Empfehlungen basierend auf "Dmitri/Die Übergangsgesellschaft/Nibelungen/Transit Europa/Limes. Mark Aurel/Was wollt ihr denn"
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von Erich Kästner
Von einer Stadt im Fieber und einer Liebe ohne Gewähr – Erich Kästners Meisterwerk ist heute so aktuell wie bei seinem Erscheinen. Der Kinofilm beruht auf der Urfassung von ›Fabian‹, die unter dem Titel ›Der Gang vor die Hunde‹ erschienen ist.
von Erich Kästner
Een Jong Begaafde Letterkundige Weet Zijn Weg Niet Meer Te Vinden In De Volkomen Ontredderde Toestand Van Duitsland Na De Eerste Wereldoorlog.
von José Jorge Letria
»Krieg hat keine Arme oder Beine und schon gar keine Flügel. Er hat auch keinen Vater, keine Mutter, kein Zuhause und verdient keine Liebe. Krieg ist hässlich, traurig und alt; und schon oft ist er verrückt geworden ... « In einer Welt voller Fußangeln erinnert uns José Jorge Letrias poetischer Text, dass Krieg immer leise und unerkannt daherkommt. Die aphoristischen Sätze, die alle formelgleich beginnen, reflektieren die zeitlosen, tiefgründigen und mächtigen Gedanken und Bilder über Kriegsursachen, den Charakter des Krieges, seine Macht, seine Schrecken und seine enge Verflechtung mit den Menschen
von unknown
Arno Schmidt. Reprint. Originally Published: Hamburg: Rowohlt, 1953. Der Kurzroman 'aus Dem Leben Eines Fauns' Ist Der Erste Teil Einer Trilogie, Deren Ergänzende Stücke ... Bereits Erschienen Sind--t.p. Verso.
von Anton Cechov
Lachmatov, ein ehemaliger Beamter saß daheim am Tisch beim sechsten Glas Vodka und dachte an die Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit. Als hinter der Lampe ein Teufel hervorschaute, begann Lachmatov denselben übers moderne Leben und Wirken der Teufel zu befragen. Der Teufel gab alle Geheimnisse der Hölle zum besten, schüttete sein Herz aus, weinte und gefiel Lachmatov so gut, dass er ihn bei sich übernachten ließ. Der Teufel schlief im Ofen und phantasierte die ganze Nacht. Am Morgen war er verschwunden.
von Hans Henny Jahnn
Der nach Fluss ohne Ufer zweite »Höhepunkt seines Werks« (Die Zeit): Hans Henny Jahnns Perrudja ist ein Roman vom literarischen Rang eines Ulysses oder Berlin Alexanderplatz. Eine eindringliche Auseinandersetzung mit der Wirklichkeit des Lebens.Der expressionistische Roman, den Hans Henny Jahnn bereits während des Ersten Weltkriegs im norwegischen Exil konzipierte, handelt von der Lebensgeschichte und den Visionen des Mannes Perrudja, der - einsam aufgewachsen in den Bergen - plötzlich in einem geheimnisvollen Fremden einen Gönner findet. Ihm erzählt er von seiner Vergangenheit, seiner Liebe zu der stolzen Signe - einer Vergangenheit, dessen Bruchstücke er zurückzuerobern versucht. Doch seine Verstrickungen darin bringen ihn dazu, sich einem größeren Plan zu widmen: einem gewaltigen Entwurf zur Menschheitserneuerung, der die Welt zum Besseren wenden und den Menschen Frieden bringen soll. Aber Perrudja muss erfahren, dass die Eigenlogik der Macht stärker ist als der gute Wille des Einzelnen.Perrudja erzählt eindringlich von den Dämonen, denen der Mensch unterworfen ist, von Verstrickungen und Untergang, aber auch von Erlösung.
von Karel Čapek
Karel Čapek (1890-1938) wurde als Sohn eines tschechischen Landarztes in Malé Svatoňovice geboren. 1909 nahm er in Prag ein Philosophiestudium auf, das er nach einem Jahr in Berlin fortsetzte. Er arbeitete als Journalist, Dramaturg und Regisseur, schrieb Feuilletons, Erzählungen und Romane sowie Stücke und Reisebücher aus England, Italien, Spanien und den skandinavischen Ländern. Drei Jahre nach seiner Heirat mit der Schauspielerin Olga Scheinpflugová starb er in Prag an einer Lungenentzündung. Josef Čapek (1887-1945), der ältere Bruder von Karel Čapek, war Maler, Graphiker und Schriftsteller und machte sich auch als Illustrator einen Namen. Am 1. September 1939 wurde er verhaftet und kam im KZ Bergen-Belsen um.
von Fred Uhlman
Zwei 16jährige Jungen besuchen die gleiche exklusive Schule. Der eine, Hans Schwarz, ist der Sohn eines Arztes, der andere, Konradin von Hohenfels, entstammt einer reichen Adelsfamilie. Zwischen den beiden entspinnt sich eine innige Freundschaft. Bis ein Jahr später die Beziehung zerbricht. Die Geschichte spielt 1933 in Deutschland. (Buchdeckel verso).
von Elias Canetti
"Das Augenspiel" hat Österreich zum Schauplatz: das Wien vor dem "Anschluss", die kosmopolitische Stadt am Vorabend der europäischen Katastrophe. In Menschen schildert Canetti die aufgewühlte Zeit, in ihrer Sprache, in ihren Gesichtern und in ihrem Auftreten liest er die Zeichen der Epoche. Ein zentrales Kapitel ist Dr. Sonne gewidmet, dem integren Kritiker und Weisen, der Canetti zum einmaligen Vorbild wurde. Der Tod des Vaters war das entscheidende Erlebnis im ersten Band, der Tod der Mutter steht am Ende des dritten Bandes. Die Trilogie geht jedoch über das Autobiographische hinaus, sie ist der Entwicklungsroman eines Schriftstellers im ersten Drittel unseres Jahrhunderts.