Empfehlungen basierend auf "Drei Kilometer"

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von Ellen Sandberg

Erinnerungen können gefährlich sein.Ellen Sandberg. Jeder Roman ein fesselndes Leseerlebnis.Eigentlich könnte man Barbara Maienfeld beneiden. Sie lebt in einer schönen Stuttgarter Altbauwohnung, mit dem Mann, den sie seit Studententagen liebt. Niemand ahnt, dass ein Verrat ihrem Glück zugrunde liegt. Doch nun stehen die Maienfelds kurz davor, alles zu verlieren. Und der einzige Weg, der sie retten kann, stößt die Tür zu ihrer Vergangenheit auf – mit der sie längst abgeschlossen hatten. Damals, Ende der 80er Jahre, wohnten die Maienfelds mit ihren Kindern zurückgezogen in der Eifel. Scheinbar genossen sie dort die ländliche Idylle – doch tatsächlich versteckten sie sich vor dem Verfassungsschutz. Bis zu einem verhängnisvollen Tag.Jetzt – Jahrzehnte später – erkennt Barbara, dass das Vergangene nie wirklich vorbei ist. Und schon bald balancieren die Maienfelds zum zweiten Mal in ihrem Leben am Rande eines Abgrunds …

von Diane Broeckhoven

Ein letztes Schachspiel mit Herrn Jules Alice und Jules, ein altes Ehepaar, haben ein morgendliches Ritual - und auch an diesem Wintermorgen wird Alice geweckt von dem Duft des Kaffees, den Jules schon zubereitet hat. Doch als sie zu ihm ins Wohnzimmer kommt, sitzt Jules tot auf dem Sofa. Da beschließt Alice, diesen Tag noch mit ihrem toten Mann zu verbringen, denn es gibt das eine oder andere, was sie mit ihm zu klären hat und worüber nie gesprochen werden konnte. Wie immer kommt um zehn Uhr der kleine autistische Nachbarsjunge David, um seine übliche Partie Schach mit Jules zu spielen. Am Ende muß David sogar die Nacht bei Alice verbringen, eine ganz unvorstellbare Komplikation. Doch David reagiert ganz anders, als Alice befürchtet hatte, ja er überrascht sie sogar. Diane Broeckhovens Novelle über Alice und Jules und über David und Alice ist eine dichte, ergreifende, wunderbar feine Geschichte über Rituale, Liebe, Verrat und Verlust, einen Verlust, der am Ende auf wunderliche Weise ausgeglichen wird.

von Ingrid Noll

Gegen dreiste Verehrer, die das Dolcefarniente stören, gibt es nur ein Mittel. Eine rabenschwarze Komödie unter dem ewigblauen Toskana-Himmel zum ewigen Thema Mann und Frau.

von Barbara Rieger

geboren 1982 in Graz, lebt und arbeitet als Autorin und Schreibpädagogin in Wien und im Almtal (OÖ). Gemeinsam mit Alain Barbero Herausgeberin des Foto- & Literaturblogs „cafe.entropy.at“ sowie mehrerer Anthologien. Zuletzt erschien der Roman „Friss oder stirb“ (Kremayr & Scheriau 2020). Für einen Auszug aus „Eskalationsstufen“ erhielt sie den Marianne von Willemer-Frauenliteraturpreis der Stadt Linz.

von Lydia Schwarz

Freiheit, Gerechtigkeit, Toleranz und Frieden auf Erden: der ewige Menschheitstraum. Im Europa des 22. Jahrhunderts ist er wahr geworden. Dank dem lückenlosen Vorsorgesystem gibt es im einheitlich geführten Europa keine Krankheiten und keine Arbeitslosigkeit mehr. Die Länder arbeiten Hand in Hand, alle Gründe für Kriege wurden eliminiert. Es gibt keinen Menschen, für dessen Dasein nicht gesorgt wäre, dessen Identität nicht erfasst wäre und dessen Schritte nicht gezählt sind. Mitten in diesem "System Europa" lebt die Studentin Anna. Eine wie alle? Vielleicht. Aber was niemand weiß: Sie versteckt zu Hause ein Geheimnis, das ihr Verfolgung und sogar den Tod einbringen könnte.

von Iris Krumbiegel

„Versprechen Sie mir, die Kinder zu finden! Das ist alles, was ich noch tun kann.“ Wieder ist es ein Satz, der Marie nicht loslässt. Luise von Schönfeld, die weiß, dass sie schon bald sterben wird, hat ihr sonderbare Zeichnungen hinterlassen und von einem Vermächtnis gesprochen, welches eine gewissen Clara hinterließ. Doch bevor Marie sie noch einmal fragen kann, was genau es damit auf sich hat, stirbt die alte Dame. Damit beginnt für Marie die Suche nach den ehemaligen Kindern. Aber welche Rolle spielen die Zeichnungen dabei? Wieso steht jeweils ein deutscher und jüdischer Name auf deren Rückseiten? Was ist in dem Sanatorium in der Zeit des Naziregimes vor sich gegangen? Wurden diese Kinder Opfer einer skrupellosen Heimleiterin?

von Brenda Navarro

Der auffällig hübsche dreijährige Daniel verschwindet von einem Spielplatz. Nur für kurze Zeit war seine Mutter in die Nachrichten auf ihrem Mobiltelefon vertieft gewesen. Eine Unbekannte hat den Jungen mitgenommen und sich damit endlich ihren Kinderwunsch erfüllt. Sie nennt ihn Leonel. Beide Frauen erzählen von ihrem Schmerz, ihrer Verzweiflung und ihren Schuldgefühlen. Beide reflektieren ihre Liebesbeziehungen und Lebensträume. Beide leiden unter dem psychischen Druck ihrer familiären Umgebung. Daniels in bürgerlichen Verhältnissen lebende Mutter ist sich nicht sicher, ob sie das verlorene Kind wirklich gewollt hatte. In ihrem aufgezwungenen Familienleben fühlt sie sich trotz Momenten des Glücks allein und überfordert. Die aus einer sozial benachteiligten Familie stammende Kidnapperin hingegen ist entschlossen, ihre Chance zu nutzen. Dank des ersehnten Kindes und ihrer eigenen Süßigkeitenproduktion, die ihr finanzielle Unabhängigkeit verschafft, will sie sich gegenüber ihrer bösartigen Mutter und ihrem gewalttätigen Liebhaber behaupten. Aber die Träume scheitern. Brenda Navarro gelingt es in ihrem psychologisch raffiniert komponierten Roman, einer von Machismo geprägten Gesellschaft ungeschönt den Spiegel vorzuhalten und die Rollen von Frauen und Müttern grundsätzlich zu hinterfragen.

von Anna Erishkigal

Frage dich, wie du eine Stunde Zeit gewinnen kannst… Mareike Müller hat viel größere Probleme als die Tatsache, dass ihre Uhr um 15.57 Uhr stehenblieb. Als sie ihre Uhr zu einem freundlichen Handwerker bringt, lernt sie, dass sie einen besonderen Preis gewonnen hat, eine Chance, eine einzige Stunde ihres Lebens erneut zu leben. Doch Fate hat strenge Regeln, wie man sich in der Vergangenheit zu verhalten hat, einschließlich der Warnung, dass sie nichts tun darf, das ein Zeitparadox verursacht. Kann Mareike Frieden mit dem Fehler machen, den sie in dieser Welt am meisten bereut? "Ein scharfsinniges Märchen. Das Verändern des Moments, den man zutiefst bedauert, ist eine Chance, die man nur einmal erhält!" Leserbesprechung "Eine sehr bewegende und dramatische Geschichte. Wenn wir eine Chance hätten, unsere Vergangenheit zu ändern, würden wir es tun?" Leserbesprechung "Ein ergreifendes Leseerlebnis über ein Thema aus der nordischen Mythologie. Zeit ist ein Geschenk und manchmal eine letzte Chance …" Dale Amidei, Autorin Was, wenn du es nochmal tun könntest? * Schlüsselwörter: Deutsche Ausgabe, deutsche Sprache, deutsche Bücher, deutsch, Zeitreise, Frauenfiction, sauber, gesund, sauber und gesund, sauber und gesund, zeitgenössisch, Romantik, zeitgenössische Romantik, Fantasie, Fantasie Romantik, Gotik, Gotik Romantik, inspirierend, interracial, multikulturell, interracial Dating, Militär, Militär Romantik , Neuer erwachsener, kommen des alteres, mythos, norder mythos, zweite chancen, magie, frauenromane, frauenroman, time travel, women's fiction, clean, wholesome, clean & wholesome, clean and wholesome, contemporary, romance, contemporary romance, fantasy, fantasy romance, gothic, gothic romance, inspirational, interracial, multicultural, interracial dating, military, military romance, new adult, coming of age, myth, norse myth, second chances, magic, Lowell, Massachusetts, Lowell Massachusetts, German Edition, german language, german books, german, german language books

von Melanie Metzenthin

Die Fortsetzung der bewegenden Geschichte um Gut Mohlenberg von BILD-Bestsellerautorin Melanie MetzenthinGut Mohlenberg, 1923: Die Wirtschaftskrise hat Deutschland fest im Griff. Friederike von Aalen ist froh um jeden Patienten, der die Behandlung in ihrer Einrichtung für psychisch Kranke noch bezahlen kann. Als Neupatientin kommt die aufmüpfige Luise nach Gut Mohlenberg. Die Eltern der 17-Jährigen möchten sie vor allem weitab vom kriminellen Einfluss ihrer Freunde wissen. Unerwartet trifft eine weitere junge Frau ein: eine traumatisierte Schwangere, die hartnäckig schweigt. Gelingt es Friederike, hinter ihr Geheimnis zu kommen, um ihr zu helfen? Schließlich bringt die Unbekannte ein dunkelhäutiges Kind zur Welt. Ein Skandal im Lüneburg der 1920er-Jahre.

von Anja Jonuleit

Die dunklen Seiten einer nur scheinbar perfekten Familie Ihr Unbehagen hatte einzig und allein mit dem Anruf zu tun, den sie gestern Abend erhalten hatte. Und mit den Geistern, die dadurch ins Haus gewitscht waren. Warum hatte sie überhaupt den Hörer abgenommen? Liane van der Berg kann auf ein erfolgreiches Leben blicken: Sie gilt als eine der führenden Erziehungsexpertinnen des Landes, ist seit Jahrzehnten glücklich verheiratet und hat wunderbare Kinder. Doch ist Lianes Leben wirklich so perfekt? Ein verstörender Anruf und ein Brief voll gut verborgen geglaubter Geheimnisse bringt alles in Wanken. Und auf einmal ist er wieder da, jener Ostermontag 1968, an dem alles begann ... Kennen Sie bereits die weiteren Romane von Anja Jonuleit bei dtv? »Der Apfelsammler« »Novemberasche« »Rabenfrauen« »Herbstvergessene« »Die fremde Tochter« »Das letzte Bild«