Empfehlungen basierend auf "Dumm wie Brot: Wie Weizen schleichend Ihr Gehirn zerstört"
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von Bill Bryson
Planet Mensch - ein ReiseführerIn seinem neuen Buch erzählt Weltbestsellerautor Bill Bryson die grandiose Geschichte des menschlichen Körpers, von der Haarwurzel bis zu den Zehen. Das ganze Leben verbringen wir in unserem Körper, doch die wenigsten haben eine Ahnung davon, wie er funktioniert, welche erstaunlichen Kräfte darin wirken und was tief im Inneren ab- und manchmal auch schiefläuft. »Eine kurze Geschichte des menschlichen Körpers« lädt ein zu einer unvergleichlichen Forschungsreise durch unseren Organismus. Mit ansteckender Entdeckerfreude erzählt Bryson vom Wunder unserer körperlichen und neurologischen Grundausstattung. Alles, was man wissen muss, faszinierend, mitreißend, witzig und leicht verständlich erzählt: ein echter Bryson!Ausstattung: farb. Bildteil 16 S.
von Daniel J. Siegel
Wie man seine emotionale und soziale Intelligenz steigertIm Inneren eines jeden von uns verbirgt sich ein Ozean von Gefühlen, Erinnerungen und Träumen – aber auch von Ängsten, Groll und Enttäuschungen. Diese können, wenn sie unbewusst bleiben, unser Denken und Handeln auf zerstörerische Weise beeinflussen. Mit Daniel Siegels therapeutischer Methode „Mindsight“ erlangen wir eine klarere Sicht auf unsere eigene Innenwelt und die unserer Mitmenschen. So ist es tatsächlich möglich, Traumata zu heilen und unser Hirn neu zu „verdrahten“, sodass negative Erfahrungen unser Handeln nicht länger sabotieren. „Mindsight“ gilt in den USA als das Standardwerk für die praktische Umsetzung der Neuroplastizität.Dieses Buch erschien ursprünglich unter dem Titel "Die Alchemie der Gefühle" im Kailash Verlag.
von Sabine Wery von Limont
Die bekannte Hamburger Psychotherapeutin erklärt für jeden verständlich locker und humorvoll, wie und warum das unsichtbare geheimnisvolle Organ Seele uns steuert und wo es in unserer Macht steht, Einfluss zu nehmen, um unsere seelische und körperliche Gesundheit zu erhalten bzw. wiederherzustellen.
von Sheldon Solomon, Jeff Greenberg, Tom Pyszczynski
Ausgehend von Ernest Beckers These, dass Menschen nach einem inhaltsreichen, sinnerfüllten Leben streben, um ihre Todesangst zu bezähmen, entwickelten die 3 amerikanischen Sozialpsychologen ihre Terror-Management-Theorie. Sie besagt, dass Menschen ihr kulturelles Weltbild und ihr Selbstwertgefühl einsetzen, um ihre Angst vor dem Tod in Schach zu halten, was sie in mehr als 500 Studien nachweisen konnten. In diesem fulminanten, gehaltvollen und spannend zu lesenden Buch führen sie in die Grundprinzipien ihrer Theorie ein. Ferner nehmen sie den Leser mit auf eine Reise in die Frühgeschichte, um herauszufinden, wann der Tod für unsere Vorfahren zum Problem geworden ist und wie sie damit umgingen. Des Weiteren untersuchen sie, welchen Einfluss das Bewusstsein unserer Sterblichkeit auf unsere persönlichen und zwischenmenschlichen Unterfangen hat. Schliesslich denken sie über die Konsequenzen ihrer Arbeit für die moderne Welt nach und wie wir die Realität unseres Todes annehmen können. Ergänzend zu Irvin D. Yalom: "In die Sonne schauen" (ID-A 43/09) und zu "Lebenszeit und Ewigkeit" (ID-A 32/00) empfohlen. (2)
von Steven Pinker
Mit einem aktuellen Vorwort zur Neuausgabe! Auf John Locke geht die Vorstellung zurück, der Mensch sei ein leeres Blatt, auf dem im Verlauf des Lebens die persönlichen Erfahrungen eingetragen werden. In seinem mittlerweile klassischen Buch »Das unbeschriebene Blatt. Die moderne Leugnung der menschlichen Natur« bezieht Bestseller-Autor Steven Pinker ganz die Gegenposition: Mit Witz, Brillanz und Gelehrsamkeit analysiert er die Geschichte dieser Idee und zeigt, wie falsch sie ist – mit allen kruden Auswirkungen auf Vorstellungen von Sexualität, Rasse, Kindererziehung, Intelligenz usw. Die Rolle der Gene wird systematisch unterschätzt; aber das bedeutet nicht, dass wir ihnen völlig ausgeliefert sind. Pinker zeigt nämlich auch, wie befreiend diese Sichtweise sein kann. Ein unterhaltsames und anschauliches Buch zur Natur des Menschen, ein echter Lesegenuss.
von Johannes Huber
Den Menschen in seiner Gesamtheit verstehen.Der Holismus versteht den Menschen nicht nur als körperliches Wesen, sondern versucht, ihn in seiner Gesamtheit zu begreifen. Denn Forschungen zufolge bilden Körper, Geist und Seele ein komplexes System, das mit anderen komplexen Systemen kommuniziert.Auf Basis von Quantenphysik, Epigenetik und moderner Medizin erklärt der renommierte Arzt Prof. Dr. Dr. Johannes Huber diese spannenden Wechselbeziehungen. So sind bei der Zeugung eines Menschen gewisse Dinge bereits vorherbestimmt – nicht nur durch die DNA, sondern auch durch die Handlungen unserer Eltern und Großeltern.Wir synchronisieren unser Leben mit der Drehung der Erde, jede Zelle lebt nach dem Rhythmus, den die Sonne uns vorgibt. Wir sind weit mehr, als wir denken.
von Daniel Clement Dennett
Die Darwinsche Theorie der Evolution durch natürliche Selektion erklärt weit mehr als die Entstehung der Arten, sie erklärt auch die Entwicklung von Vielfalt in Gesellschaft, Wissenschaft und Technik. Daniel C. Dennett, der einflussreiche Wissenschaftstheoretiker, zeigt in diesem bahnbrechenden Werk, wie Darwins große Idee unser traditionelles Bild vom Dasein beeinflusst und verwandelt. Während Biologen noch immer um ihre Auslegung streiten, hat sich nämlich die Evolutionstheorie längst verselbständigt und sogar die Entwicklung von Sprache und Kultur zu erklären geholfen. Dennett führt Darwins "gefährliches Erbe" zu seiner logischen Konsequenz und deutet die Evolution als natürliche Auslese durch einen algorithmischen, regelhaften Prozess, durch "eine Prozedur oder ein Regelwerk zur Kalkulation und Problemlösung." Der Autor beschreibt zunächst anschaulich und ausführlich Darwins Evolutionstheorie und die heftigen Kontroversen, die sie seit über hundert Jahren ausgelöst hat. Er schildert die philosophischen und religiösen Sehnsüchte, die seit jeher den Streit um Darwin begleitet haben und setzt sich kritisch mit jenen Wissenschaftlern wie Stephen J. Gould und Roger Penrose auseinander, die Darwins Gedanken in die Grenzen der Biologie verweisen wollen. Geheiligte Schöpfungsmythen haben keine Zukunft mehr, argumentiert Dennett, doch der Darwinismus zerstört keineswegs den Sinn des Lebens, sondern stellt ihn auf eine neue, festere Grundlage. Der Autor zeigt in diesem faszinierenden und glänzend geschriebenen Werk, dass wir keine Furcht vor der Entzauberung der Welt zu haben brauchen. Die Darwinsche Revolution hat nämlich die übernatürliche Erklärung des Universums durch eine noch rätselhaftere natürliche Erklärung verdrängt.
von Daniel Goleman
Was lasst uns lieben, hassen, fliehen, kampfen, verzweifeln? Was lasst uns Trauer, Angst, Wut oder sexuelles Verlangen empfinden? Uber die rationale Intelligenz glaubte die Wissenschaft mit dem IQ, dem Intelligenzquotienten, Bescheid zu wissen. Die Welt unserer Gefuhle aber, die so fundamental die Existenz des Menschen bestimmen, scheint diffus und ungreifbar. Schritt fur Schritt dringen heute die Neurowissenschaften bei der Erforschung des Gehirns in diese faszinierende Welt ein und erkennen, dass beide Systeme, das rationale und das emotionale, in bestandiger, hochkomplexer Wechselwirkung agieren
von Julian Jaynes
Im Zentrum dieser wegweisenden Arbeit steht die revolutionäre Idee, dass das menschliche Bewusstsein nicht in der tierischen Evolution begann, sondern ein erlernter Prozess war, der durch Katastrophen vor nur dreitausend Jahren aus einer halluzinatorischen Mentalität hervorgegangen ist und sich noch entwickelt. Die Implikationen dieses wissenschaftlichen Paradigmas erstrecken sich auf praktisch jeden Aspekt unserer Psychologie, unserer Geschichte, unserer Kultur, unserer Religion - in der Tat unserer Zukunft. In den Worten des Rezensenten ist es "ein demütigender Text, der die meisten von uns, die ihren Lebensunterhalt durch Denken verdienen, daran erinnert, wie viel Denken noch zu tun ist."
von Leon Festinger
Kaum eine Theorie hat innerhalb der Psychologie und besonders innerhalb der Sozialpsychologie derart umfangreiche Forschungen angeregt und Kontroversen ausgelöst: Leon Festingers erstmals 1957 publizierte Theorie der Kognitiven Dissonanz wurde inzwischen in unzähligen Experimenten bestätigt und von Psychologen weltweit weiterentwickelt. Sie gilt zurecht als ein Meilenstein der modernen Psychologie.