Format:Hardcover

'Echo is a compulsive page turner mixing supernatural survival horror and pulp adventure' Paul Tremblay, author of A Head Full of Ghosts 'Hallucinatory, eerie and terrifying' Catriona Ward, author of The Last House on Needless Street 'Echo is a haunting contribution to the literature of folk horror' Ramsey Campbell 'The most frightening opening scene ever written' The Guardian It's One Thing to Lose Your Life It's Another to Lose Your Soul When climber Nick Grevers is brought down from the mountains after a terrible accident he has lost his looks, his hopes and his climbing companion. His account of what happened on the forbidden peak of the Maudit is garbled, almost hallucinogenic. Soon it becomes apparent more than his shattered body has returned: those that treat his disfigured face begin experiencing extraordinary and disturbing psychic events that suggest that Nick has unleashed some ancient and primal menace on his ill-fated expedition. Nick's partner Sam Avery has a terrible choice to make. He fell in love with Nick's youth, vitality and beauty. Now these are gone and all that is left is a haunted mummy-worse, a glimpse beneath the bandages can literally send a person insane. Sam must decide: either to flee to America, or to take Nick on a journey back to the mountains, the very source of the curse, the little Alpine Village of Grimnetz, its soul-possesed Birds of Death and it legends of human sacrifice and, ultimately, its haunted mountain, the Maudit. Dutch writer Thomas Olde Heuvelt is a Hugo Award Winner and has been hailed as the future of speculative fiction in Europe. His work combines a unique blend of popular culture and fairy-tale myth that is utterly unique. Echo follows his sensational debut English language novel, HEX.

Science-Fiction & Fantasy
416 SeitenHardcover
Erschienen an: 2022-02-03

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Aktuelle Rezensionen(1)

1.0(1 ratings)
Raphaela Rezension von Raphaela

Ich war ja bereits kein nennenswerter "Hex" Fan, dachte aber, es sei nur fair, dem Autor mit "Echo" eine zweite Chance zu geben... großer Fehler und hätte ich das Buch nicht als Finale einer Lesechallenge gesetzt, hätte ich spätestens nach 200 Seiten das Handtuch geworfen. Die Grundidee ist durchaus interessant und hätte eine spannende Geschichte ergeben können, nur leider hat der Autor sich erzählerlisch und stilistisch komplett verrannt. Mit den Zitaten vor den Kapiteln zeigt Heuvelt sehr deutlich wo er hinwollte. Poe, Shelley, Barker, Lovecraft... das waren wohl die großen Vorbilder an denen sich für dieses Buch orientiert wurde, was jedoch gründlich schief ging. Das spannendste Kapitel ist eindeutig der Prolog. Danach gibt es zwar noch ein paar kleine Highlights, aber dieses Gefühl der Bedrohung erreich Heuvelt nie wieder im gesamten Buch. Die Story zieht sich über 600 Seiten lang hin und vieles ist inhaltsloses Geschwafel oder schlicht Wiederholung, was dem Erzählstil geschuldet ist. Wobei wir beim nächsten Kritikpunkt sind, der Stil ist nervtötend und die deutsche Übersetzung grenzt schlicht an Körperverletzung. Heuvelt versucht sich an einer Art Tagebuchroman, zusammengesetzt aus den Notizen, Tagebucheinträgen, Emails, etc verschiedener Personen. Furchtbar nervig zu lesen, vor allem, weil manche Szenen doppelt und dreifach vorkommen. Besonders unleserlich sind hierbei die Beiträge von Sam. Aus irgendeinem Grund hat man sich in der Übersetzung entschieden, dem Guten ein fast unleserliches Kauderwelsch aus Deutsch, Denglisch, Französisch und was ihm sonst noch unterkommt, in den Mund zu legen. Es soll wohl hip und jugendlich wirken, ist aber einfach nur lästig. Hinzukommt, dass Sams schon beinahe krankhafte Fixierung auf Äußerlichkeiten einen in den Wahnsinn treibt. Man könnte ein Trinkspiel daraus machen, wie oft er Nicks Bauchmuskeln und Julias Blaubeerblaue Augen erwähnt. Das selbe gilt für die Markenfixiertheit des ganzen Romans. So gut wie jeder Gegenstand muss mit einem Markennamen versehen werden. Es gibt keine Handys oder Smartphones, es sind immer iPhones o.ä., gleiches gilt bei Jacken, Lampen, Laptops, Getränken, Autos, dem Bergequipment... es ist auf Dauer einfach nur nervig. Und im letzten Drittel des Buchs fängt Sam dann plötzlich an, Teile seiner Notizen in der zweiten Person zu verfassen. Auch wollen Ausdrucksweise und Lebensstil nicht so ganz zur Beschreibung der Charaktere passen. Die beiden Jungs sollen gerade Mal Mitte 20 sein, klingen und wirken aber deutlich älter. Ohne diese Angabe würde man sie den Roman hindurch locker um die Ende 30 einordnen. Heuvelt wäre mit seinem "Echo" gerne episch, vielleicht sogar kosmisch, doch am Ende bleibt es eine verschwendete Idee, die mit grauenhaftem Stil in oftmals gekünstelt wirkender Prosa auf 600 Seiten ausgewalzt wird und auf den meisten davon einfach nichts Spannnendes oder Interessantes zu sagen hat.

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