3.7

Erstaunen: Roman

von Richard Powers

Format:Hardcover

Während in seinem preisgekrönten Opus magnum "Die Wurzeln des Lebens" (ID-A 47/18) eine Gruppe von Waldschützern für den Erhalt der Natur kämpft, bettet Powers diesmal seine Öko-Botschaft in die Geschichte der Familie Byrne ein. Theo ist Astrobiologe, Science-Fiction-Fan und alleinerziehender Vater von Robin, 9 Jahre alt, ein sensibler, verhaltensauffälliger Junge, der begeistert bedrohte Tierarten malt. Mutter Aly, eine engagierte Tierschützerin, starb bei einem Autounfall mit einem Opossum. Vater und Sohn verbindet gemeinsame Trauer, staunenerregende Naturerlebnisse, fantasievolle Gutenachtgeschichten vom Leben auf fernen Welten, ihr beherzter Kampf für eine bessere Zukunft und Robins Erfahrungen mit seiner Neurofeedback-Behandlung. Es ist wieder ein Genuss, Powers schriftstellerische Begabung und seinen tiefdurchdachten Gedankengängen zu folgen. Ein lesenswerter, intelligenter Roman voller Wissen und Empathie über die Liebe zu einem Kind und die Schönheit unseres Universums sowie eine Hommage an Daniel Keyes SF-Klassiker "Blumen für Algernon" (BA 8/06). Breite Empfehlung

Gegenwarts- & Literarische Fiktion
313 SeitenHardcover
Erschienen an: 2021

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Aktuelle Rezensionen(2)

3.7(4 ratings)
Katharina Schöne Rezension von Katharina Schöne

Tolle, traurige Geschichte und ich liebe bei Powers die Verflechtung von Wissenschaft und Geschichte.

GabrieleRezension von Gabriele

Why exactly do some readers think the book is ableist? Because Richard Powers is not autistic himself? Really? I am autistic myself. I could only dream of the commitment and empathy of Robin’s father and some other characters. Neurofeedback was also helpful to me personally in the real form offered. And why please is it ableistic if therapy helps a person with autism feel better? Does it matter if it makes him “less” autistic? If he feels better (which is the case with Robin, after all): who cares if he’s “less” autistic? I don't. Honestly: being on the autistic spectrum comes with a lot of side effects which are far from being nice superpowers. Everyone who claims to be pro autistic or pro neurodiversity should know it. To get rid of these really inconvenient parts of autism does not mean that the personality is changed. And after all: this is a fictional book. It’s a dystopia. So please stop whining about ableism which is not present.

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