Hannah, Adam und die kleine Sydney haben es geschafft, sich unter neuen Namen in Philadelphia ein zweites Leben aufzubauen. Doch die hart erarbeitete Sicherheit gerät ins Wanken, als durch einen Zufall das Medieninteresse an der Familie geweckt wird und die Gesichter der drei, die nie wieder auffindbar sein wollten, in allen Zeitungen auftauchen. Denn Hannah und ihre Familie teilen ein grausames Geheimnis, das nun ein weiteres Mal droht, ihr Leben in einen Alptraum zu verwandeln. Und ihr größter Feind ist jemand, den sie am meisten lieben …
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Ein Akt der Grausamkeit
Hannah, Adam und die kleine Sydney haben es geschafft, sich unter neuen Namen in Philadelphia ein zweites Leben aufzubauen. Doch die hart erarbeitete Sicherheit gerät ins Wanken, als durch einen Zufall das Medieninteresse an der Familie geweckt wird und die Gesichter der drei, die nie wieder auffindbar sein wollten, in allen Zeitungen auftauchen. Denn Hannah und ihre Familie teilen ein grausames Geheimnis, das nun ein weiteres Mal droht, ihr Leben in einen Alptraum zu verwandeln. Und ihr größter Feind ist jemand, den sie am meisten lieben …
Aktuelle Rezensionen(1)
Also zuallererst möchte ich eine Triggerwarnung für dieses Buch aussprechen. Ich werde sie als Spoiler setzen, damit sich die Menschen, die es betrifft informieren können, aber diejenigen, die sich nicht spoilern lassen möchten, auch nicht gespoilert werden. Denn die Triggerwarnung ist, meiner Meinung nach, auch gleichzeitig ein Spoiler der Hauptthematik des Buches. <spoiler>Triggerwarnung: Kindervergewaltigung und teilweise explizite Buchszenen über Fantasien in diesem Zusammenhang.</spoiler> Nun zum Buch: Mal wieder hat mich der Klappentext glauben lassen, dass es sich um ein bestimmtes Thema dreht, wurde dann aber komplett überrascht, als circa in der Mitte des Buches ein Umschwung stattfand. Aber das empfand ich als positiv, weil es mal um ein Thema ging, über das ich bisher noch nichts gelesen habe. Das Thema an sich war natürlich schlimm und verstörend. Persönlich muss ich sagen, dass mir der Schreibstil nicht zugesagt hat. Die Dialoge fühlten sich irgendwie nicht gut an, obwohl ich den Grund dafür nicht greifen konnte. Die Autorin hatte auch eine interessante Art Zeitformen zu verwenden, die ich bisher so noch nie in einem Buch gesehen hatte. (Nicht falsch, sondern sind da manchmal einfach interessante Sätze dabei, die nicht jede*r so geschrieben hätte.) Den Rest verstecke ich wieder aus Spoiler-Gründen. Tatsächlich habe ich das Gefühl, dass man kaum über das Buch berichten kann OHNE zu spoilern. <spoiler>Zu den Charakteren: Adam war mir sehr sympathisch. Ich konnte ihn und seine gelegentlichen Ausbrüche verstehen und nachvollziehen. Dazu war seine Liebe komplett aufrichtig. Ein toller Mann. Hannah dagegen war mir an vielen Stellen einfach viel zu nachsichtig und naiv. Sie ist zwar Mutter und liebt ihr Kind über alles, aber ich weiß nicht, ob ich als Mutter auf dem gleichen Level so “verständnisvoll” wäre wie sie oder ob der Großteil der Mütter auf der Welt (natürlich gibt es da auch viele Negativbeispiele) ihren Kindern so viel vergeben könnten. Ich hoffe nicht, denn ihre ständigen Entschuldigungen und Ausflüchte bei teils großen Vergehen haben mich genervt. Sie hat die Fehler ihres Kindes manchmal sogar selbst bemerkt, aber dann wieder weggesehen und es legitimiert. Schlimm! Aber vielleicht sehe ich es anders, falls ich mal Kinder haben sollte. Wer weiß das schon. Über Sydney kann ich nicht viel sagen, schließlich ist sie noch ein Kind. Und Lisa hat mich einfach nur genervt. Sie ist 21 Jahre alt und verhält sich so oft wie ein trotziges Kind. Das war mit das Schlimmste, denn mit 21 Jahren kann man von einem Menschen schon etwas Weitsicht und vor allem Respekt verlangen! Das war bei ihr leider nicht gegeben.</spoiler> Mehr möchte ich auch gar nicht schreiben, denn sonst ist die “Überraschung” des Buches hin.