Empfehlungen basierend auf "Existentialismus."
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von Edward W. Said
Edward W. Said (1935 – 2003) wurde in Jerusalem geboren und verbrachte seine Kindheit in Kairo. Nach seinem Studium in Princeton und Harvard lehrte er Englisch und Vergleichende Literaturwissenschaft an der Columbia University sowie in Harvard und Yale. 2002 erhielt er gemeinsam mit Daniel Barenboim den Prinz-von-Asturien-Preis für seine Verdienste um die israelisch-palästinensische Aussöhnung.
von Eleonora Roldán Mendívil
In Deutschland wird von Antidiskriminierungsstellen bis zur radikalen Linken ein liberaler Rassismusbegriff vertreten, der vor allem auf Repräsentation, Inklusion und Diversität setzt. Wie Klasse und »Rasse« zusammenhängen, wird aktuell so gut wie nicht diskutiert. Dabei gibt es durchaus eine kritisch-marxistische Tradition der Rassismusforschung. Der vorliegende Band will diesen Fundus heben. Hierzu werden historische und aktuelle Diskussionen aus dem englischsprachigen Raum rezipiert sowie aus deutschsprachigen marxistischen Wissensarchiven aktualisiert. Gleichzeitig bietet das Buch eine politische Intervention in die aktuelle Debatte um strukturellen und institutionellen Rassismus – ob auf dem Arbeitsmarkt oder bei der Polizei – und präsentiert Alternativen zum liberalen Antirassismus, indem ein marxistischer Rassismusbegriff in Theorie und Praxis vorgestellt wird. Mit Beiträgen von Celia Bouali, Sebastian Friedrich, Fabian Georgi, Eleonora Roldán Mendívil, Lea Pilone, Bafta Sarbo, Hannah Vögele und einem Vorwort von Christian Frings.
von Peter Singer
Peter Singers »Praktische Ethik«, 1979 in erster Auflage erschienen, ist in seiner ebenso präzisen wie nachvollziehbaren Argumentationsstruktur ein Musterbeispiel für klares, philosophisches Denken. Besonders wichtig ist der von Singer eingeführte Begriff des Speziesismus (Menschen denken über Tiere anders, weil Tiere keine Menschen sind, obwohl es sachlich begründete Argumente gibt, genau dies nicht zu tun). Für Kontroversen sorgten seine Theorien über Sterbehilfe und Euthanasie. Für diese dritte Auflage hat der Autor den Band komplett durchgearbeitet und um ein neues Kapitel über den Klimawandel und die sich aus diesem ergebenden Verpflichtungen gegenüber kommenden Generationen ergänzt.
von Baruch de Spinoza
Baruch de Spinoza: Ethik. In geometrischer Weise behandelt in fünf TeilenEdition Holzinger. TaschenbuchBerliner Ausgabe, 2016, 4. AuflageVollständiger, durchgesehener Neusatz mit einer Biographie des Autors bearbeitet und eingerichtet von Michael HolzingerEthica ordine geometrico demonstrata. In den Hauptteilen zwischen 1662 und 1665 entstanden und in den Jahren bis zu Spinozas Tod (1677) mehrfach überarbeitet. Erstausgabe in: Opera posthuma, Amsterdam 1677. Erste deutsche Übersetzung durch J. L. Schmidt unter dem Titel »Baruch von Spinozas Sittenlehre«, Frankfurt am Main und Leipzig 1744. Der Text folgt der Übersetzung durch Jakob Stern von 1888.Textgrundlage ist die Ausgabe: Spinoza: Ethik. Aus dem Lateinischen von Jakob Stern. Herausgegeben von Helmut Seidel, Leipzig: Philipp Reclam jun., 1975.Herausgeber der Reihe: Michael HolzingerReihengestaltung: Viktor HarvionUmschlaggestaltung unter Verwendung des Bildes: Porträt des Philosophen Baruch de Spinoza, Ölgemälde um 1665, im Besitz der Gemäldesammlung der Herzog August Bibliothek in Wolfenbüttel.Gesetzt aus der Minion Pro, 10 pt.
von Aristoteles, Olof Gigon
Die 'Nikomachische Ethik' ist eine der großen Moralphilosophien des Altertums. Sie unterscheidet sich in bemerkenswerter Weise von verwandten Schriften, die uns aus der Antike überliefert sind, indem sie nicht den perfekten Menschen fordert und keine Anleitung zum vollkommenen Leben gibt. Neben den klassischen Tugenden des Charakters, die sich im Handeln, in der Praxis bewähren, kommen auch die Tugenden des Verstandes, des Nachdenkens, der Betrachtung zu ihrem Recht. Damit ist die 'Nikomachische Ethik' das erste Werk überhaupt, das in Angriff nimmt, was die Philosophie der Gegenwart als eine ihrer wichtigsten Aufgaben ansieht - die phänomenologische Bestandsaufnahme der gegebenen ethischen Tatsachen.
von Otfried Höffe
Platons "Politeia" gehört zu den bedeutendsten und wirkungsreichsten Texten der Philosophiegeschichte. Unter der Leitfrage nach der Gerechtigkeit weist Platon traditionelle Auffassungen zurück und leistet eine Sophistenkritik; im Anschluss daran entwickelt er seine Lehre von den drei Seelenteilen und die Lehre von den vier Kardinaltugenden. Er skizziert eine Erziehungstheorie, eine Staatsphilosophie mit der Lehre von der Philosophenherrschaft, eine Erkenntnistheorie und die Ideenlehre. Vor allem aber enthält die "Politeia" Platons bekannteste Gleichnisse: von der Sonne, der Linie und der Höhle. In Form eines kooperativen Kommentars führen anerkannte Platon-Interpreten, der Gliederung des Werkes folgend, in die Hauptthemen der "Politeia" und die wichtigsten Forschungsprobleme ein.
von Bertrand Russell
Der Philosoph, Sozialkritiker und Nobelpreisträger Bertrand Russell behandelt in 15 Aufsätzen und Glossen eine Vielfalt an Themen. Das Spektrum reicht von den Vorteilen des Müßiggangs über soziale Aspekte der Architektur, 'unnützes Wissen', die Licht- und Schattenseiten von Kapitalismus, Faschismus, Kommunismus bis zu der Frage 'Was ist die Seele?' oder das Verhältnis von Menschen und Insekten. Obwohl diese Betrachtungen erstmals 1957 erschienen, sind sie doch von überraschender Aktualität, etwa bezüglich des globalen Kapitalismus, Fragen der Erziehung oder des Verhältnisses von Arbeit und Freizeit. Mit Witz und Scharfsinn argumentiert Russell für die Notwendigkeit einer geistigen Unvoreingenommenheit und die Bereitschaft, dogmatische Auffassungen immer wieder kritisch zu hinterfragen.
von Georg Simmel
"Of those who created the intellectual capital used to launch the enterprise of professional sociology, Georg Simmel was perhaps the most original and fecund. In search of a subject matter for sociology that would distinguish it from all other social sciences and humanistic disciplines, he charted a new field for discovery and proceeded to explore a world of novel topics in works that have guided and anticipated the thinking of generations of sociologists. Such distinctive concepts of contemporary sociology as social distance, marginality, urbanism as a way of life, role-playing, social behavior as exchange, conflict as an integrating process, dyadic encounter, circular interaction, reference groups as perspectives, and sociological ambivalence embody ideas which Simmel adumbrated more than six decades ago."—Donald N. Levine Half of the material included in this edition of Simmel's writings represents new translations. This includes Simmel's important, lengthy, and previously untranslated "Group Expansion and Development of Individuality," as well as three selections from his most neglected work, Philosophy of Money; in addition, the introduction to Probleme der Geschichtsphilosophie, chapter one of the Lebensanschauung, and three essays are translated for the first time.
von
Dieser Titel, "Symposion", ist eine wissenschaftliche Publikation, erschienen bei De Gruyter Brill. Ausführliche Beschreibung, Inhaltsverzeichnis und weitere Angaben finden Sie auf der Verlagswebsite: https://www.degruyterbrill.com/isbn/9783110361797
von Epikur
Epikur: Philosophie der Freude – Vom lustvollen Leben (Epikur Gesamtausgabe)(Zur Naturphilosophie, Ethik und Erkenntnistheorie | Zur Astronomie und Meteorologie | Die 40 Lehrsätze | Die Aphorismen)Dieser Band enthält alle schriftlich überlieferten Texte in einer Neuübersetzung, die Epikurs Denken präzise fasst und mit modernen Wissenschaftserkenntnissen vergleichbar macht.Epikurs philosophische und naturwissenschaftliche Erkenntnisse sind äußerst bemerkenswert. Er orientiert sich ausschließlich an Fakten und Evidenz und schließt übernatürliche Ursachen und Mythen konsequent aus. Zudem reflektiert er stets kritisch die eigene Erkenntnisfähigkeit. Viele seiner Hypothesen sind inzwischen durch die moderne Wissenschaft bestätigt. Epikurs naturwissenschaftliche Orientierung widerspricht dabei keineswegs seinem übergeordneten Ziel eines glücklichen und lustvollen Lebens: Denn Glückseligkeit basiert für ihn auf Wissen und Erkenntnis. © CloudShip, 2016Über den Autor: Epikur (341–271 v. Chr.), ein Zeitgenosse Alexanders des Großen, gehört zu den großen Philosophen des alten Griechenland. Im Mittelpunkt seiner Philosophie standen nicht Askese und Tugend, sondern die Lust [auf altgriechisch ›hēdonḗ‹, daher der Begriff Hedonismus]. – Lust allerdings nicht als Selbstzweck, sondern als Weg zur Erlangung eines erfüllten und ausbalancierten Lebens. Obwohl Epikurs Lehre immer wieder als gott- und zügellos gebrandmarkt wurde, entfaltete sie im Lauf der Jahrhunderte große Wirkung. Der Philosoph starb im Jahr 271 v. Chr. im Alter von 70 Jahren in Athen, vermutlich an einer durch Nierensteine verursachten Infektion.