Jack Griffin wollte niemals werden wie seine Eltern. Seit dreißig Jahren ist er verheiratet, hat eine wohlgeratene Tochter und wurde nach seiner Karriere als Hollywood-Drehbuchautor Professor an einem kleinen College im Nordosten. Doch nun ist er Mitte fünfzig und erkennt, dass ihn die Lebensmuster seiner wunderbar scheußlichen Eltern längst eingeholt haben. Der Pulitzer-Preisträger Richard Russo, der in den USA schon seit Langem zu den bedeutenden Schriftstellern zählt, zeigt in seinem facettenreichen Roman, dass wir den Rollenbildern, denen wir zu entfliehen suchen, niemals ganz entkommen: Wir wiederholen sie – oder verkehren sie in ihr Gegenteil. ›Diese alte Sehnsucht‹ führt ebenso unterhaltsam wie kunstvoll vor, dass Familie dort ist, wo uns das Schlimmste, aber auch das Beste geschieht. »Eine romantische Komödie aus der Lebensmitte, voller Humor und Zuversicht.« The Guardian
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Diese alte Sehnsucht
von Richard Russo, Dirk van Gunsteren
Jack Griffin wollte niemals werden wie seine Eltern. Seit dreißig Jahren ist er verheiratet, hat eine wohlgeratene Tochter und wurde nach seiner Karriere als Hollywood-Drehbuchautor Professor an einem kleinen College im Nordosten. Doch nun ist er Mitte fünfzig und erkennt, dass ihn die Lebensmuster seiner wunderbar scheußlichen Eltern längst eingeholt haben. Der Pulitzer-Preisträger Richard Russo, der in den USA schon seit Langem zu den bedeutenden Schriftstellern zählt, zeigt in seinem facettenreichen Roman, dass wir den Rollenbildern, denen wir zu entfliehen suchen, niemals ganz entkommen: Wir wiederholen sie – oder verkehren sie in ihr Gegenteil. ›Diese alte Sehnsucht‹ führt ebenso unterhaltsam wie kunstvoll vor, dass Familie dort ist, wo uns das Schlimmste, aber auch das Beste geschieht. »Eine romantische Komödie aus der Lebensmitte, voller Humor und Zuversicht.« The Guardian
Aktuelle Rezensionen(1)
Das war mein erstes Buch von Richard Russo. Ich muss sagen, es hat mir sehr gut gefallen und hat mich nachdenklich zurück gelassen. Einerseits kann man sicherlich sagen, dass Jack Griffin, der Hauptprotagonist, in einer Mid-Life-Crisis steckt, aber das wäre zu wenig. Durch diese Krise werden mehrere Fragen aufgeworfen. Inwieweit steigen wir in die Fußstapfen unserer Eltern? Inwieweit bestimmen unsere Erfahrungen mit unseren Eltern unser weiteres Leben? Wie wäre unser Leben verlaufen, wenn wir bestimmte Entscheidungen anders entschieden hätten? Inwieweit zwingen wir unseren Partnern unsere Sicht der Dinge auf und beeinflussen so Lebenswege/Entscheidungen? Gibt es perfekte Ehe? Und perfekte Familien, in denen sich alle verstehen? Sehr interessante Fragen, die mich zum Nachdenken angeregt haben, da auch ich schon 54 bin und merke, dass ich in vielen Dingen immer mehr meinen Eltern ähnel. Sogar bei Dingen, die mir bei ihnen auf die Nerven gegangen sind...