"Eine ferne Zukunft auf einem fernen, scheinbar paradiesischen Planeten - doch der Schein trügt. Etwas Mörderisches lauert unter der Erde. Daher haben die Siedler ihre Kinder gentechnisch aufgerüstet, sodass sie fliegen können. Es gibt jedoch weitere Rätsel: Noch nie haben die Menschen die Sterne gesehen. Der Himmel ist immer bedeckt, als würde sich dahinter etwas verbergen. Den Himmel, so heißt es, kann man nicht erreichen. Oder doch? Owen, einem Außenseiter, gelingt es - mit tödlichen Folgen ..."--Dust jacket
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Eines Menschen Flügel: Roman
von Andreas Eschbach
"Eine ferne Zukunft auf einem fernen, scheinbar paradiesischen Planeten - doch der Schein trügt. Etwas Mörderisches lauert unter der Erde. Daher haben die Siedler ihre Kinder gentechnisch aufgerüstet, sodass sie fliegen können. Es gibt jedoch weitere Rätsel: Noch nie haben die Menschen die Sterne gesehen. Der Himmel ist immer bedeckt, als würde sich dahinter etwas verbergen. Den Himmel, so heißt es, kann man nicht erreichen. Oder doch? Owen, einem Außenseiter, gelingt es - mit tödlichen Folgen ..."--Dust jacket
Aktuelle Rezensionen(3)
Ein weiteres Highlight der Kategorie: „Eschbachs witzig-unangenehme Sex-Analogien“: „Sie spürte etwas hartes, langes am Flügel. Sie wusste, er war bereit, und sie auch. „Schon mal mit einer Frau mit Flügeln in der Kuhle gewesen?“, fragte sie und zog die Flügel erotisch an.“ Ja, Eschi hat jetzt extra ne neue Spezies für den extra-würzigen Cringe-Faktor erfunden! Spaß beiseite. Warum sich die Disneys, Amazons und Netflix‘ der Welt noch nicht hierum reißen, kann einzig und allein daran liegen, dass der Autor eben kein uriger Amerikaner auf seiner einsamen Insel oder n Landschaftsgärtner im Auenland ist, sondern ein schlecht vermarktbarer Baden-Württemberchherrr. „Eines Menschen Flügel“ ist jedenfalls geschrieben wie die beste Sci-Fi-Serie, die wir vermutlich niemals gucken werden können. Hollywood, bidde steckt ein paar Dollars in diesen Ulmer, dann vergeben wir euch den letzten Star Wars-Film!
Dieses Buch ist mit A B S T A N D eines der besten Bücher die ich in meinem ganzen Leben gelesen habe
Einer der Lesehöhepunkte dieses Monats. Andreas Eschbach erzählt hier auf mehr als 1200 Seiten, aber ohne größere Längen oder unnötige Effekthascherei, die Geschichte einer Welt, in der Menschen mit Flügeln leben. Aus der Sicht verschiedenster Figuren enthüllt er nach und nach, wie es zu dieser Situation kam, nach welchen Regeln die Bewohner dieser Welt leben und warum diese nötig sind. Dadurch werden zwar häufig Dinge mehrfach, aus verschiedenen Perspektiven geschildert, was aber in meinen Augen nicht zu unnötigen Wiederholungen führt, sondern verschiedene Aspekte beleuchtet. Ein gelungener Roman, der sich der Einordnung in eine bestimmte Kategorie schlicht entzieht.