4.3

Entzaubert (Die Dreizehnte Fee, #2)

von Julia Adrian

Format:Softcover

„Ich bin der Anfang, ich bin das Ende.“Fünf Feen fielen unter dem Schwert des Hexenjägers. Jetzt ist es die Königin, die er jagt.Im hohen Norden sieht die Dreizehnte Fee dem Urteil der verbliebenen Schwestern entgegen.Und nur eine weiß das Ende, doch ihre Macht schwindet und mit ihr die einzige Chance das Rätsel um die Erweckung der gefährlichsten aller Feen zu entschlüsseln.Sieh hin, flüstert die Königin. Lerne, was es heißt, mich zu betrügen!

Science-Fiction & Fantasy
220 SeitenSoftcover
Erschienen an: 2015-10-15

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Aktuelle Rezensionen(3)

4.3(12 ratings)
mara ✨Rezension von mara ✨

Für mich der beste der drei Teile - spannend, herzzerreißend und perfekt zum Nebenbei hören.

JennyRezension von Jenny

https://snowyy13.wordpress.com/2018/09/27/die-dreizehnte-fee-2-entzaubert/ Ich muss sagen das ich sehr erleichtert bin, dass mir der zweite Band besser gefallen hat. Ich gebe Reihen grundsätzlich immer bis zum zweiten Buch die Chance sich zu entfalten (obwohl, manchmal schaue ich mir im Endeffekt auch den dritten einer Trilogie an), aber dieses Mal konnte ich mich eindeutig besser in die Charaktere und in das Geschehen hineinversetzen und habe mitgefiebert. Mir gefiel schon vorher der poetische Schreibstil, doch hier konnte ich eher Anklang am Besagten finden und war während des Lesens ziemlich verträumt. Julia Adrians Schreibstil ist enorm kongruent und so etwas fehlt manchmal in einigen Büchern. Deshalb freue ich mich einen anderen Art von Einblick in die Welt eines Charakters zu erhaschen. An der Seite der 13. Fee, Lilith, erfährt man Bruchstückhaft, was sich in ihrer Vergangenheit zugespielt hat und was für drastische Auswirkungen es genommen hat. Die Menschen leiden unter den Feen und ihrer Unbarmherzigkeit. Deshalb fiel mir vermutlich im ersten Band ziemlich schwer Kontakt zu knüpfen mit Lilith, da sie als Königin nicht unbedingt Warmherzigkeit und Verständnis ausstrahlt. Sie scheint eher wie ein ungeschliffener Diamant mit scharfkantigen Ecken. Was mir etwas zusagen konnte, war das der Hexenjäger etwas mehr abwesend in diesem Buch war. Ich hatte leider das Problem zuvor gehabt, ihre leidenschaftliche Beziehung nicht ganz zu folgen, da sie mir zu schnell auf einem Teller serviert wurde. Deshalb fand ich es gut mehr von der 13. Fee zu sehen, ohne das sie in irgendeiner Art emotionalen Einfluss des Hexenjägers stand. Die Entwicklung von Lilith war in diesem Buch wirklich gegeben. Mir hat es so viel besser gefallen. Besonders die Tatsache, dass sie sich doch nicht ganz von den Menschen unterscheidet. Das sie auch jemand ist, der Liebe und Zuneigung empfinden kann und auch braucht. Das Ende hat mir den Atem geraubt. Ein Glück ist es, dass ich sie fortsetzen kann, sobald ich es möchte. Julia Adrian hat es geschafft dem Leser noch eine Überraschung zu hinterlassen! Fazit: Der zweite Band hat mir so viel besser gefallen, als das erste Buch. Ich fand einen besseren Anschluss an den Charakteren und dieses Mal konnte mich diese Märchenadaptionen tatsächlich verzaubern und packen. Ich hoffe, dass der letzte Band der Trilogie mich genauso positiv überrascht wie dieser Teil hier! 4 von 5 Sternen

Umivankebookie Rezension von Umivankebookie

Nach der Lektüre des ersten Bandes, muss ich immer die anderen beiden Bücher hinterher lesen, so auch dieses Mal. Denn in diesem Teil wird es noch spannender als zuvor, da man teilweise die Hintergründe kennen lernt, wodurch sich die Entwicklungen der noch lebenden Feen besser erschließt. Die naive Beteuerung Liliths, sie und die anderen Feen seien Schwestern gewesen, weswegen ein Verrat unverzeihlich sei, sowie die Bedeutung hinter den Geschehnissen werden in diesem Band besser verständlich. Immer wieder blicken die Protagonisten in die Vergangenheit und erinnern sich an die Loyalität untereinander, die existiert hatte und wie sie zu den nach Macht strebenden ‚Hexen‘ wurden und gegen einander agierten. Diese Art des Erzählens gefiel mir während der Lektüre sehr gut, da ich mit jeder gelesenen Seite immer mehr das Gefühl hatte, dass sich die Puzzlestücke zusammenfügen, ich mich in die jeweiligen Figuren hineinversetzen und sie folglich auch besser verstehen konnte. Durch diese Rückblicke stieg auch stets die Spannung, weswegen ich es (fast) wieder in einem Rutsch durchlesen musste. Lilith mag ich nach wie vor sehr, auch wenn sie im ersten Band naiv rüberkam, fand ich das nicht schlimm. Es hätte meiner Meinung nach nicht zu ihr gepasst, wenn sie den Menschen und sich selbst gegenüber härter gegenübergetreten wäre. Man bedenke ihren tiefsten Herzenswunsch, der durch ihre Naivität glaubwürdiger erscheint! Der Hexenjäger wurde mir immer mehr zum Rätsel, als wüsste er nicht was er wollte, obwohl es für alle (auch alle Figuren im Buch) eigentlich glasklar ist. Mit der dritten Person, die in diesem Teil eine besondere Rolle spielt, dem Goldkind Olga, war ich anfangs sehr streng, kann ihr Handeln aber in diesem Teil immer besser nachvollziehen und lockerte demnach mein Urteil über sie. Ich denke zwar immer noch, dass sie sich ‚umsonst‘ Hoffnungen macht, aber bedenkt man ihre Vergangenheit, würde ich vermutlich dasselbe tun wie sie. Die Dreizehnte Fee. Entzaubert von Julia Adrian ist meiner Meinung nach eine Steigerung des ersten Teils, offenbart sie nun unbekanntes Wissen, wodurch die jeweiligen Situationen der noch lebenden Feen verständlicher werden. Wieder beeindruckte mich die Autorin durch die wunderbaren Handlungsstränge, die ich als sinnvoll erachte, sowie mit den authentischen Protagonisten, die ich immer mehr ins Herz schließe. Mir graut es schon vor dem Ende, hat es schon immer bei jeder Lektüre, selbst wenn ich heute weiß, wie das Buch endet, empfinde ich immer noch ein bedrückendes Gefühl in mir, da die Geschichte bald (wieder) zum Schluss kommt. Aber bis es soweit ist, möchte ich Teil zwei dieser Reihe mit 5 Sternen bewerten, da es einer meiner Lieblingsbookies ist, dass ich immer wieder von Neuem lesen muss. Also wenn ihr Märchenadaptionen mögt, dann müsst ihr es unbedingt lesen. Wenn nicht: LESEN! JETZT!! LOS!!!

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