Pearl Tull ist zierlich, zäh und mit ihren überhöhten Ansprüchen oft schwer zu ertragen. Ihr dandyhafter Mann Beck schlägt sich als Vertreter durch, während Pearl das perfekte Zuhause für sich und ihre Familie schaffen will – so perfekt, dass Beck sich eines Tages auf und davon macht. Pearl jedoch gibt nicht auf, denn sie will kein Mitleid. Vollkommen selbstständig erzieht sie die drei Kinder, begräbt all ihre Wünsche und Träume, um ihnen ein gutes Leben zu bieten. Doch vor allem bei ihren Familienessen im Restaurant Heimweh muss Pearl immer wieder einsehen, dass dies womöglich nicht die richtige Entscheidung gewesen ist. »Die Meisterin des subtilen Familienromans.« ZEIT Online »Eine der großartigsten Erzählerinnen überhaupt.« Elke Heidenreich
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Dinner im Restaurant Heimweh
von Anne Tyler, Ulrike von Puttkamer
Pearl Tull ist zierlich, zäh und mit ihren überhöhten Ansprüchen oft schwer zu ertragen. Ihr dandyhafter Mann Beck schlägt sich als Vertreter durch, während Pearl das perfekte Zuhause für sich und ihre Familie schaffen will – so perfekt, dass Beck sich eines Tages auf und davon macht. Pearl jedoch gibt nicht auf, denn sie will kein Mitleid. Vollkommen selbstständig erzieht sie die drei Kinder, begräbt all ihre Wünsche und Träume, um ihnen ein gutes Leben zu bieten. Doch vor allem bei ihren Familienessen im Restaurant Heimweh muss Pearl immer wieder einsehen, dass dies womöglich nicht die richtige Entscheidung gewesen ist. »Die Meisterin des subtilen Familienromans.« ZEIT Online »Eine der großartigsten Erzählerinnen überhaupt.« Elke Heidenreich
Aktuelle Rezensionen(1)
Ich frage mich bei jedem Text von Anne Tyler, warum mir ihre Bücher so gut gefallen. Es sind Geschichten von Durchschnittsmenschen, denen Durchschnittliches widerfährt: Niederlagen in Ehen und Karrieren, kleine Momente des Glücks. Dieses Auf-und-Ab schildert Tyler in einer klaren und schönen Sprache, aber einzigartig ist ihr Stil kaum zu nennen. Warum begeistern mich dann ihre Bücher? Vielleicht liegt es daran, dass Tyler sich weigert, über Heldinnen und Schurken zu schreiben. Bei ihr sind alle Figuren komplex, widersprüchlich und doch vollkommen glaubhaft. Deshalb sind die Dialoge auch so gut. Aber da muss noch mehr sein. Ich werde weiterlesen.