Fußball und italienischer Faschismus
von Konstantin Heinisch-Fritzsche, Christof Dipper, Oliver Janz, Sven Reichardt, Wolfgang Schieder, Petra Terhoeven, Gabriele B. Clemens
Zwei Weltmeistertitel, ein Olympiasieg und weitere Trophäen prägen den sportlichen Werdegang der italienischen Fußballnationalmannschaft („Squadra Azzurra“) in den 1930er Jahren. Ausgerechnet in faschistischer Periode blickten die „Azzurri“ damit ihrer fußballerisch erfolgreichsten Dekade entgegen. Dem Titelreigen folgte der Mythos von einem stets gewinnmaximierenden Austausch zwischen faschistischer Diktatur und Fußball, der bis heute von weiten Teilen der Forschung kultiviert wird. Konstantin Heinisch-Fritzsche wirft einen Blick hinter die mythenbesetzte Kulisse, indem er die Beziehungsgeschichte zwischen Fußball und Faschismus grundsätzlich hinterfragt. Anhand neuer Quellen aus fünf italienischen Archiven beleuchtet er die Rollen der „Squadra Azzurra“, der 1927 gegründeten „AS Roma“ sowie zentraler sportpolitischer Akteure im Spannungsfeld der faschistischen Fußballpolitik und entwirft damit ein vielschichtiges Bild von der komplexen Beziehung zwischen Fußball und Faschismus.
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Fußball und italienischer Faschismus
von Konstantin Heinisch-Fritzsche, Christof Dipper, Oliver Janz, Sven Reichardt, Wolfgang Schieder, Petra Terhoeven, Gabriele B. Clemens
Zwei Weltmeistertitel, ein Olympiasieg und weitere Trophäen prägen den sportlichen Werdegang der italienischen Fußballnationalmannschaft („Squadra Azzurra“) in den 1930er Jahren. Ausgerechnet in faschistischer Periode blickten die „Azzurri“ damit ihrer fußballerisch erfolgreichsten Dekade entgegen. Dem Titelreigen folgte der Mythos von einem stets gewinnmaximierenden Austausch zwischen faschistischer Diktatur und Fußball, der bis heute von weiten Teilen der Forschung kultiviert wird. Konstantin Heinisch-Fritzsche wirft einen Blick hinter die mythenbesetzte Kulisse, indem er die Beziehungsgeschichte zwischen Fußball und Faschismus grundsätzlich hinterfragt. Anhand neuer Quellen aus fünf italienischen Archiven beleuchtet er die Rollen der „Squadra Azzurra“, der 1927 gegründeten „AS Roma“ sowie zentraler sportpolitischer Akteure im Spannungsfeld der faschistischen Fußballpolitik und entwirft damit ein vielschichtiges Bild von der komplexen Beziehung zwischen Fußball und Faschismus.
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