4.8

Euphoria City

von Anika Beer

Format:Softcover

Gefangen in einem gefährlichen SpielNora verbringt so viel Zeit in Euphoria wie nur möglich. Vor ein paar Jahren ist sie zum ersten Mal eingetaucht in die Welt zwischen Realität und Traum: ein Spiel, in dem alles möglich ist. Doch so golden die Welt dort glänzt, so gefährlich ist das Spiel. Seit sie ihren Bruder dadurch verloren hat, sucht Nora einen Weg, Euphoria abzuschalten. Ein rätselhafter Hinweis führt sie zu Sami, einem schmächtigen Jungen, der so gar nichts von lebensgefährlichen Abenteuern hält. Und Nora ist nicht die Einzige, die ihn entdeckt hat …

Science-Fiction & Fantasy
544 SeitenSoftcover
Erschienen an: 2021-09-13

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Aktuelle Rezensionen(1)

4.8(2 ratings)
feder_magieRezension von feder_magie

Sami und Nora sind sehr lebendige Protagonisten. Besonders bei Nora weiß man lange nicht, woran man ist, was die Spannung sehr stark aufrecht hält. Sami, der männliche Part, ist total sympathisch und wir lernen Euphoria mit ihm zusammen kennen, denn auch er ist das erste Mal in dieser verrückten Welt. Doch Nora hat Sami natürlich nicht grundlos gefunden und Euphoria ist so gar nicht begeistert von Noras Absichten. Die Geschichte spielt sowohl in Euphoria, als auch in der realen Welt. Natürlich müssen sich die Protagonisten auch mit den normalen Problemen des Erwachsenwerdens herumschlagen, aber das Spiel steht an sich im Vordergrund. Ich habe den Detailreichtum sehr geliebt, diese kleinen Minispiele, die man zusammen mit Sami bestreitet, als auch das grandiose Finale. Das Buch lässt sich der flüssig lesen, die Kapitel sind recht kurz gehalten, was noch einmal eine richtig schöne Dynamik verleiht. Außerdem gibt es richtig schöne Illustrationen im Buch, das übrigens nur 10 EUR kostet und somit für 544 Seiten wirklich sehr erschwinglich ist. In diesem Einzelband hat sich Anika nur auf die Kernpunkte konzentriert, das bedeutet, dass wir nicht ausschweifend über Euphoria informiert werden, sondern man sich auf das beschränkt, was wichtig ist und die Handlung vorantreibt. Das war aber für mich persönlich vollkommen ausreichend. Der rote Faden war immer präsent und ich hab nie etwas nicht verstanden, weil es zu oberflächlich oder nicht bildhaft genug erklärt war. Dystopie Fans kommen hier auf jeden Fall auf ihre Kosten. Es war ein großes Vergnügen mit Sami und Nora mit zu fiebern und ich kann das Buch nur empfehlen.

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