Empfehlungen basierend auf "Fremde am Pier"
Based on your reading history, we think you will also enjoy the following books.
von Carolin Emcke
Das, was ihre Reden und Reportagen so fasslich, so nahbar macht, entfaltet sich im „Journal“ mit voller Kraft.
von W.G. Sebald
Endlich in einer Neuausgabe: Sebalds vielgerühmtes Meisterwerk über vier Auswanderer. Aus Gesprächen mit deren Freunden, aus Erinnerungen, aus Tagebüchern und Fotoalben sowie aus Besuchen der Schauplätze ihrer Leben rekonstruiert der Ich-Erzähler die teils fiktiven Biografien dieser vier Männer. Ihre Wege führen aus dem provinziellen Deutschland hinaus in die Schweiz, nach Frankreich und England und bis in die fernen Wunderstädte New York und Jerusalem, bevor sie im Alter schließlich an ihrer Vergangenheit zerbrechen. Dabei erzählt Sebald indirekt auch von sich selbst - von seinem Schmerz über das Schicksal dieser Menschen, von seiner Trauer über die deutsche Vergangenheit.
von Brigitte Landes
Das zur Legende gewordene Künstlercafé gegenüber der Gedächtniskirche am Kurfürstendamm war der Treffpunkt der Berliner Boheme, der Maler, Schriftsteller und Journalisten, der Theater- und Filmleute im Berlin der wilden Zwanziger. Seinen Ruhm verdankt es seinen illustren Gästen, die im Café und über das Café geschrieben haben. Die Texte aus dem »Industriegebiet der Intelligenz« schildern das Leben im Kaffeehaus – »Tür auf, Tür zu, hier geht es zu wie auf einem Bazar«, schreibt Else Lasker-Schüler – porträtieren sein schillerndes Publikum, erzählen von Schnorrern, von Kellnern und Portiers, die das Kommen und Gehen bewachten, stets darauf bedacht, dass sich kein »Nicht-Schwimmer« ins »Schwimmer-Bassin« verirrt, wie der Bereich für die Stammgäste genannt wurde. Mit Originaltexten aus dem Café und über das Café von Else Lasker-Schüler, Walter Benjamin, Franz Hessel, Egon Erwin Kisch, Anton Kuh, John Höxter, Erich Kästner, Hans Sahl, Klabund, Mascha Kaléko, Joseph Roth, Friedrich Hollaender, Geza von Cziffra, Christopher Isherwood, Wolfgang Koeppen, Christoph Hein … und vielen anderen.
von Carmen Eller
Erfahrungsbericht Einer Journalistin über Ihre 12 Monate In Moskau Als Redakteurin Der ämoskauer Deutschen Zeitungä. Mit Informativen Und Amüsanten Einblicken In Das Alltagsleben Der Metropole.
von Rebecca Solnit
Die amerikanische Denkerin Rebecca Solnit versammelt rund 20 Essays, in denen wir drei pulsierende amerikanische Metropolen aus originellen Perspektiven neu erleben: New York, San Francisco und New Orleans. Die Texte, verfasst von Linguisten, Ethnologen, Musikwissenschaftlern sowie wahren Szene-Insidern erzählen kenntnisreich und spannend von dem faszinierenden kulturellen Reichtum der drei Metropolen von damals bis heute und zeigen, was den Reiz der Großstadt ausmacht.
von Stefan Maiwald
Pino schenkt in einer jener kleinen und unscheinbaren Bars aus, wie sie über ganz Italien verstreut sind. Wo man irgendwann den Betreiber persönlich kennt und auch seine Stammgäste. Pinos Bar wohnt jene Magie inne, die von Lebenslust, engen Freundschaften und lebensklugen Menschen erzählt. Denn Pino und seine Gäste verstehen etwas von dieser rätselhaften, komplizierten Sache, die wir Leben nennen. Pinos Bar ist immer offen. Zu Weihnachten und Neujahr, Ferragosto und am Ostersonntag. Ab sechs Uhr morgens, wenn die ersten Fischer aus der Lagune zurückkommen und der Bäcker von nebenan schon sehnsüchtig auf seinen ersten Kaffee wartet. Bis tief in die Nacht, denn Pinos Gäste erzählen Geschichten über unvergessliche Begegnungen, über Zeit, Geld, Glück und Genuss – und geben uns, humorvoll und wie nebenbei, praktische Lebenslektionen, wie wir die schönsten Seiten dieser Welt entdecken können.Glück und Genuss – und geben uns, humorvoll und wie nebenbei, praktische Lebenslektionen, wie wir die schönsten Seiten dieser Welt entdecken können.
von Kurt-Jürgen Heering
Im Kaffeehaus wurden literarische Schulen und Stile geboren und verworfen, vom Kaffeehaus nahmen neue Richtungen der Malerei, der Musik, der Architektur ihren Ausgang. Begonnen hatte es in der Zeit des Fin de siècle mit dem Griensteidl, dem Literatencafé, das Hofmannsthal und Schnitzler besuchten. Später fand die Literatur eine neue Heimat im Café Central: Hier trafen sich u. a. Peter Altenberg, Oskar Kokoschka und Karl Kraus. Nach dem Ersten Weltkrieg öffnete das Café Herrenhof: Franz Werfel, Hermann Broch, Robert Musil und Joseph Roth gehörten zu seinen Besuchern. Nach 1945 trat das Café Hawelka die Nachfolge des Literatencafés an. Einige dieser alten Kaffeehäuser sind bis heute erhalten. Ein Verzeichnis mit den wichtigsten Kaffeehäusern der Gegenwart rundet diesen Band ab.
von Orlando Figes
Orlando Figes erzählt brillant vom Beginn der Moderne. „Die Europäer handelt von der Entstehung Europas, und wenn man diese Geschichte heute liest, gewinnt sie eine fast utopische Qualität.“ Karl Ove Knausgård 1843 – Die berühmte Opernsängerin Pauline Viardot reist nach Russland, wo die Eisenbahnstrecken gerade ausgebaut werden und europäische Ideen auf der Tagesordnung stehen. An ihrer Seite der Kunstkritiker Louis Viardot, ihr Ehemann. Während Pauline in St. Petersburg auftritt, kann ein Schriftsteller im Publikum seinen Applaus kaum im Zaum halten. Iwan Turgenew wird von nun an der ständige Begleiter der Viardots sein: Es entfaltet sich eine lebenslange Dreiecksbeziehung, in der sich die Entwicklung einer neuen Epoche spiegelt: die Moderne. In "Die Europäer" erzählt Orlando Figes nicht weniger als die Entstehung unseres kulturellen Selbstverständnisses.
von Rafik Schami
Rafik Schami. Collection Of Texts Partly Published Previously. Includes Bibliographical References (p. 252-[254]).