Disney. Twisted Tales: Elsas Suche (Die Eiskönigin)
von Jen Calonita, Walt Disney, Ronald Gutberlet
Was wäre, wenn Elsa und Anna sich nie kennengelernt hätten?Nach dem plötzlichen Tod ihrer Eltern muss Prinzessin Elsa sich schneller in ihre Rolle als Königin von Arendelle fügen als gedacht. Und auf magische Weise gehen damit lang verschüttete Erinnerungen einher. Erinnerungen an ein ihr bekannt erscheinendes Mädchen. Wer ist dieses Mädchen, das ihr so schmerzhaft und innig vertraut vorkommt? Elsa macht sich auf die Suche nach ihr und beginnt eine gefährliche Reise, um einen schrecklichen Fluch zu lösen – und um zu finden, was ihr seit Jahren fehlt.
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Disney. Twisted Tales: Elsas Suche (Die Eiskönigin)
von Jen Calonita, Walt Disney, Ronald Gutberlet
Was wäre, wenn Elsa und Anna sich nie kennengelernt hätten?Nach dem plötzlichen Tod ihrer Eltern muss Prinzessin Elsa sich schneller in ihre Rolle als Königin von Arendelle fügen als gedacht. Und auf magische Weise gehen damit lang verschüttete Erinnerungen einher. Erinnerungen an ein ihr bekannt erscheinendes Mädchen. Wer ist dieses Mädchen, das ihr so schmerzhaft und innig vertraut vorkommt? Elsa macht sich auf die Suche nach ihr und beginnt eine gefährliche Reise, um einen schrecklichen Fluch zu lösen – und um zu finden, was ihr seit Jahren fehlt.
Aktuelle Rezensionen(4)
Das Buch ist gut geschrieben aber ich bin kein Fan von der Twisted Tale Reihe. Die Story's sind für meinen Geschmack nicht originelle genug und manchmal einfach zu weit hergeholt. Das Buch ist gut geschrieben aber ich bin kein Fan von der Twisted Tale Reihe. Die Story's sind für meinen Geschmack nicht originelle genug und manchmal einfach zu weit hergeholt.
Eigentlich ganz schön geschrieben, aber für mich leider zu wenig Neues. Ich hoffe ihr wisst, was ich meine. Aber trotzdem ein gutes Buch, auch wenn es mich nicht vom Hocker gehauen hat und das als großer Disney Fan sehr schade.
Das Buch bietet eine originelle, spannende und abenteuerliche Neuinterpretation des Disney-Klassikers Frozen. Es handelt sich um ein sogenanntes „Retelling“, das die Essenz der Originalgeschichte bewahrt, aber die Ereignisse auf eine andere, unerwartete Weise neu erzählt. Dabei bleibt die grundlegende Handlung zwar vertraut, doch die Veränderungen sind so geschickt umgesetzt, dass sie eine völlig neue Dynamik schaffen und die Leserinnen und Leser mit zahlreichen Überraschungen in den Bann ziehen. Die Autorin Jen Calonita hat einen flüssigen und eingängigen Schreibstil, der sich durch Einfachheit und Leichtigkeit auszeichnet. Dadurch wird die Geschichte von Anfang an greifbar und zugänglich, während gleichzeitig eine dichte Atmosphäre aufgebaut wird. Besonders die geheimnisvolle Stimmung, die sich wie ein roter Faden durch die Handlung zieht, macht das Buch zu einem wahren Pageturner. Schon auf den ersten Seiten wird die Spannung gekonnt aufgebaut, denn die Geschichte wirft viele Fragen auf, die nach und nach enthüllt werden. Der entscheidende Unterschied zur Originalgeschichte liegt darin, dass die Schwestern Anna und Elsa ihr Gedächtnis verloren haben und voneinander getrennt wurden. Diese Veränderung gibt der Handlung eine neue Grundlage und sorgt dafür, dass die bekannten Figuren in einem völlig anderen Licht erscheinen. Elsa lebt im Schloss mit ihren Eltern und hat keine Erinnerung daran, magische Kräfte zu besitzen. Ihre Fähigkeiten sind verschwunden und scheinen keine Rolle in ihrem Alltag zu spielen. Erst in einem schmerzhaften Moment, der einen Wendepunkt in der Handlung markiert, treten ihre Kräfte wieder in Erscheinung. Gleichzeitig tauchen fragmentarische Erinnerungen auf, die Elsa in ein tiefes Gefühlschaos stürzen. Besonders beunruhigend ist die Erinnerung an ein kleines Mädchen, mit dem sie früher gespielt hat, das sie aber nicht zu kennen scheint. Die Ungewissheit über Annas Schicksal durchzieht den gesamten Anfang des Buches. Diese Unklarheit verstärkt das Gefühl von Verlust und Isolation, das sowohl Elsa als auch die Leserinnen und Leser empfinden. Das Buch nimmt sich viel Zeit, um diese Gefühle auszuloten, was es besonders für diejenigen interessant macht, die tiefere Einblicke in die emotionalen Seiten der Charaktere gewinnen möchten. Ein weiterer Höhepunkt des Buches ist die Erzählstruktur, die aus drei Perspektiven geschildert wird. Dieser Ansatz ermöglicht es, die Erlebnisse der Hauptfiguren detailliert und abwechslungsreich zu verfolgen. Der erste Teil der Geschichte konzentriert sich auf Elsa. Hier zeigt die Autorin eine beeindruckende Fähigkeit, die innere Zerrissenheit und den psychologischen Druck, unter dem Elsa steht, darzustellen. Sie ist die einzige Tochter ihrer Eltern und trägt die Erwartungen, die an eine zukünftige Königin gestellt werden. Gleichzeitig spürt sie, dass etwas nicht stimmt, und wird durch heimliche Gespräche und Flüstereien im Palast immer weiter verunsichert. Diese Spannung wird subtil aufgebaut und zieht die Leserinnen und Leser immer tiefer in Elsas Welt. Später wechselt die Perspektive zu Anna, deren Erzählstrang viele entscheidende Informationen zur Handlung liefert. Annas Kapitel fügen der Geschichte eine neue Dimension hinzu, da ihre Erlebnisse und Gefühle völlig anders sind als die ihrer Schwester. Dieser Kontrast sorgt dafür, dass die Figuren lebendig und vielschichtig wirken, und macht die Handlung noch spannender. Im letzten Drittel des Buches, wenn die Ereignisse an Tempo und Dramatik gewinnen, tritt Kristoff als Erzähler auf. Seine Perspektive stellt sicher, dass die Leserinnen und Leser keinen Moment verpassen, während die drei Hauptfiguren getrennt voneinander agieren. Die Einführung von Kristoffs Sichtweise ist ein brillanter Schachzug der Autorin, der es ermöglicht, die komplexe Handlung klar und nachvollziehbar zu erzählen, ohne dabei an Spannung einzubüßen. Die sorgfältige Erzählweise, die psychologische Tiefe der Charaktere und die unerwarteten Wendungen machen dieses Buch zu einer außergewöhnlichen Lektüre. Es verbindet vertraute Elemente mit neuen Ideen und schafft so eine Geschichte, die gleichermaßen spannend und berührend ist. Besonders beeindruckend ist, wie geschickt die Autorin die emotionalen Themen der Figuren – Verlust, Identität und der Wunsch nach Zusammengehörigkeit – in die Handlung einwebt. Fazit: Dieses Retelling ist eine hervorragende Wahl für alle, die leichte und dennoch fesselnde Geschichten lieben. Fans von Frozen werden die Neuinterpretation besonders genießen, denn sie bietet eine völlig neue Perspektive auf die bekannten Figuren und Ereignisse. Die unerwarteten Wendungen und die emotionale Tiefe machen das Buch zu einem Erlebnis, das man so schnell nicht vergisst. Wer neugierig ist, wie sich die Schwestern ohne ihre Erinnerungen und getrennt voneinander entwickeln, wird von dieser Version begeistert sein. Es ist ein Buch, das zeigt, wie mächtig und ergreifend eine vertraute Geschichte in einem neuen Gewand sein kann. 4 von 5 Sternen
Ist halt viel am Original dran, außer ein paar Abweichungen der Story. Trotzdem interessant zu lesen, auch wenn es mir so vor kam dass der „Twist“ etwas herbeigezogen war um quasi eine „neue“ Story zu finden.