3.0

Du bist zu schnell.

von Zoran Drvenkar

Format:Hardcover

Du weißt nicht, ob es sie gibt. Du weißt nicht, ob sie dich beobachten. Du glaubst, sie zu hören, hältst nach ihnen Ausschau. Damit sie sich wieder zeigen. Val erwacht in einer geschlossenen Anstalt. Nichts ist mehr wie zuvor. Sie hat Dinge gesehen, die sie nicht hätte sehen dürfen. Eine Welt, verborgen in unserer. Die Welt der Schnellen. Val stellt Nachforschungen an, denn sie glaubt, den Schnellen auf die Spur zu kommen. Bis mit Blut auf ihrem Spiegel steht: "Wo bist du gewesen?!" Wer sind die Schnellen, die Val, Marek und Theo mit brutalen Morden und klaren Zeichen daran hindern wollen, die Tür zu ihrer Welt zu öffnen? Warum müssen alle dafür bezahlen, die hinter das Geheimnis der Schnellen kommen wollen? Die drei machen sich auf die Suche nach ihnen. Ihre Verfolgung führt sie aber auch immer mehr zu sich selbst, zu gegenseitigen Verdächtigungen und dem Verlust von Vertrauen. Abwechselnd erzählen die drei ihre Geschichte. Eine Geschichte, die auch mit unserer Suche nach Nähe und Liebe zu tun hat. - Und mit der Bedrohung, denen diese ausgesetzt ist. Ein rasanter Thriller, der meisterhaft die Verletzlichkeit und Zärtlichkeit einer gefährdeten Frauenpsyche auslotet - böse und erschreckend menschlich.

Romance
287 SeitenHardcover
Erschienen an: 2003-07-01

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Aktuelle Rezensionen(1)

3.0(1 ratings)
Mrs MoriartyRezension von Mrs Moriarty

So um die zwanzig Jahren (ich denke ich hab das Buch 2003 oder 2004 gelesen, es war auf jeden Fall während meiner Ausbildung^^), habe ich mir diesen Roman noch einmal zu Gemüte geführt... und ehrlich ich gesagt... vielleicht hätte ich das lassen sollen. Andererseits war es auch interessant zu sehen, wie sehr mein Geschmack sich gedreht hat. Aber auch, wie ich aus einer heute erwachsenen Sicht auf den Text blicken kann. Ich denke, als Teenagerin habe ich vieles nicht wirklich verstanden. Val hat ziemlich eindeutig eine Psychische Krankheit, diese wird sehr lebendigt beschrieben. Aber Geheimnisvoll? Da ist nicht als Traurigkeit über dem Text, weil sie immer mehr Menschen mit in ihre Abgründe zieht und es sogar Menschen gibt, die ihre Krankheit ebenso unterschätzen wie sie selbst. Ich hatte den Inhalt übrigens komplett vergessen. Nicht eine Erinnerungen kam in mir auf beim Lesen... Ich werde meine Ausgabe behalten, da sie mit einem sehr schönen Besuch auf der Leipziger Buchmesse 2012 verbunden ist. Als Erinnerung wandert der Roman zurück in mein Regal und wird dort vielleicht manchmal ein bisschen Wehmut in mir auslösen.

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