3.9

Fates & Furies 2. Torn

von Josephine Angelini, Moon Notes, Simone Wiemken

Format:Softcover
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Zwei Herzen, zerrissen zwischen zwei Welten. Die Göttlich-Saga entwickelt sich dramatisch, und Helens Schicksal gleicht einer antiken Tragödie. Verdammt zu einer Liebe, die nicht sein darf, und hin und her gerissen zwischen Fluch und Gefühlen, zwischen Highschool und Unterwelt, muss Helen gleich zweifach durch die Hölle gehen. Nachts schlägt sie sich durch die Götterwelt, aber noch schlimmer quält sie tags, dass Lucas und sie sich unmöglich lieben dürfen. In der Unterwelt aber trifft Helen auf Orion, und je mehr Zeit die beiden miteinander verbringen, desto näher kommen sie sich. Doch dann geschieht etwas, das ausgerechnet Orion und Lucas zum Zusammenhalt zwingt: Die vier Scion-Häuser werden vereint, ein neuer Trojanischer Krieg scheint unausweichlich … Helen und Lucas - die göttliche Fortsetzung. Der schön gestaltete Relaunch des US-amerikanischen Megaerfolgs von Josephine Angelini. Band 2 der Göttlich-Neuauflage im hippen Look: für noch mehr Style in deinem Bücherregal. Romantasy verknüpft mit griechischer Mythologie und einer Liebe zwischen Todfeinden. Freue dich schon jetzt auf Band 3 Unleashed. Göttlich verliebt.

Science-Fiction & Fantasy
512 SeitenSoftcover
Erschienen an: February 10, 2023

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Aktuelle Rezensionen(1)

3.9(14 ratings)
JennyRezension von Jenny

Mir hat das Buch wirklich gut gefallen, und es hat viele neue Fragen für den dritten Band aufgeworfen. Dennoch hatte ich mir ein wenig mehr erhofft, da mich der erste Band regelrecht fasziniert hatte. Nachdem ich nun den zweiten Band gelesen habe, kann ich mit Sicherheit sagen, dass mir der erste insgesamt besser gefallen hat. Während die Fortsetzung einige spannende Entwicklungen mit sich brachte, hat sie mich emotional nicht ganz so stark mitgerissen wie der Auftakt der Reihe. Besonders gefallen hat mir, dass die griechische Mythologie, die das Fundament dieser Geschichte bildet, noch weiter vertieft wurde. Die Autorin hat es geschafft, die mythologischen Elemente noch stärker in die Handlung zu integrieren, was die Welt lebendiger und vielschichtiger gemacht hat. Mit dieser Erweiterung kamen auch viele neue Charaktere hinzu, darunter einige Gottheiten, die äußerst gut ausgearbeitet und überzeugend dargestellt wurden. Jeder Charakter hat eine eigene, klar definierte Persönlichkeit, und ihre individuellen Beziehungen zueinander sowie die verschiedenen Arten, mit der komplizierten Situation umzugehen, in die sie geraten, machen die Dynamik der Geschichte sehr interessant. Allerdings brachte die größere Anzahl an Figuren auch eine Entwicklung mit sich, die mich nicht ganz überzeugen konnte: die wachsende Präsenz von Orion in Helens Leben. Während neue Charaktere in einer Geschichte grundsätzlich für frischen Wind sorgen können, hatte ich hier das Gefühl, dass seine Rolle ein wenig zu dominant wurde – insbesondere in Bezug auf die Beziehung zwischen Helen und Lucas. Orion wurde allmählich zu einer zentralen Figur in Helens Umfeld, was schließlich zu einem klassischen Liebesdreieck führte. Dies ließ mich mit vielen offenen Fragen darüber zurück, welche Entscheidungen Helen im nächsten Band treffen wird. Was mich dabei am meisten störte, war die Art und Weise, wie Lucas in den Hintergrund rückte. Während im ersten Band die Beziehung zwischen ihm und Helen im Fokus stand, wurde diese Verbindung hier bewusst abgeschwächt. Lucas zog sich absichtlich von Helen zurück, und obwohl ihm diese Entscheidung sichtlich wehtat, blieb er auf Distanz. Natürlich verstehe ich, warum dieser Handlungsstrang gewählt wurde, und ich fand es auch nicht grundsätzlich schlecht – im Gegenteil, jede Szene, in der sich die beiden doch begegneten, wirkte dadurch noch intensiver. Dennoch hatte ich erwartet, dass die emotionale Distanz zwischen ihnen noch stärker thematisiert wird und dass Helen spürbar mehr unter dieser Trennung leidet. Orion, eine Figur, die mich zu Beginn der Geschichte nicht vollständig überzeugen konnte, bewirkte eine beinahe vollständige Veränderung in Helens Gefühlswelt. Je mehr Zeit sie mit ihm verbrachte, desto mehr wuchs ihre Zuneigung zu ihm. Während ich nachvollziehen konnte, warum sie sich zu ihm hingezogen fühlte – er war charismatisch, unterstützend und brachte eine neue Dynamik in ihr Leben –, ließ mich diese Entwicklung doch etwas zwiegespalten zurück. Die plötzliche und oft schwankende Natur ihrer Gefühle machte es für mich schwer, eine klare Linie in ihrer emotionalen Reise zu erkennen. Letztlich fand ich es schade, dass Lucas nicht die Bedeutung erhielt, die ich mir für ihn gewünscht hätte, und dass Helen in ihren Entscheidungen oft unentschlossen wirkte. Abgesehen von der romantischen Entwicklung war die Geschichte insgesamt jedoch sehr gelungen. Gelegentlich wurde sie etwas verwirrend, da viele Informationen und mythologische Hintergründe beachtet werden mussten. Es gab zahlreiche Details aus dem ersten Band, die in diesem Teil wieder aufgegriffen wurden, und es war manchmal herausfordernd, alle Zusammenhänge im Kopf zu behalten. Eines der Highlights für mich war jedoch die Art und Weise, wie die Geschichte mit subtilen Hinweisen und Andeutungen arbeitete. Während des Lesens fielen mir immer wieder kleine Details auf, die sich zunächst nebensächlich anfühlten, am Ende aber eine große Bedeutung hatten. Der Moment, in dem sich alle losen Fäden zusammenfügten und die Geheimnisse aufgedeckt wurden, war definitiv mein Lieblingsabschnitt des Buches. Ab diesem Punkt nahm die Handlung an Tempo zu, die Ereignisse überschlugen sich, und die Geschichte wurde intensiv, actionreich und voller spannender Enthüllungen. Die Kämpfe, die mythologischen Elemente und die dramatischen Wendungen machten das Finale besonders fesselnd und hinterließen mich mit großer Vorfreude auf den dritten Band. Fazit: Der zweite Band konnte mich zwar unterhalten und punktete vor allem mit der tiefgehenden Einbindung der griechischen Mythologie sowie spannenden neuen Charakteren, doch insgesamt hat er mich nicht so sehr begeistert wie der erste Teil. Besonders das Liebesdreieck zwischen Helen, Lucas und Orion ließ mich zwiegespalten zurück, da Lucas' Bedeutung für die Geschichte stark reduziert wurde. Dennoch überzeugte das Buch mit einer mitreißenden Handlung, spannenden Enthüllungen und einem fesselnden Finale, das viele Fragen für den dritten Band aufwirft. Ich bin gespannt, wie die Geschichte weitergeht! 4 von 5 Sternen!

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