Empfehlungen basierend auf "Ein Jahr voller Wünsche"

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von Dave Pelzer

Das Trauma einer Kindheit: Dave wird von der eigenen Mutter gequält und mißhandelt. Von blauen Flecken übersät und halb verhungert, fällt der Junge auf, weil er Mitschülern das Pausenbrot stiehlt. Bis seine Lehrer es wagen, gegen die Mutter einzuschreiten, vergehen Jahre. Es gelingt ihm, sich aus der Hölle zu befreien. Ein erschütternder Bericht, geschildert aus der Perspektive des kleinen Jungen, der uns alle mit der Frage konfrontiert, wie lange man die Augen vor elterlicher Gewalt verschließen darf.

von Amelie Sander

Von ihrer frühesten Kindheit an ist Amelie dem Hass der Frau ausgeliefert, die sie "Mama" nennen muss. Nach außen hin sind die Sanders die perfekte Familie. Doch Amelie bekommt kaum zu essen und zu trinken, wird eingesperrt, gequält und erniedrigt. Wenig, das ihr nicht bei Strafe verboten ist. Erst spät findet Amelie heraus, was mit ihrer leiblichen Mutter geschehen ist. Als sie schon fast alle Hoffnung verloren hat, gelingt ihr mit 21 Jahren endlich die Flucht ...

von Terrie O'Brian

Terrie ist erst zehn, als der Tod ihres Vaters ihre Mutter in eine tiefe Krise stürzt. Sie kommt in eine Pflegefamilie, doch die kümmert sich nicht um sie. Stattdessen wird sie immer öfter alleingelassen mit einem Babysitter, einem über dreißigjährigen Mann, der ihre Sehnsucht nach Nähe gewissenlos ausnutzt. Mit zehn missbraucht er sie zum ersten Mal, mit dreizehn bekommt sie ein Kind von ihm. Verzweifelt sucht Terrie immer wieder Hilfe, doch niemand schenkt ihr Glauben. Bis Terrie mit sechzehn endlich ihr Leben selbst in die Hand nimmt.

von Angela Lembo-Achtnich

Als schwarzes Schaf der Familie bezeichnet Jonny Fischer den Jungen, der er einst gewesen ist. Auf den Namen Jonathan getauft, wuchs er in einem streng christlichen Elternhaus auf. Für bedingungslose Liebe war kein Platz. Als Jonathan zehn war, gründete sein Vater eine radikale Glaubensgemeinschaft und teilte die Welt noch mehr als zuvor in Gut und Böse ein. Obwohl Jonny Fischer als Teenager dem Sektenjungen Jonathan den Rücken kehrte, seinen Namen änderte und am Lehrerseminar in Zug ein neues Leben begann, konnte er sich der Prägung, die er in seiner Kindheit erfahren hatte, nie ganz entziehen. Erst recht nicht, als er sich einzugestehen begann, dass er sich zu Männern hingezogen fühlt. Sosehr er sich auch bemühte, er fand nicht, wonach er suchte. Jonny Fischer verausgabte sich bis zur Erschöpfung. Verletzungen, Schlaflosigkeit, Alkohol in rauen Mengen und 2012 der Zusammenbruch, der in einer Klinik endete. Der Weg aus der Krise führte ihn in die dunkelsten Winkel seiner Vergangenheit und zur Erkenntnis, dass er Anerkennung und Liebe zuallererst bei sich selbst suchen musste. In diesem Buch schildert er die Versöhnung mit seiner Geschichte, die Versöhnung mit Jonathan.

von Elizabeth Glaser, Laura Palmer

Kein Engel an meiner Seite - Aus der Serie: Erfahrungen - bk2065; Bastei Lübbe Verlag; Elizabeth Glaser; pocket_book; 1991

von Thordis Elva

Selten ist ein Buch so viel in den Medien besprochen worden wie dieses: Darf jemand das, dem Vergewaltiger vergeben - und warum tut Thordis Elva das öffentlich? Warum räumt sie Tom Stranger seitenlang Raum ein in ihrem authentischen Schicksalsbericht - und welche Erkenntnisse hat ein Täter beizutragen? Ein tief berührendes Buch, in dem sich die beiden, Elva und Stranger, mit wichtigen Fragen auseinandersetzen: mit der Schuld, dem Vertrauen und der Möglichkeit der Vergebung -, aber auch mit ihrem eigenen Erleben und den lebenslangen Folgen einer entsetzlichen Tat.. Die Isländerin Thordis Elva ist 16, als sie von ihrem Freund vergewaltigt wird. Nach einer Party nutzt Tom, der australische Austauschschüler, ihre Wehrlosigkeit aus und missbraucht sie stundenlang. Danach ist für Thordis wie auch für Tom nichts mehr wie zuvor. Beide versuchen auf ihre Weise, das Geschehen zu verarbeiten – vergeblich. Bis Thordis Jahre später mit Tom Kontakt aufnimmt. Sie schlägt ihm ein Treffen vor, in Kapstadt, auf halber Strecke zwischen Reykjavik und Sydney. Ihr Ziel: Sie will Tom die Tat vergeben und so endlich die Opferrolle ablegen. Auch Tom hat seine Sicht der Dinge zu erzählen. Dieser ehrliche und authentische Bericht einer emotional riskanten Begegnung spricht Frauen und Männer an - denn Vergewaltigung in der Partnerschaft ist ein heiß diskutiertes Debattenthema. Auf einzigartige Weise schildern die vielfach ausgezeichneten Autorin und Journalistin Thordis Elva, die sich für Gewaltprävention einsetzt, und Tom Stranger, der jahrelang als Sozialarbeiter tätig war, was damals zwischen ihnen wirklich passiert ist. Und wie es ihnen nach langen Jahren im Austausch gelingt, den Mut zu fassen, sich den Tatsachen zu stellen und das Unfassbare zu verarbeiten. Thordis Elva: "Nur so konnte ich mir beweisen, dass Gewalt keine Macht über mich hat. Nicht damals, nicht heute: nie."

von Ka Hancock

Vielleicht hätten Lucy und Mickey sich nie verlieben dürfen. Und erst recht nicht heiraten. Denn beide haben ein schweres Schicksal zu tragen. Doch die Liebe geht ihre eigenen Wege. Und so führen Lucy und Micke eine ungewöhnliche, aber glückliche Ehe, die von der Kraft der Gefühle getragen wird. Bis ihr Leben eine dramatische Wendung nimmt.

von Andrew Solomon, Carl Freytag

Inhaltsübersicht: Vorbemerkung, 1. Depression, 2. Zusammenbrüche, 3. Therapien, 4. Alternativen, 5. Populationen, 6. Sucht, 7. Selbstmord, 8. Historisches, 9. Armut, 10. Politik, 11. Evolution, 12. Hoffnung, Anmerkungen, Medikamentenliste, Bibliographie, Danksagung, Register.

von undefined MIMI

"Sehr, sehr lesenswert."

von Ivonne Keller

Nach der Geburt ihrer Tochter litt Michaela Michalsen an einer Depression. 12 Jahre später häufen sich die schwarzen Momente erneut, wichtige Ereignisse werden einfach nicht wahrgenommen. Oder will Michaelas Ehemann ihr nur etwas einreden, um sie loszuwerden?