Empfehlungen basierend auf "Ein Mann, ein Meer"
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von Antje Babendererde
Gemeinsam mit ihrem Vater, einem Fotografen, macht Sofie eine weite und ungewöhnliche Reise in die nordamerikanische Wildnis. Es ist eine Entdeckungsreise in die Welt und die uralten Traditionen der Makah-Indianer.Die Makahs, die früher Walfang betrieben haben, lassen Sofie und ihren Vater schon kurz nach ihrer Ankunft an einer Walbeobachtungsfahrt teilnehmen. Die wilde Küstenlandschaft und die majestätischen Orcas beeindrucken Sofie tief - ebenso wie die Begegnung mit dem Makah-Jungen Javid. Als die beiden ein zweites Mal allein auf das Meer hinausfahren, um die Orcas zu besuchen, scheint es, als wäre ein unsichtbares Band zwischen ihnen entstanden. Aber ihre Freundschaft muss schwierige Spannungen überstehen.Gedruckt auf Umweltpapier und zertifiziert mit dem "Blauen Engel".
von Morten A. Strøksnes
Ein Sehnsuchtsbuch - über die Freiheit und das Glück, die Naturgewalten zu spürenZwei Freunde in einem kleinen Boot, die sich einen lang gehegten Traum erfüllen: Aus den Tiefen des Nordatlantiks wollen sie einen Eishai ziehen, jenes sagenumwobene Ungeheuer, das sich nur selten an der Oberfläche zeigt. Während sie warten, branden wie Wellen die Meeresmythen und Legenden an das Boot, und Morten A. Strøksnes erzählt von echten und erfundenen Wesen, von Quallenarten mit dreihundert Mägen, von Seegurken und Teufelsanglern. Von mutigen Polarforschern, Walfängern und Kartografen und natürlich vom harten Leben an arktischen Ufern, vom Skrei, der vielen Generationen das Überleben auf den Lofoten sicherte, von der Farbe und dem Klang des Meeres. Eine salzige Abenteuergeschichte über die Freiheit und das Glück, den Naturgewalten zu trotzen – und ein atemberaubendes Buch, das uns staunen lässt über die unergründlichen Geheimnisse des Meeres.
von Martin Heckt
Freya wollte schon immer zur See fahren. Als sie erwachsen wird, sucht sie sich ein Schiff, auf dem sie anheuern kann. Sie liebt das Meer und gewöhnt sich schnell an Bord ein. Das Handelsschiff Soleil Royal wird zu ihrem neuen Zuhause. Doch nicht in ihren kühnsten Träumen hätte die Parda sich träumen lassen von einem Seeungeheuer durch Raum und Zeit katapultiert zu werden. Freya und die Besatzung der Soleil Royal müssen einen Weg finden, um dem Ungeheuer zu entkommen und zu überleben...
von Fabio Geda
Italienische Literatur in Reclams Roter Reihe: das ist der italienische Originaltext – ungekürzt und unbearbeitet mit Worterklärungen am Fuß jeder Seite, Nachwort und Literaturhinweisen. »Im Meer schwimmen Krokodile« ist eine wahre Geschichte, eine ›storia vera‹. Es ist die Geschichte von Enaiatollah Akbari, den Fabio Geda eines Abends im interkulturellen Zentrum von Turin kennenlernt, und seiner langen Überlebensreise durch sechs Länder, aus dem Afghanistan der Taliban, wo er mit 10 Jahren aufbricht, über Pakistan, den Iran, die Türkei und Griechenland nach Italien. Was er dabei erlebt, ist atemberaubend. Italienische Lektüre: Niveau B1 (GER)
von Moritz Matthies
Eines ist sicher: Bei der Lektüre von "Schiffe versenken" wird es Tränen geben. Tränen der Freude, der Trauer. Als Leser kommt man aus dem Lachen kaum heraus, wird aber auch zum Nachdenken angeregt, grübelt mit, ist Teil des kongenialen Schnüffler-Trios.
von Bill François
«Die einzigen Tiere, denen ich auf gar keinen Fall begegnen wollte, waren Fische.» Eine Sardine, strahlend und zerbrechlich, befreite Bill François einst als Kind von seiner Angst vor den Fischen und dem offenen Meer. «Sie bat mich, sie zu begleiten, und hob an, mir ihre Geschichte zu erzählen.» Seither ist er nie wieder vollständig auf festen Boden zurückgekehrt. Seither lauscht er den Wundergeschichten der blauen Welt, die er uns in seinem betörenden Buch weitergibt. Die Meeresbewohner sind keineswegs stumm. Ihre Sprache ist im Gegenteil so vielfältig wie unsere Sinne. Bill François lässt uns die unterseeischen Klänge hören,wo sich das Echo der Eisberge mit den Gesängen der Wale und dem Chor der Fische mischt. Er lehrt uns die Sprache der Farben und Düfte unter Wasser und erzählt vom Atlantischen Lachs, der noch in den Gewässern Grönlands den bretonischen Bach riecht, in dem er geboren wurde. Mit einer Gang von Streetfishern steigt er in den Bauch von Paris hinab, um dessen aquatische Bewohner zu treffen. Ein begnadeter Erzähler, lässt uns Bill François am gesellschaftlichen Leben der Meereswesen teilhaben, berichtet von der Kindheit der Fische, von der Fähigkeit der Buckelwale, ihr Wissen weiterzugeben, und vom Geschlechtswechsel bei den Meerjunkern. Während die Meereswelt durch den Menschen zahllosen Gefahren ausgesetzt ist, vermittelt er uns das Glück, das ein freundschaftlicher Austausch mit ihr uns finden lässt.
von Stefano D'Arrigo
Kahns Übersetzung schlägt einen epischen Tonfall an, einen Tonfall, der den Rhythmus der Meereswellen annimmt, […] und den Leser über viele Tage hinweg mit sich führt.
von Leonie Maßmann
Eine mitreißende Erzählung über die Reise zum eigenen IchLeonie Maßmann berichtet über ihre abenteuerliche Weltreise auf einem kleinen Segelboot. Und davon, was es heißt, seinen Traum zu leben – mit allen Höhen und Tiefen. Denn unterwegs hat sie gelernt: ihrer Intuition zu folgen, Zweifel hinter sich zu lassen, Entscheidungen zu treffen, durchzuhalten, sich nicht entmutigen zu lassen, über sich hinauszuwachsen, Toleranz aufzubringen, ihre Komfortzone zu verlassen, spontan zu sein, Stillstand auszuhalten, die Perspektive zu wechseln, mit Extremsituationen und Angst umzugehen und, was Zusammenhalt bedeutet. Denn am Ende wird ihr Traum nicht nur wahr, er hilft ihr auch zu erkennen, wer sie ist.
von Lothar-Gunther Buchheim
Ungekürzte Ausgabe 1. Auflage 1976 11. Auflage April 1987: 371. bis 410 Tausend Umschlaggestaltung unter Verwendung eines Fotos von Lothar-Günther Buchheim
von Kristina Gehrmann
Das zweite Jahr der Franklin-Expedition Januar 1846: Die Besatzungen der HMS Erebus und HMS Terror überwintern in der Arktis. Sie waren im Frühjahr 1845 unter dem Kommando von Sir John Franklin aufgebrochen, um als Erste die Nordwestpassage vom Atlantik in den Pazifik zu durchsegeln. Ein zweiter Todesfall, Erfrierungen und Depressionen in Dunkelheit und Kälte zermürben die Crew. Endlich kommt der Frühling, das Eis bricht auf und gibt Fahrrinnen frei. Doch das weitgehend unkartierte Seegebiet birgt Gefahren. Schließlich trifft Sir John eine folgenschwere Entscheidung und steuert die Schiffe mitten ins Packeis. Eine große Tragödie zerstört jede Hoffnung.