Empfehlungen basierend auf "»Draußen vor der Tür« und andere Werke"

Based on your reading history, we think you will also enjoy the following books.

von Erich Hackl

Zivilcourage in Zeiten der Unmenschlichkeit, damals wie heute – eine Erinnerung

von Selahattin Demirtaş

»Mit seinen Kurzgeschichten hat sich Demirtaş jedenfalls in die erste Reihe der türkischen Gegenwartsliteratur katapultiert.« ― FAZ über »Morgengrauen«Wenn ein Vater das Gesetz schützen soll, doch stattdessen das größte Unrecht geschehen lässt. Wenn sich ein Mann bei dem Versuch, sein Leben zu bestreiten, durch sein Schweigen schuldig macht. Wenn ein Kind in einer Gesellschaft aufwächst, in der Mitgefühl bestraft wird. Die beinahe märchenhaft anmutenden Kurzgeschichten in »Kaltfront« blicken tief in die Seele der Türkei. Mitfühlend und liebevoll erzählt Demirtaş von den Ärmsten der Gesellschaft: den Hilfsarbeitern, den Busfahrern, den Straßendieben – sie alle eint der Wunsch nach einem glücklichen Leben und die schiere Ausweglosigkeit ihrer Situation.Selahattin Demirtaş gehört zu den wichtigsten politischen Denkern der Türkei. Er wurde für den Friedensnobelpreis nominiert und erhielt den Menschenrechtspreis der Stadt Weimar.

von unknown

Arno Schmidt. Reprint. Originally Published: Hamburg: Rowohlt, 1953. Der Kurzroman 'aus Dem Leben Eines Fauns' Ist Der Erste Teil Einer Trilogie, Deren Ergänzende Stücke ... Bereits Erschienen Sind--t.p. Verso.

von Hermann Hesse

Mit seinem Roman 'Das Glasperlenspiel', an dem der in der Schweiz lebende Hermann Hesse von 1931-1943 arbeitete, zog er die Summe seines Werkes und Denkens. Die immer grössere Verfinsterung der Epoche in diesen Jahren zwang ihn, seinen Gegenentwurf in immer neuen Anläufen zu präzisieren. Hesse wollte, dass das Buch auch in Deutschland erscheinen und seine Wirkung entfalten könnte, und übersetzte den Lebensroman des Josef Knecht in ein utopisches Gleichnis, das scheinbar zeitlos seine Zeit entlarvte.

von Erich Kästner

Eine sarkastische und messerscharfe, erschütterte und erschütternde Schilderung der letzten Monate der NS-Zeit und des Alltags in den Zeiten des schwierigen Neubeginns: ein einzigartiges Dokument und ein zeitloser Aufruf zu Mitmenschlichkeit.

von Heinrich Böll, Viktor Böll

Lesende Staatsburger sind nicht die gehorsamsten, schreibende schon gar nicht Erzahlungen, Essays, Gedichte, Briefe und RReden aus den Jahren 1948 bix 1985, die es ermoglichen, den literarischen Weg dieses einzigartigen Schriftstellers in komprimierter Form nachzuvollziehen und Heinrich Boll so kennenzulernen, wie er sich selbst sah.

von Clara Heinrich

»Störungen sind nicht per se negativ – und auch nicht unbedingt menschlichen Ursprungs. Erst einmal sind Störungen nur das. Eine Störung folgt der anderen. Es gibt keinen harmonischen Zustand, der der Störung vorhergeht. Alle Landschaften sind gestört. Ob jedoch eine Störung verkraftbar ist oder nicht, zeigt sich an dem, was folgt: an der Art, wie sich Gefüge umgestalten.«»Welche Landschaft würde man in dir finden?, frage ich A. Ich glaube zu mir passt die Region hier ganz gut. Die Weite und die Leere, die Trockenheit, die Artenvielfalt, die Stürme.«

von Volker Weidermann

Der Dichter und sein Kritiker – eine wechselvolle Fehde und ein großes Stück deutscher Geschichte.Die »Zwangsehe«, wie Günter Grass sie einmal nannte, wurde offiziell am 1. Januar 1960 geschlossen: An diesem Tag besprach der damals 39-jährige Kritiker Marcel Reich-Ranicki »Die Blechtrommel« des gerade 32-jährigen Autors. Er verriss den Roman. Und so begann das wechselhafte, von Rivalität wie Respekt getragene Verhältnis der beiden herausragenden Protagonisten der deutschen Nachkriegsliteratur. 1958 waren sie sich schon einmal im Warschauer Hotel Bristol begegnet – und hatten beide bereits ein Leben hinter sich: Der eine war bei der Waffen-SS gewesen, der andere Überlebender des Warschauer Ghettos. Doch beide einte ihre große Liebe zur deutschen Literatur und ihr unbedingter Wille, ihr weiteres Leben dieser Literatur zu widmen.

von Wolfgang Borchert

"Die Hundeblume. Erzählungen aus unseren Tagen" ist der Titel von Borcherts erster Prosasammlung, eingeleitet von der gleichnamigen Erzählung vom 24. Januar 1946, die erstmals am 30. April und 4. Mai 1946 in der "Hamburger Freien Presse" veröffentlicht wurde. Die Erzählung handelt von einem jungen Gefangenen, der beim täglichen Hofgang eine Hundeblume auf dem Gefängnishof entdeckt. In seinem tristen Alltag wird die Blume zum Objekt seiner Sehnsucht und Begierde. Borchert verarbeitete in der Geschichte autobiografische Erinnerungen an seine eigene Inhaftierung in einem Militärgefängnis zur Zeit des Nationalsozialismus. Entstanden während eines Krankenhausaufenthalts des bereits schwer kranken Schriftstellers ist "Die Hundeblume" Borcherts erste umfangreichere Prosaarbeit. Sie markiert einen einschneidenden Wendepunkt in seinem Werk von den frühen Gedichten zu den Kurzgeschichten aus seinen letzten beiden Lebensjahren, die neben dem Drama "Draußen vor der Tür" den Grundstein für seine Popularität legten. Inhaltsverzeichnis: - Die Hundeblume - Die Krähen fliegen abends nach Hause - Stimmen sind da in der Luft - in der Nacht - Gespräch über den Dächern - Generation ohne Abschied - Eisenbahnen, nachmittags und nachts - Bleib doch, Giraffe - Vorbei vorbei - Die Stadt - Hamburg - Billbrook - Die Elbe - Blick von Blankenese