3.7

Ein Herz voll Leben: Roman

von Violet Thomas

Format:Softcover

Die junge Isabella Kramer lebt ein glückliches Leben an der Ostseeküste: Ihr kleiner Cupcake-Laden läuft ausgezeichnet, und ihre beste Freundin Melanie und deren kleine Tochter Leni sind fast wie eine eigene Familie für sie. Doch als Melanie stirbt, bricht diese Welt zusammen. Ohne zu zögern, übernimmt Isabella die Vormundschaft für Leni. Das kleine Mädchen ist ihr zwar ein Trost, aber es ist auch eine Herausforderung, für die trauernde Leni da zu sein. Dann bekommt Isabella eines Tages eine E-Mail von Melanie, die diese noch vor ihrem Tod geschrieben hat. Darin gibt sie Isabella kleine Aufgaben, um besser mit dem Verlust klarzukommen. Keine Frage, dass Isabella Melanies Aufgaben erfüllen wird - nicht ahnend, dass diese ihr Leben vollständig auf den Kopf stellen werden.

Romance
352 SeitenSoftcover
Erschienen an: 2021

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Aktuelle Rezensionen(1)

3.7(3 ratings)
Svenja SchulerRezension von Svenja Schuler

Disclaimer: Spoiler werden mit " - SPOILER BEGINN - [...] - SPOILER ENDE - " kenntlich gemacht. So können auch Nutzer*innen, die das Buch noch nicht kennen und keine Spoiler lesen möchten, diese Review lesen. . Wie man anhand der geringen Anzahl an Sternen entnehmen kann, bin ich persönlich kein großer Fan des Buchs. Es hat nicht umsonst vier Wochen gedauert, es zu lesen und das bei gerade mal 350 Seiten - trotz vorhandener Freizeit. Es brauchte fast die Hälfte der Geschichte damit die Handlung überhaupt vernünftig ins Rollen geriet - meiner Meinung nach viel zu lange! Und selbst danach stagnierte die Handlung sehr stark. Nur die letzten 50 Seiten weckten mein Interesse. Nicht, weil ich wissen wollte wie die Geschichte endet [- SPOILER BEGINN - es ist so ziemlich von Anfang an klar, dass das Ende aus einem Happy End für Maximilan und Isabella besteht - SPOILER ENDE -], ich wollte nur wissen, WIE es nach dem Geschehenen zu dem Ende vorausschaubaren Ende kommt. Obendrauf war die Geschichte an einigen Stellen einfach viel zu konstruiert und unrealistisch. . Die Figuren sind nicht die größten Sympathieträger. - SPOILER BEGINN - Isabella versinkt in Selbstmitleid, Maximilian kriegt sein Leben nicht auf die Kette, Melanie teilt ihrer besten Freundin nicht mal das Wichtigste aus ihrem Leben mit, die anderen Businessfrauen wirken wie Statistinnen, die man letzten Endes nicht wirklich gebraucht hätte, da sie in ihren eigentlichen Rollen als Freundinnen kaum eine große Rolle spielen. - SPOILER ENDE - Zu keiner einzigen Figur konnte ich wirklich eine Verbindung aufbauen und ab einem gewissen Punkt haben sie mich eigentlich einfach nur noch genervt. Das finde ich persönlich sehr schade, denn grundsätzlich bietet die Geschichte sehr viel Potential dazu, Identifikationsfiguren zu erschaffen. Dieses Potential wurde letzten Endes aber leider nicht mal ansatzweise angerührt, was die Geschichte obendrauf nochmals schleppender macht. . Des Weiteren störte mich der grenzenlose Sexismus in dem Buch. - SPOILER BEGINN - "Ich liebe das Schrauben an meinem Motorrad. Die körperliche Tätigkeit und das Knobeln, wie man die Maschine noch verbessern konnte. Trotzdem war ich in diesem doch sehr weiblich angehauchten Geschäft glücklich", daneben Maximilians "Scheu vor weinenden Frauen" und die Tatsache, dass er rothaarige Frauen aufgrund der Meerjungfrau Arielle unattraktiv fand.... - SPOILER ENDE - Und das in einem Buch aus dem Jahr 2021 - absolut unangebracht! . Zuletzt störte es mich auch, dass das Buch auch für eine Originalausgabe viel zu viele Schreib- und Grammatikfehler beinhaltete. Da haben Autorin, Lektor*in und Editor*innen wohl viel geschlafen beim Schreiben/Lesen (was mich aufgrund der uninteressanten Geschichte nicht weiter verwundert). . Alles in allem würde ich dem Buch allgemein keine Empfehlung aussprechen. Die Grundidee der Story hat mir sehr gut gefallen, die Umsetzung scheiterte in meinen Augen jedoch extrem. Der Klappentext verspricht mehr, als der Roman letzten Endes bietet und hätte mein innerer Monk mich nicht gezwungen das angefangene Buch jetzt doch auch gefälligst zu Ende zu lesen, nachdem ich ihm auch nach dem holprigen Start mehrere Chancen auf Besserung gegeben habe, hätte ich das Buch wahrscheinlich irgendwann abgeschrieben.

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