Format:Softcover
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Hervorragend gelingt es ›Dry‹ dagegen, mit sprachlichen Mitteln und einer spannungstechnisch wirksamen Zuspitzung der Bedrohungslage den Durst geradezu physisch spürbar zu machen [...]

Science-Fiction & Fantasy
448 SeitenSoftcover
Erschienen an: April 26, 2023

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Aktuelle Rezensionen(9)

4.0(44 ratings)
JenniferRezension von Jennifer

Wenn die Erlösung sich immer weiter hinauszögert wie hier, das macht mich fertig. Wenn das Buch nicht aus der Bibliothek gewesen wäre, hätte ich es gegen die Wand geworfen... Gott

JetteRezension von Jette

Ein Thriller, der echter nicht sein könnte. Sehr gut gemacht und sehr passend zu der Lage auf unserem Planeten.

booklover.demianRezension von booklover.demian

Wow! Was für ein Buch 😍😍 Geschrieben von Vater und Sohn, findet man in diesem Buch wirklich ALLES, was man sich nur wünschen kann! Spannung, Mitgefühl, Betrug, knallharte Aktion, dann wieder ein Hauch Romantik... Irre! Achtung: bitte ausreichend Getränke neben sich bereitstellen, man bekommt unter Umständen großen Durst 😜. Die Situation, plötzlich kein Wasser mehr zu haben scheint surreal, jedoch hat uns die Pandemie vor nicht allzu langer Zeit gezeigt, dass bestimmte Dinge nicht selbstverständlich sind (ich denke da an leergekaufte Regale im Supermarkt) und sich Menschen plötzlich ungewohnt selbstsüchtig und aggressiv verhalten können, wenn sie unter Druck stehen. Von daher sind gewisse Situationen aus dem Buch für den Leser nicht neu und versetzen einen mittenrein. 🙂 Im Buch "Dry" von Neal und Jarrod Shusterman wird der Überlebenskampf mehrerer junger Leute erzählt, und der hat es in sich!💀 Dabei wirkt alles stimmig und keineswegs übertrieben, man kann jede Handlung absolut nachvollziehen. Der Spannungsbogen steigt wie ein abgeschossener Pfeil von der ersten Seite an steil an und lässt einem keine Ruhe mehr, bis man die letzten Seite umblättert. Die Story wird in jedem Kapitel aus einer anderen Perspektive erzählt, das passt zu diesem Buch extrem gut, da die Vorgänge aus der jeweiligen Sicht immer realistisch bleiben und Sinn machen. 👍👍 Ich empfehle dieses Buch wirklich JEDEM! Es bekommt einen Platz in der kurzen Liste meiner Lieblingsbücher, weil es einen auch nach der letzten Seite nicht loslässt, und das schaffen nicht viele Bücher! 😍😍

Michelle Rezension von Michelle

Wow. Das Buch war fesselnd und erschreckend. Es hat mir Angst gemacht. Und das weil das Thema so nah ist und es vielleicht irgendwann wirklich mal so sein könnte… Ich konnte das Buch nicht aus der Hand legen und habe es innerhalb von zwei Tagen ausgelesen. Es ist erschreckend für mich gewesen, wie weit Menschen gehen und wie primitiv sie werden, wenn es ums nackte überleben geht. Es war erschreckend zu sehen, wie weit Menschen an ihre Grenzen gehen, bloß um sich und andere zu schützen. Und das war das spannende! Klare Empfehlung!

JennyRezension von Jenny

Neal Shusterman schafft es, mit seiner einfachen und zugleich präzisen Erzählweise den Leser mitten ins Geschehen zu ziehen. Seine Prosa ist direkt, ohne Schnörkel, und doch voller Emotionen, die es dem Leser ermöglichen, die Dringlichkeit und Intensität der Situationen der Figuren beinahe körperlich nachzuempfinden. Dieses Buch bildet keine Ausnahme von diesem Stil, obwohl es im Vergleich zu anderen Werken von Shusterman in einigen Punkten nicht ganz dieselbe Wirkung erzielt. Dennoch hat es viele Stärken, die es zu einem lesenswerten Werk machen. Die Geschichte wirft einen beängstigenden Blick auf ein Szenario, das gar nicht so weit entfernt von unserer eigenen Realität zu sein scheint: Wassermangel. Im Mittelpunkt steht ein ruhiges Wohngebiet im Süden Kaliforniens, dessen Bewohner schon länger mit Problemen der Wasserversorgung zu kämpfen haben. Das Thema Wassermangel wird hier nicht als Science-Fiction-Fantasie dargestellt, sondern als eine mögliche und bedrückende Realität, die auch unser eigener Planet bald erleben könnte. Dieser realistische Ansatz verleiht der Geschichte eine besondere Dringlichkeit und lässt die Leser über die Konsequenzen unseres Umgangs mit Ressourcen nachdenken. Doch die Lage eskaliert, als eines Tages etwas geschieht, das niemand erwartet hat: Die Wasserhähne bleiben trocken, kein Tropfen fließt mehr. Der Wassermangel, der bislang als problematisch, aber irgendwie beherrschbar galt, wird plötzlich zu einem akuten und existenziellen Problem. Die gesamte Region ist betroffen, und es scheint keine schnelle oder einfache Lösung zu geben. Die Menschen sind gezwungen, mit dieser neuen Realität umzugehen, und die Veränderungen, die dieser plötzliche Verlust hervorruft, sind tiefgreifend. Die Handlung konzentriert sich auf fünf Jugendliche, die sich durch verschiedene Umstände zusammenfinden. Ihre Welt wird buchstäblich über Nacht auf den Kopf gestellt, und sie stehen vor der Aufgabe, in einer Stadt zu überleben, die sich von einem Tag auf den anderen vollständig verändert hat. Aus einer funktionierenden Gemeinschaft wird ein Ort, der von Chaos und Entmenschlichung geprägt ist. Die Menschen, die zuvor friedlich nebeneinander lebten, sind nun gezwungen, um die wenigen verbliebenen Ressourcen zu kämpfen. Dieser abrupte Wandel zeigt eindrucksvoll, wie schnell Zivilisation zerfallen kann, wenn die Grundlagen des Überlebens bedroht sind. Die fünf Jugendlichen, jeder mit einer eigenen Geschichte und Perspektive, müssen lernen, in dieser neuen und oft grausamen Realität zurechtzukommen. Dabei werden sie mit moralischen Dilemmata konfrontiert, die sie zwingen, Entscheidungen zu treffen, die weitreichende Konsequenzen haben. Diese Entscheidungen sind oft brutal, manchmal herzzerreißend, und zeigen, wie sehr sich Menschen verändern können, wenn sie gezwungen sind, ums nackte Überleben zu kämpfen. Eine der größten Stärken des Buches ist die Entwicklung der Figuren. Der Leser erlebt hautnah, wie die Jugendlichen wachsen, wie sie an ihren Herausforderungen scheitern oder über sich hinauswachsen. Ihre Ängste, Zweifel und Hoffnungen werden so eindringlich geschildert, dass man sich leicht mit ihnen identifizieren kann. Doch nicht nur die Figurenentwicklung überzeugt, sondern auch die Atmosphäre, die die Autoren schaffen. Die Gefühle, die das Buch hervorruft – Angst, Hilflosigkeit, Verzweiflung – sind fast greifbar. Und dann ist da noch der Durst. Der Durst ist mehr als nur ein physisches Bedürfnis in der Geschichte; er wird zu einer allgegenwärtigen Kraft, die das Handeln der Figuren bestimmt. Er fühlt sich an wie eine eigene Figur im Buch, immer präsent, immer fordernd, und doch ist er nicht der eigentliche Antagonist der Geschichte. Trotz all dieser Stärken gibt es einen Punkt, an dem das Buch schwächelt: das Ende. Nach einer so intensiven und emotional fordernden Geschichte wirkt der Abschluss unpassend. Die Autoren scheinen sich bemüht zu haben, ein Happy End zu schaffen, das den Ereignissen der Geschichte jedoch nicht gerecht wird. Die schrecklichen Erfahrungen der Figuren und die düsteren Themen, die zuvor behandelt wurden, werden zugunsten eines versöhnlichen Abschlusses abgemildert. Dieser Kontrast hinterlässt einen faden Beigeschmack und nimmt der Geschichte einen Teil ihrer Wirkung. Fazit: Insgesamt bleibt das Buch jedoch eine fesselnde und nachdenklich stimmende Lektüre, die wichtige Fragen über unsere Gesellschaft, unseren Umgang mit Ressourcen und die Grenzen der Menschlichkeit aufwirft. Es ist ein Werk, das zum Nachdenken anregt, auch wenn es am Ende nicht ganz die Tiefe erreicht, die es anstrebt. 3 von 5 Sternen!

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