Empfehlungen basierend auf "Einführung in die Sprachphilosophie"

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von Richard David Precht

»Man kann Zeiten an ihrem Gang erkennen, wie Menschen, nicht an ihrem Lauf. Jede historische Zeit hat ihre Eigenart, ihren Rhythmus, ihr eigenes Lebensgefühl. Nicht die Fakten, sondern die politischen Ereignisse von Aufstieg und Niedergang oder die Schlagzeilen der einzelnen Tage bestimmen einen Gang.«Im zweiten Band seiner fünfteiligen Geschichte der Philosophie entführt Richard David Precht den Leser tief in die Gedankenwelt der Renaissance und der Aufklärung. Dabei geht es wieder um die großen Fragen, die sich die Menschen durch die Jahrhunderte hindurch gestellt haben. Spannend und anschaulich vermittelt Precht die zentralen Konzepte und Ideen der abendländischen Philosophie und beleuchtet sie vor den wirtschaftlichen, sozialen und politischen Hintergründen ihrer Zeit – ein faszinierender »Ideen-Krimi«, der den Leser eintauchen lässt in die schier unerschöpfliche Fülle des Denkens!

von Søren Kierkegaard

In diesem Band sind vier kürzere Abhandlungen Kierkegaards aus der Zeit von 1843 bis 1849 vereinigt, die jedoch nicht minder zentral sind für Kierkegaards philosophisch-theologisches Denken als die frühen großen Schriften.›Die Krankheit zum Tode‹ (1849) untersucht ebenso wie die Abhandlung ›Der Begriff der Angst‹ (1844) das Wesen der Sünde. Während Kierkegaard im ›Begriff der Angst‹ dieses Phänomen als die Voraussetzung der Erbsünde bewußt nur psychologisch analysiert, geht er in ›Die Krankheit zum Tode‹ unmittelbar von christlichen Voraussetzungen aus und wendet sich scharf gegen Hegel, der nach seiner Ansicht die Kernbegriffe des christlichen Glaubens, vor allem den Schuldcharakter der Sünde – und damit das Hauptstück des Glaubens – auflöst. »Die Krankheit zum Tode ist Verzweiflung« und »Verzweiflung ist die Sünde«. Sünde liegt, christlich verstanden, nicht in der Erkenntnis, sondern im Willen, ihr Gegensatz ist nicht Tugend, sondern Glaube. Nur im Glauben ist die Sünde überwunden, die Krankheit geheilt.Auch die Abhandlung ›Furcht und Zittern‹ (1843) beschäftigt sich mit einem Zentralthema christlicher Philosophie, sie stellt den Versuch dar, das Wesen des Glaubens neu zu bestimmen. ›Furcht und Zittern‹ ist wohl das persönlichste Werk Kierkegaards, das, wie er 1849 in seinem Tagebuch vermerkt, sein eigenes Leben reproduziere.Die vierte Schrift des Bandes, die gleichzeitig mit ›Furcht und Zittern‹ erschien, ›Die Wiederholung‹ ist vor dem biographischen Hintergrund von Kierkegaards Verlobung mit Regine Olsen zu sehen. Sie variiert das gleiche Thema wie ›Furcht und Zittern‹, jedoch in einer kunstvollen literarischen Form, in der Liebesgeschichte eines jungen Menschen, an der das philosophische Problem der Wiederholung dargestellt wird.

von Lukas Bärfuss

Wenn Lukas Bärfuss über die großen Begriffe nachdenkt: Freiheit, Lüge, Raum, Zeit, »Wo bin ich hier?«, dann geschieht das nie im im luftleeren Raum der Abstraktion. Immer erzählt er Geschichten. Er ist neugierig auf die Welt, auf das Kleine und auf das Große. Vor allem wendet er den Blick auf die Menschen, auf die Beziehungen zwischen ihnen: in der Liebe, der Arbeit, der Politik, in der Kunst.

von Ulrich Warnke

Die spirituelle Dimension der Quantenphysik.Seit jeher beschäftigen sich Menschen mit der »Anderwelt« oder »Parallelwelt«. Auch in Märchen und archetypischen Erzählungen treffen wir auf geheimnisvolle Wesen und Kräfte wie Feen oder Devas, die sich über die Naturgesetze von Raum und Zeit erheben. Der renommierte Biophysiker Ulrich Warnke erklärt diese Zwischenwelt naturwissenschaftlich plausibel und nennt sie »Interwelt« – ein Quantenfeld mit entsprechenden Informationsmustern. Sie ist die Heimat von Geist und Seele, mit der wir in ständiger Verbindung stehen. In ihr können wir unser Schicksal selbst in die Hand nehmen und zu wirkmächtigen Akteuren des Universums werden.

von Bertrand Russell

Der Philosoph, Sozialkritiker und Nobelpreisträger Bertrand Russell behandelt in 15 Aufsätzen und Glossen eine Vielfalt an Themen. Das Spektrum reicht von den Vorteilen des Müßiggangs über soziale Aspekte der Architektur, 'unnützes Wissen', die Licht- und Schattenseiten von Kapitalismus, Faschismus, Kommunismus bis zu der Frage 'Was ist die Seele?' oder das Verhältnis von Menschen und Insekten. Obwohl diese Betrachtungen erstmals 1957 erschienen, sind sie doch von überraschender Aktualität, etwa bezüglich des globalen Kapitalismus, Fragen der Erziehung oder des Verhältnisses von Arbeit und Freizeit. Mit Witz und Scharfsinn argumentiert Russell für die Notwendigkeit einer geistigen Unvoreingenommenheit und die Bereitschaft, dogmatische Auffassungen immer wieder kritisch zu hinterfragen.

von Arthur Schopenhauer, Ludger Lütkehaus

The World as Will and Representation (Die Welt als Wille und Vorstellung) is the central work of the German philosopher Arthur Schopenhauer.

von Platon

Platons Gastmahl wird hier in einer neuen deutschen Übersetzung vorgelegt, die auf der 2006 erschienenen zweisprachigen Ausgabe beruht. Eines der bedeutendsten literarischen Werke der Antike, Platons Einführung in seine philosophischen Anschauungen wie in die seiner Zeit, ist damit in der Universal-Bibliothek wieder allen in einer zeitgemäßen Übersetzung zugänglich, die nicht selbst über Griechisch-Kenntnisse verfügen.

von Hans G Gadamer

Aus dem Vorwort: Nun ist gewiss praktische Philosophie nicht selber solche Vernunftigkeit. Sie ist Philosophie, das heisst, sie ist eine Reflexion, und zwar uber das, was menschliche Lebensgestaltung zu sein hat. Im selben Sinne ist die philosophische Hermeneutik nicht selbst die Kunst des Verstehens, sondern die Theorie derselben. Aber die eine wie die andere Form von Bewusstmachung steigt aus der Praxis auf und bleibt ohne sie ein blosser Leerlauf. Das ist der besondere Sinn von Wissen und Wissenschaft, den es von der Problematik der Hermeneutik aus neu zu legitimieren galt. Das war das Ziel, dem ich auch nach Vollendung von 'Wahrheit und Methode' meine Arbeit gewidmet habe

von undefined Epikur

1. Briefe 1.1. Brief an Herodot 1.2. Brief an Menoikeus1.3. Briefe an Freunde und Verwandte2. Sprüche 2.1. Entscheidende Lehrsätze2.2. Epikurs Weisungen 3. Werkfragmente aus einem Buch über die Ursachen der menschlichen Handlungsfähigkeit Editorische NotizAnmerkungenLiteraturhinweiseNachwort