Empfehlungen basierend auf "Es gibt keine schlechten Menschen, sagte der Bär, wenn sie gut zubereitet sind"
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von Erich Scheurmann
Erich Scheurmann lebte ein Jahr auf der Insel Samoa und schrieb die Reden des Südseehäuptlings Tuiavii nieder. Tuiavii erzählt von seinen Reisen in Europa und beschreibt die verschiedenen Lebensweisen und Einstellungen der Europäer. Nie haben wir uns in derselben gnadenlosen Klarheit beobachtet gefühlt, mit der uns der Südseehäuptling Tuiavii entlarvt. Gut also, wenn wir mit dem Häuptling lernen, über uns selbst zu lachen und nachzudenken. Das bereits 1920 erschienene Buch hält dem 'zivilisierten Mitmenschen' einen Spiegel vor, in dem wir uns auch heute noch erkennen können.
von John Irving
70. Geburtstag von John Irving am 2. März 2012 Der Roman, der Irving über Nacht weltberühmt machte, jetzt für seine Fans in einer einmalig schönen Leinenausgabe"
von Leonardo Padura
Ein alter Freund bittet Mario Conde, ihm bei der Suche nach einem gestohlenen Familienerbstück zu helfen. Die Schwarze Madonna soll heilende Kräfte haben und ist von unschätzbarem Wert. Condes Auftrag führt ihn in die Unterwelt Havannas und mitten hinein in eine Geschichte, die ihn immer tiefer in die Vergangenheit zieht.
von Franz Kafka
Als Gregor Samsa eines Morgens die Augen aufschlägt, packt ihn ein seltsames Gefühl. Es ist kein Morgen, wie jeder andere, etwas ist geschehen, eine Verwandlung hat stattgefunden …
von Jorge Luis Borges
Spanische Literatur in der Reihe »Reclam Fremdsprachentexte«: das ist der spanische Originaltext – ungekürzt und unbearbeitet mit Worterklärungen am Fuß jeder Seite, Nachwort und Literaturhinweisen. Eine repräsentative Auswahl kürzerer und sprachlich nicht zu schwieriger Erzählungen aus dem Gesamtwerk des großen Argentiniers: La intrusa – Las ruinas circulares – La biblioteca de Babel – El sur – El milagro secreto – El libro de arena – El otro – La casa de Asterión – Deutsches Requiem – Los dos reyes y los dos laberintos – Hombre de la esquina rosada – La trama – Diálogo sobre un diálogo – El cautivo.Als Auftakt enthält die Anthologie Borges' Hommage an die deutsche Sprache: Al idioma alemán. Spanische Lektüre: Niveau B2. Inhaltliche Stichworte: Erzählband · Magischer Realismus · Bibliophilie
von Naǧīb Maḥfūẓ
Vom Alter gezeichnet verfolgt der einst so stolze Abd al-Gawwad das Leben in den Straßen Kairos. Der Riß, den der Zweite Weltkrieg ins Land bringt, macht auch vor seiner Familie nicht halt.
von Louis Calaferte
In der »Zone« aufwachsen, heißt abgebrüht sein von Geburt an. Die Zone, das ist ein Armenghetto im Lyon der dreißiger und vierziger Jahre, in dem die Vogelfreien leben. Im Mittelpunkt dieses Schmelztiegels polnischer, rumänischer, deutscher, italienischer, arabischer, jüdischer Einwanderer stehen die beiden Kneipen (die eine von Feld, die andere von Feltin) und Ledernachts Lumpenladen, in dem sich die ganze Siedlung mit Kleidern voller Wanzen eindeckt. Raufereien sind der beliebteste Zeitvertreib, unter Erwachsenen wie Kindern herrscht fröhliche Promiskuität, Kleinkriminalität ist Ehrensache, Mord und Totschlag geschehen eben, und allenthalben lauert der Wahnsinn. Doch alle träumen auf ihre Weise vom Ausbruch… In seinem ersten, inzwischen klassischen Roman hat Louis Calaferte seinen Freunden und Gefährten ein trotziges Denkmal gesetzt: ein bei aller Drastik der geschilderten Umstände wehmütiger, ja zarter Abgesang auf die eigene Kindheit. Ein notwendiges Buch, in dem man sich verlieren und an dem man Anstoß nehmen kann; große Literatur von eigenwilliger Schönheit, packend von der ersten bis zur letzten Seite, ein fiebriger Text auf Augenhöhe mit Célines »Reise ans Ende der Nacht« oder Pasolinis »Ragazzi di vita«. Empfohlen von Georges-Arthur Goldschmidt für die Finnegan's List 2012.
von Fernando Pessoa
Nicht nur ein irres Vergnügen, sondern auch ein Ausflug in eine Zeit, die uns den Zusammenhang von Ästhetik und Politik [...] vor Augen führt
von Honoré de Balzac
Balzacs ebenso bissige wie glänzende Reportage über das Entstehen des neuen Massenmediums 'Zeitung' und des neuen Typs von Erfolgsschriftsteller, des Feuilletonisten, ist hochaktuell. 'Kunst als Ware', 'Kommerzialisierung des Geistes', 'Ausbeutung der Autoren', 'Massenliteratur' kontra 'seriöse Literatur', dies sind nicht die abgedroschenen Slogans von heute, sondern die traumatischen Erfahrungen Luciens zur Zeit der Restauration, und seine verlorenen Illusionen sind die Illusionen von der Autonomie der Kunst und der Reinheit des Geistes.