – als Kameradinnen, Freundinnen und vielleicht sogar mehr ... Zoe Hana Mikutas rasantes Debüt „Gearbreaker“ ist perfekt für Fans von „Pacific Rim“, Pierce Browns „Red Rising“-Saga und Marie Lus „Legend“-Serie. Auch als limitierte Collector’s Edition – mit Farbschnitt und Miniprint.
Aktuelle Rezensionen(1)
https://viciousbooknerd.wordpress.com/2025/12/08/gearbreaker-1-wir-haben-die-gotter-selbst-erschaffen/ „Gearbreakers“ gehörte zu den Neuerscheinungen von 2023, auf die ich mich gefreut habe. Das Setting versprach eine faszinierende Mischung aus dystopischer Zukunft, mechanischen Giganten, jugendlicher Rebellion und einer sapphischen Romanze – ein Konzept, das mich normalerweise sofort in seinen Bann zieht. Umso überraschender und enttäuschender war es, festzustellen, dass das Buch trotz seiner starken Grundidee nicht annähernd das hält, was es verspricht. Handlung Die Prämisse des Buches ist zweifellos spannend: Eine unterdrückende Hightech-Herrschaft, gigantische Maschinen und eine Gruppe junger Kämpferinnen, die versuchen, ein System zu zerschlagen, das unbesiegbar scheint. Leider gelingt es der Autorin jedoch kaum, dieser faszinierenden Ausgangssituation eine stimmige Struktur zu geben. Statt einen klaren roten Faden zu verfolgen, wirkt die Handlung über weite Strecken ziellos. Szenen springen abrupt voneinander weg, Konflikte verlaufen ins Leere, und viele Momente, die eigentlich emotional oder dramaturgisch wichtig wären, werden durch „Fade to Black“-Schnitte einfach ausgelassen. Besonders das letzte Drittel leidet unter diesen Auslassungen, weil genau jene Szenen fehlen, die Spannung erzeugen oder die Figurenbeziehungen vertiefen könnten. Ebenso problematisch ist das exzessive Info-Dumping zu Beginn. Die Welt wird mit einer solchen Fülle an Begriffen und Konzepten vorgestellt, dass es schwerfällt, den Überblick zu behalten. Statt die dystopische Umgebung organisch durch Handlung und Charaktere zu erschließen, bekommt man ein komprimiertes Paket aus unverbundenen Informationen. Dadurch bleibt die Welt trotz ihres kreativen Potenzials erstaunlich schwer greifbar. Charaktere Einer der größten Schwachpunkte des Buches sind die Figuren, die die Geschichte leider nicht tragen können. Sona Sona wirkt wie eine Figur, die viele Möglichkeiten bietet: innerlich zerrissen, traumatisiert, ideologisch geprägt, ständig zwischen Pflichtgefühl und Emotionen hin- und hergerissen. Doch diese Komplexität spürt man beim Lesen kaum. Ihre Gedanken und Gefühle bleiben oberflächlich, und viele ihrer impulsiven Entscheidungen sind schwer nachzuvollziehen, weil ihnen erzählerische Tiefe fehlt. Eris Eris dagegen ist laut, chaotisch und überdreht – allerdings nicht auf eine Weise, die sie sympathisch oder interessant macht. Statt einer rebellischen Anführerin, die man bewundert, bekommt man eine Figur, die häufig selbstbezogen und anstrengend wirkt. Ihre Art sorgt dafür, dass man sich eher von ihr distanziert, als sich emotional auf sie einzulassen. Nebenfiguren Die Nebenfiguren sind als „Found Family“ angelegt, doch statt einer vielschichtigen Gruppe entsteht hier eher ein Sammelsurium an überzeichneten Charakteren, die alle dieselben humorvollen Sprüche reißen. Diese Witze wiederholen sich so häufig, dass sie schnell ihren Charme verlieren. Die Gruppe bleibt oberflächlich und lässt kaum Raum, um Beziehungen oder Bindungen zu ihnen aufzubauen. Romantik & Queere Repräsentation Ein besonderes Verkaufsargument des Buches ist die Romanze – doch auch hier bleibt das Ergebnis hinter den Erwartungen zurück. Obwohl das Buch im Marketing stark als „Women-loving-Women“-Geschichte hervorgehoben wird, ist die Umsetzung erstaunlich uneindeutig. Die Identitäten der Figuren werden nicht klar herausgearbeitet, und manche Aspekte geraten sogar in problematische Klischees, insbesondere in Bezug auf bisexuelle Repräsentation. Die Romanze zwischen Sona und Eris entsteht ohne genügend erzählerische Grundlage und fühlt sich oft eher erzwungen an als organisch gewachsen. Erst später gibt es Momente, in denen ihre Chemie wirklich durchscheint – zarte, langsame Annäherungen, die tatsächlich Potenzial haben. Doch diese Augenblicke sind selten und können die fehlende Tiefe der Beziehung nicht ausgleichen. Stärken Trotz aller Kritik verdient das Buch Anerkennung für die Ideen, die ihm zugrunde liegen. Das Setting ist ungewöhnlich und zeigt Mut zu einem ambitionierten Worldbuilding, selbst wenn die Ausführung noch unausgereift ist. Einzelne Szenen – atmosphärische Beschreibungen, emotionale Konflikte oder kleine Momente zwischen den Figuren – lassen erahnen, welch großes erzählerisches Talent in der Autorin steckt. Auch die Romanze besitzt Ansätze von echter Intensität, wenn sie sich Zeit nimmt, langsam zu entstehen. Schwächen Die Schwächen des Buches liegen vor allem in der Umsetzung der vielen guten Ideen. Die Handlung wirkt unfertig, das Worldbuilding ist überladen und gleichzeitig unkonkret, und die Figuren schaffen es kaum, emotionale Tiefe zu entwickeln. Das ständige Wiederholen derselben Witze, das Fehlen dramaturgisch wichtiger Szenen, die oberflächlich angelegte Found-Family-Dynamik sowie die unklare queere Repräsentation tragen zusätzlich dazu bei, dass das Buch deutlich hinter seinen Möglichkeiten zurückbleibt. Fazit Am Ende bleibt „Gearbreakers“ ein Buch, das mit enormem Potenzial startet, dieses jedoch selten nutzt. Die Idee hinter der Geschichte ist großartig, doch die Umsetzung wirkt unfertig, überhastet und in vielen Momenten unklar. Für Fans von leichter Sci-Fi, die vor allem Wert auf schnelle Action und Gruppeninteraktionen legen, mag das Buch vielleicht funktionieren. Für Leser*innen aber, die eine klare Handlung, durchdachtes Worldbuilding oder tiefgehende Charakterentwicklung erwarten, wird „Gearbreakers“ eher enttäuschend ausfallen. Trotz einzelner schöner Momente und einer kreativen Vision war das Lesen für mich ein mühsamer und häufig frustrierender Prozess. 2 von 5 Sternen!