Empfehlungen basierend auf "Eine moderne Familie"
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von Kiran Millwood Hargrave
Vardø, Norwegen am Weihnachtsabend 1617. Maren sieht einen plötzlichen, heftigen Sturm über dem Meer aufziehen. Vierzig Fischer, darunter ihr Vater und Bruder, zerschellen an den Felsen. Alle Männer der Insel sind ausgelöscht – und die Frauen von Vardø bleiben allein zurück.
von Tove Ditlevsen
»Dabei ist es nicht nur die unprätentiöse Schonungslosigkeit, mit der Ditlevsen ihre eigenen Untiefen ausleuchtet, die die Trilogie so besonders macht, sondern vor allem die sprachliche Präzision, mit der sie das tut.«
von Tove Ditlevsen
»Die Beiläufigkeit, mit der sie sich beschreibt, selbst ihre Abstürze und Psychosen, ihre feinziselierten, wie hingetupften Beobachtungen – alles von einer unwiderstehlichen, soghaften Intensität.«
von Fredrik Backman
Björnstadt ist eine kleine Stadt mitten im Nichts. Das Leben ist rau und einsam, die Menschen eint nur der gemeinsame Kampf gegen »die dort draußen« und ihre Leidenschaft für den Eishockeyclub. Zumindest bis zu jener katastrophalen Nacht vor zwei Jahren. Seitdem geht ein tiefer Riss durch die Gemeinschaft. Nun finden sich alle noch einmal zum großen Finale zusammen. Und während über dem Wald rund um das Städtchen ein gewaltiger Sturm aufzieht, müssen die Menschen sich fragen, was sie zu opfern bereit sind für ihre Stadt und ihre Familien. Denn Björnstadts Zukunft hängt an einem seidenen Faden ...
von Smilla Johansson
Die Freiheit ruht tief in dir, du musst ihr nur die Tür öffnen. Als Linea ein Gespräch zwischen ihrem Ziehvater und dem Jarl von Skogbyen belauscht, erfährt sie, dass ihr bisheriges Leben im Wikingerdorf eine einzige Lüge war und sie dem grausamen Anführer versprochen werden soll. Linea will frei sein, selbst über ihr Leben bestimmen und sich nichts vorschreiben lassen, doch es ist nicht leicht, als Frau unter Wikingern zu bestehen. Sie braucht die Hilfe ihrer Freunde, denn die Intrigen, die sich um sie spinnen, sind gewaltiger, als sie jemals geglaubt hat. Wird es ihr gelingen, ihre Freiheit zu erkämpfen? Und wieso hat der Jarl überhaupt ein solches Interesse an ihr?
von Joachim B. Schmidt
Jón hat genug von seiner komplizierten Familie, der Last der alten Tragödien, dem isländischen Landleben. Er will weg und flüchtet sich in ein Medizinstudium im fernen Hamburg. Als seine Mutter im Sterben liegt, kehrt er nach Island zurück, nur um festzustellen, dass die Vergangenheit dort auf ihn gewartet hat. Auf dem abgeschiedenen elterlichen Hof im Hinterland der Mývatnssveit erstehen die Geister seiner Kindheit vor ihm, und es kostet ihn allen Mut, sich ihnen endlich zu stellen.
von Kirsten Thorup
"Alle Leinen sind ausgebracht, das Warten beginnt. Das lange Warten darauf, dass der Fisch beisst. Zwei Stunden in einem offenen Sarg auf dem Eismeer ..." Es ist das Zeitalter, in dem winters auf Island der Fisch das Überleben sicherte. Denn dann zogen die riesigen Kabeljauschwärme um die Insel und die Männer mussten hinaus auf den von Schneestürmen aufgepeitschten Nordatlantik, um ihm nachzustellen - in offenen Ruderbooten, schutzlos einem blindwütigen Meer ausgeliefert, das immer wieder seine Opfer sucht. (Klappentext).
von Frans G. Bengtsson
Gefährliche Raubzüge, ferne Länder, zarte Poesie und natürlich schöne Frauen.Die berühmte Wikinger-Saga – jetzt wieder im Taschenbuch!
von Lars Saabye Christensen
Was hören wir, wenn wir der Stadt lauschen? Welche Spuren hinterlässt sie in uns? Wer ist am anderen Ende, wenn wir telefonieren? Kennen wir die, die an der Straßenecke stehen, verzaubert von den Lichtern und Geräuschen der Stadt? Lars Saabye Christensens Roman spielt im Oslo der Nachkriegszeit - er erzählt darin auf berührende, süchtig machende Weise von den Sehnsüchten und Nöten seiner Bewohner, deren Schicksal unauslöschlich mit der Stadt und den Straßen, in denen sie leben, verwoben ist.
von Jona Dreyer
»Ich gebe dich nicht auf. Niemals. Wenn man jemanden wirklich liebt, wird einem die Last nicht zu schwer.« Halvor war einst der Größte und der Mächtigste von allen. Aber als er den Mann, den er liebt, endgültig an einen anderen verliert, gibt er alles auf: seine Macht, sein Königreich und sogar seinen Namen. Als einsamer Wanderer zieht er fortan durch die Nordinsel seines zerfallenden Königreichs, bis er auf eine Gruppe von Rebellen unter einem Anführer trifft, der allen nur als der schwarze Ronin bekannt ist. Fasziniert von diesem schließt er sich der Gruppe an, die für die Unabhängigkeit der Nordinsel kämpft. Doch es geht um weit mehr als das: Es entbrennt ein erbitterter Kampf um Liebe, Freiheit und Vergebung, denn der Wanderer trägt seine Vergangenheit und einen grausamen Fluch wie eine unsichtbare Last mit sich. Kann Ronin ihm helfen, diese zu schultern? Oder wiegt all das, was bereits geschehen ist, am Ende doch zu schwer?DAS BLUT DES SILBERNEN WANDERERS ist ein Spin-Off aus ANEIRYN und kann unabhängig davon gelesen werden. Vorkenntnisse aus ANEIRYN sind zwar durchaus hilfreich, aber nicht erforderlich zum Verständnis des Romans.