3.9

Eine andere Vorstellung vom Glück

von Marc Levy

Format:Softcover

Philadelphia, Frühjahr 2010: Nach dreißig Jahren Haft flieht Agatha aus dem Gefängnis, obwohl sie nur noch wenige Jahre zu verbüßen hätte. An einer Tankstelle springt sie zu einer jungen Frau ins Auto und zwingt sie mit vorgehaltener Waffe, mit ihr zusammen nach San Francisco zu fahren. Milly, zunächst zu Tode erschrocken, findet nach und nach Gefallen an ihrer unverhofften Begleitung und wird von der Geisel zur Komplizin. Fünf Tage lang reisen die beiden quer durch die USA, und für Milly, die noch das ganze Leben vor sich hat, stellt sich unweigerlich die Frage: Wie weit darf man auf der Suche nach dem eigenen Glück gehen?

Gegenwarts- & Literarische Fiktion
352 SeitenSoftcover
Erschienen an: 2020-06-15

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Aktuelle Rezensionen(2)

3.9(4 ratings)
NikeRezension von Nike

Ein super schönes Buch! Tatsächlich ist es ein Buch, welches nicht in mein gewöhnliches Genre passt. Dennoch hat der Klappentext mein Interesse geweckt und nach den ersten 100 Seiten habe ich sehr stark mitgefiebert. Ich habe das Buch heute angefangen & auch beendet, und muss sagen, dass es der absolute Hammer war. Ich kann‘s wirklich empfehlen, wenn man sich für die Revolutionen und Aufstände von Studenten gegen den Staat in der USA in den 1950er-1970er interessiert. Der Schreibstil ist toll und es ist wirklich eine Empfehlung wert!

JulesRezension von Jules

Vor kurzem kam ein neues Buch von Marc Levy raus. Und ich habe mich so darüber gefreut, dass ich „Eine andere Vorstellung vom Glück“ gleich anfing zu lesen. In dem Buch geht es hauptsächlich um Agatha, die aus dem Gefängnis flieht und nun eine Mitfahrgelegenheit benötigt. In dem Moment kommt ihr Milly sehr gelegen. Agatha überredet Milly sie mitzunehmen und das ist der Beginn eines sogenannten Roadtrips der beiden. Denn Agatha hat ein ganz bestimmtes Ziel, das sie den ganzen Trip über verfolgt. Als Leser wird man direkt von Marc Levy ins Geschehen geschupst. Und seit der ersten Seite umgibt das Buch ein kleines großes Geheimnis. Und das ist so typisch für den Autor. Sein Schreibstil ist so flüssig und auch so philosophisch, dass ich das Buch schnell durchlesen konnte. Und zum Teil konnte ich auch das Buch nicht aus der Hand legen, denn es gab Stellen, die sehr emotional waren. Die Charaktere Milly und Agatha waren für mich sehr authentisch. Ich mochte beide Charaktere in dem Buch. Das gesamte Buch wird aus Millys, Agathas und Toms Sicht erzählt. Und dabei erfahren wir als Leser sehr viel über die drei und ihre Geschichte und irgendwie sind alle Geschichten, auf die eine oder andere Art, miteinander verbunden. Und genau das habe ich sehr gemocht an dem Buch. Als Leser ahnt man schon, dass sie alle irgendwie miteinander verbunden sind. Aber genau dahinter steckt, erfährt man als Leser erst am Ende. Denn Marc Levy gestaltet seine Romane immer sehr spannend und geheimnisvoll bis zum Schluss. Und erst am Schluss wird alles entschlüsselt. Und dann wird es nochmal richtig emotional. Marcs neues Buch hat mich auch sehr zum Nachdenken gebracht. Was bedeutet eigentlich Glück? Wie stellen wir uns unser Glück eigentlich vor? Bin ich glücklich in meinem Leben? Und genau diesen Fragen muss sich auch Milly stellen. Und eigentlich möchte sie das gar nicht, denn sie möchte, dass alles so bleibt, wie es ist und sich in ihrem Leben nichts verändert. Doch durch die Begegnung mit Agatha hat sie keine andere Wahl. Sie muss sich ihrem eigenen Leben stellen und so einiges überdenken. Dieses Buch hat mich emotional sehr berührt. Ich habe mit Milly und vor allem mit Agatha sehr gelitten. Und ich habe jede Seite von diesem Buch geliebt. Das war wieder mal ein richtiger Marc Levy Roman, der mich nicht enttäuscht hat.

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