3.2

Die Verwirrungen des Zöglings Törleß

von Robert Musil

Format:Hardcover

Like his contemporary and rival Sigmund Freud, Robert Musil boldly explored the dark, irrational undercurrents of humanity. The Confusions of Young Törless , published in 1906 while he was a student, uncovers the bullying, snobbery, and vicious homoerotic violence at an elite boys academy. Unsparingly honest in its depiction of the author's tangled feelings about his mother, other women, and male bonding, it also vividly illustrates the crisis of a whole society, where the breakdown of traditional values and the cult of pitiless masculine strength were soon to lead to the cataclysm of the First World War and the rise of fascism. A century later, Musil's first novel still retains its shocking, prophetic power.

Gegenwarts- & Literarische Fiktion
185 SeitenHardcover
Erschienen an: 1975

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Aktuelle Rezensionen(3)

3.2(12 ratings)
NiciRezension von Nici

Ein nicht einfach Lesen des Buch aufgrund der sehr poetischen Sprache und den vielen Erklärungsversuchen seitens Törleß, der versucht sich seiner eigenen Innenwelt klar zu werden. Doch die Mühe lohnt sich, denn es finden sich immer wieder sehr interessant beschriebene Stellen und Metaphern, die einem fast selbst aus der Seele sprechen. Was die Handlung angeht, so geht es um Macht und darum, wie ein Mensch gebrochen und zu einem Objekt degradiert wird. Auf der einen Seite haben wir einen sadistischen Anführer, auf der anderen einen ideologischen Fanatiker und in der Mitte steht Törleß, der diese Situation nutzt um sich über seine eigenen Gefühle und Abgeünde klar zu werden. Das Dunkle in uns selbst ist hier ein weiteres Stichwort. Ein interessantes und Lesenswertes Buch.

MichelleRezension von Michelle

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HelenRezension von Helen

What. The. Actual. Fuck?! Was zur Hölle hab ich da gerade gelesen?! Ausnahmslos JEDER in diesem Buch hat die absolute Vollmeise. Ab Kapitel 5 dachte ich mir nur noch: Excuse me??? Kann bitte jemand diese Jungs wegsperren? Und zwar gaaaanz weit weg – irgendwo ohne Zugang zu Internatsfluren oder Machtfantasien? Danke. Basini… oh boy, mir tat er so unfassbar leid. Der arme Kerl wurde von gefühlt ALLEN wie der letzte Dreck behandelt – und nicht nur das, sondern auch noch deutlich schlimmeres. Das war nicht nur verstörend, das war einfach krank. Justice for Basini, seriously. Und dann fing es mit Mathe an. Da war’s vorbei mit mir. Ich hab direkt geistig abgeschaltet. Es gibt einen Grund, warum ich Mathe meide wie andere Leute Spoiler – und das wurde hier nochmal schmerzhaft bestätigt. Also ja, auf der einen Seite war das Buch lowkey scheiße. Aber auf der anderen… muss ich leider zugeben, dass es auch irgendwie interessant war, in den kranken Kopf von Törleß reinzuschauen. Der Schreibstil? Gar nicht mal so schlecht. Und die psychologischen Einblicke? Teilweise echt spannend – aber halt auf eine Art, bei der man sich danach duschen will. Fazit: Alle ab in die Klapse. Wirklich. Sofort.

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