Empfehlungen basierend auf "Erika"

Based on your reading history, we think you will also enjoy the following books.

von Irvin D. Yalom

Ernest Lash, ein junger Psychoanalytiker aus San Francisco, glaubt an die Wirksamkeit seines Tuns, ist aber andererseits davon überzeugt, daß die klassischen Therapien dringend einer Erneuerung bedürfen. Eines Tages beauftragt ihn die Ethikkommission seines Fachbereichs mit der Untersuchung eines prekären Falls: Er soll die Arbeitsweise eines älteren, sehr berühmten Kollegen namens Seymour Trotter überprüfen, der angeklagt ist, ein Verhältnis mit einer vierzig Jahre jüngeren Patientin gehabt zu haben. Trotter beharrt darauf, daß Sex das einzige Mittel gewesen sei, um die junge Frau vor ihrem selbstzerstörerischen Verhalten zu retten. Zunächst ist Ernest entrüstet. Doch je mehr er sich mit der Sache beschäftigt, desto mehr fasziniert ihn die Idee, jedem Patienten bzw. jeder Patientin eine fallspezifische Behandlung zuteil werden zu lassen.

von Dave Pelzer

Das Trauma einer Kindheit: Dave wird von der eigenen Mutter gequält und mißhandelt. Von blauen Flecken übersät und halb verhungert, fällt der Junge auf, weil er Mitschülern das Pausenbrot stiehlt. Bis seine Lehrer es wagen, gegen die Mutter einzuschreiten, vergehen Jahre. Es gelingt ihm, sich aus der Hölle zu befreien. Ein erschütternder Bericht, geschildert aus der Perspektive des kleinen Jungen, der uns alle mit der Frage konfrontiert, wie lange man die Augen vor elterlicher Gewalt verschließen darf.

von Janet Frame

Autobiografischer Roman über Kindheit und Jugend der neuseeländischen Autorin (1924-2004), die von tragischen Familienereignissen und einem jahrelangen Aufenthalt in der Psychiatrie geprägt war.

von Melanie Metzenthin

Nach dem erfolgreichen BILD-Bestseller »Im Lautlosen« erschafft Melanie Metzenthin ein bewegendes Nachkriegsportrait über Menschlichkeit, Versöhnung und die Liebe zur Medizin. Hamburg, 1945: Der Krieg ist zu Ende und die Naziherrschaft endlich vorbei. Doch in der Familie von Richard und Paula Hellmer kommt an diesem ersten Weihnachtsfest im Frieden keine rechte Freude auf. Zu beengt sind die Wohnverhältnisse, zu groß der Mangel an Lebensmitteln und warmer Kleidung. Vor allem Richard macht sich Sorgen – nicht nur um seine Familie. Er, der im Dritten Reich als Psychiater immer wieder sein Leben aufs Spiel gesetzt hat, um Menschen zu retten, muss feststellen, dass die alten Seilschaften sich nahtlos in die neuen Machtverhältnisse eingegliedert haben. Überzeugt, das Richtige zu tun, sagt er in einem Prozess gegen seinen Erzfeind Chefarzt Krüger aus und muss sich zu seinem Entsetzen plötzlich für sein eigenes Tun rechtfertigen. Unterdessen stellen seine Frau Paula und sein bester Freund Fritz eine medizinische Versorgung ganz eigener Art auf die Beine – gefährlich und nicht immer legal …

von Clarissa Vogel

Als Clarissa wegen ihrer kranken Mutter häufig zur Oma muss, wird das Leben der Dreijährigen zur Hölle. Im Schlafzimmer der Großeltern passieren furchtbare Dinge. Vor laufender Kamera und im Beisein weiterer Männer wird Clarissa missbraucht. Weil der Opa behauptet, ihr einen Sender in den Rücken operiert zu haben, vertraut sie sich keinem an. Als sie sich wehrt, schlägt er ihren Kopf auf eine Stuhllehne, bricht ihr die Nase. Zehn Jahre geht das so. Dann hat Clarissa die Chance, sich zu befreien.

von Christy Brown

Christy Brown, durch einen Geburtsfehler fast völlig gelähmt, erzählt mit Herz und Humor seine ungewöhnliche Lebensgeschichte.

von Elizabeth Glaser, Laura Palmer

Kein Engel an meiner Seite - Aus der Serie: Erfahrungen - bk2065; Bastei Lübbe Verlag; Elizabeth Glaser; pocket_book; 1991

von Lori Schiller, Amanda Bennett

Als Lori siebzehn ist, ändert sich ihr Leben schlagartig: Stimmen dringen zu ihr und verschaffen sich ungebeten Gehör. Sie machen Lori Vorwürfe, stacheln sie auf und stiften sie zu Taten an, die ihr vorher nie in den Sinn gekommen wären. Zuerst versucht Lori, die Stimmen einfach zu ignorieren, doch schon bald kann sie den Schein der Normalität nicht mehr länger aufrechterhalten. Sie wird in eine psychiatrische Klinik eingewiesen und der lange Kampf gegen die Schizophrenie beginnt. Wird Lori es schaffen, die Stimmen zu besiegen?

von Andrew Solomon, Carl Freytag

Inhaltsübersicht: Vorbemerkung, 1. Depression, 2. Zusammenbrüche, 3. Therapien, 4. Alternativen, 5. Populationen, 6. Sucht, 7. Selbstmord, 8. Historisches, 9. Armut, 10. Politik, 11. Evolution, 12. Hoffnung, Anmerkungen, Medikamentenliste, Bibliographie, Danksagung, Register.

von Miriam Zaunbrecher

Studienarbeit aus dem Jahr 2020 im Fachbereich Germanistik - Komparatistik, Vergleichende Literaturwissenschaft, Note: 1,3, Universität Siegen, Sprache: Deutsch, Abstract: "Christiane F. - Wir Kinder vom Bahnhof Zoo" ist ein nach Tonbandprotokollen entstandenes einzigartiges und ungeschöntes Dokument über Drogenabhängigkeit im Jugendalter, das dem Leser aufzeigt, welche gesellschaftlichen Strukturen zu einem Weg in die Sucht beitragen und welche physischen und psychischen Folgen dieses Leben mit sich bringt. Das Gespräch zwischen den Journalisten Kai Hermann und Horst Rieck mit Christiane F. war ursprünglich für zwei Stunden angesetzt, aus denen nach und nach zwei Monate wurden. Was Christiane in diesen Interviews erzählt hat, haben die Journalisten aufgezeichnet und niedergeschrieben mit der Begründung, "daß die Geschichte von Christiane mehr über die Situation eines großen Teils der Jugendlichen aussagt, als es ein noch so sorgfältig recherchierter Bericht könnte" (Hermann/Rieck 1980). In der Schule stand Christiane F.s Buch nicht auf dem Lehrplan und abgesehen von einer Suchtpräventionsveranstaltung in der 9. Klasse hatte ich keinen Bezug zu Christiane F. oder Drogen im Allgemeinen. Der Vorsatz, das Buch zu lesen, stand vor Beginn des Lektüreprojekts jedoch seit einiger Zeit. Nach Entschluss "Wir Kinder vom Bahnhof Zoo" zu behandeln, erschien am nächsten Tag in meinem Newsfeed auf dem Handy ein Artikel der Bild Zeitung mit dem Titel "Das Junkie-Elend an der Hauptstadt-U-Bahn", in dem Anwohner von öffentlichem Drogenkonsum und aufdringlichen Dealern berichten. Dort geht es zwar nicht um den Bahnhof Zoo, er zeigt aber, dass es auch rund vierzig Jahre später noch Drogenschwerpunkte und öffentlicher Konsum in Deutschlands Hauptstadt gibt. Für mich war dieser Artikel gleichzeitig sowohl spannend als auch erschreckend wenn man bedenkt, dass so viel Zeit seit Christiane F. vergangen ist und es mittlerweile deutlich mehr Angebote zur Prävention und Therapie gibt. G