Empfehlungen basierend auf "Die Torte"
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von Sybille Bullatschek
Willkommen im Haus SonnenuntergangNur mit Mühe schafft es Pflegerin Sybille, den Betrieb in ihrem Seniorenheim zusammen mit ihren Kolleginnen am Laufen zu halten. Und dann taucht plötzlich auch noch Rüdiger Otterle, Nachfolger und Erbe des Heims und gelernter BWLer, auf. Der Neue hat zwar keinen Schimmer von Pflege, geschweige denn von Senioren, aber ein großes Ziel: Er möchte Haus Sonnenuntergang zum »Heim des Jahres« machen. Sybille setzt alles daran, ihr überarbeitetes Team zu motivieren. Neben dem täglichen Pflegewahnsinn muss sie zwischen den beiden verfeindeten Seniorengangs Bandidos und Rollator Angels schlichten, den verwirrten Senior Herrn Bellies im Moulin Rouge abholen und sich gegen Otterles verrückte Marketingideen zur Wehr setzen. Und dann ist da auch noch Sybilles Singleleben. Wo kriegt man einen Mann her, wenn zwischen Schichtdienst und beruflichem Engagement keine Zeit mehr bleibt? Richtig. Man nimmt seine Senioren einfach mit zum Speeddating. Das Chaos ist vorprogrammiert …
von Fredrik Backman
Eine Kleinstadt in Schweden, kurz vor dem Jahreswechsel: An einem grauen Tag findet sich eine Gruppe von Fremden zu einer Wohnungsbesichtigung zusammen. Sie alle stehen an einem Wendepunkt, sie alle wollen einen Neuanfang wagen. Doch dieser Neuanfang verläuft turbulenter als gedacht. Denn wegen der ziemlich dummen Idee eines stümperhaften Bankräubers werden auf einmal alle Beteiligten zu Geiseln. Auch wenn davon niemand überraschter ist als der Geiselnehmer selbst. Es folgt ein Tag voller verrückter Wendungen und ungeahnter Ereignisse, der die Pläne aller auf den Kopf stellt – und ihnen zeigt, was wirklich wichtig im Leben ist …
von Dirk Bernemann
Gunnar Bäumer hat vor sieben Jahren mit Ende Zwanzig die Provinz verlassen, um nach Berlin zu ziehen. Jetzt kehrt er für eine Woche in sein Elternhaus zurück, um »das Haus zu hüten«. In diesen Tagen findet auch das alljährliche Schützenfest statt, dem er sich eigentlich verweigern wollte, um zur Ruhe zu kommen. Doch dem Fest entkommt er nicht und muss sich innerhalb der nächsten Tage dem Dorfleben, seinen Lebenskonzepten und seiner Vergangenheit stellen, vor allem auch seiner Jugendliebe Franziska mit deren Ehemann.
von Sven Pfizenmaier
»'Schwätzer' ist eine richtig tolle, wilde Mischung... mitunter super witzig und cool; dann gibt es tieftraurige Momente, in denen auch Einsamkeit ein großes Problem ist, aber immer scheint so ganz klein die Möglichkeit eines Wunders durch. Und vor allem ist 'Schwätzer' auch ein sehr kluger Roman darüber, wie kompliziert und wie wunderbar Freundschaft sein kann« Gesa Ufer, rbb radioeins, 05.12.2024
von Frauke Scheunemann
Dackel Herkules und Kater Schröder sind echte Freunde. Der ältere Herkules erklärt dem kleinen Schröder, wie die Menschen so ticken. Eine Sache interessiert Schröder vor allem, verändert sie die Menschen doch ganz besonders: die Liebe. Herkules verrät dem Katerchen daraufhin, dass die Liebe nicht auf Menschen beschränkt ist. Auch Herkules hat sein Herz schon einmal verloren: an Cherie, die schöne Retrieverdame, die allerdings schon bald mit ihrem Frauchen weggezogen ist. Als Schröder merkt, dass Herkules immer noch an Cherie hängt, beschließt er, für ein Happy End zu sorgen. Und macht sich auf die Suche nach der Herzensdame seines Kumpels ...
von Martina Behm
Eine weiße Hirschkuh, eine dunkle Prophezeiung und ein Dorf, das kopfstehtIn Fehrdorf scheinen alle zu wissen, wo sie hingehören. Nur Ingo und Lara, die mit den Kindern von der Großstadt aufs holsteinische Dorf gezogen sind, haben Schwierigkeiten. Vor allem Ingo strapaziert die Pendelei zu seinem Start-up nach Hamburg. Als er eines Abends eine weiße Hirschkuh anfährt, bringt das die gesamte Dorfgemeinschaft aus dem Gleichgewicht. Denn wer so eine tötet, heißt es, hat nur noch ein Jahr zu leben. Und plötzlich fragen sich auch der Dorfjäger, die Vorzeige-Landfrau und die Überbleibsel einer Öko-WG, ob sie das Landleben wirklich glücklich macht. Warmherzig und lebensklug entwirft Martina Behm das Porträt eines Dorfes und erzählt von Menschen, die alle auf ihre Art das gute Leben suchen.
von Jill Barklem
Es wird gelacht, gegessen, gespielt … kurzum: gelebt. Eine behagliche Atmosphäre, in der man sich herrlich verlieren kann. Eric Mayer auf juliliest.net
von Kim Fielding, Anna Doe, Paul Richmond
Brutus Führt Ein Einsames Leben In Einer Welt, In Der Magie Nichts Ungewöhnliches Ist. Er Ist über Zwei Meter Groß, Hässlich, Und Stammt Aus Einer Familie Von Schlechtem Ruf. Niemand, Er Selbst Eingeschlossen, Hält Ihn Für Gut Genug, Mehr Als Nur Knochenarbeit Zu Verrichten. Aber Heldentum Kommt In Allen Formen Und Größen. Als Er Bei Der Rettung Eines Prinzen Schwer Verletzt Wird, ändert Sich Sein Leben Schlagartig. Er Wird In Den Palast Von Tellomer Gerufen, Um Als Wärter Für Einen Gefangenen Zu Dienen. Das Hört Sich Recht Einfach An, Stellt Sich Aber Als Die Größte Bewährungsprobe Seines Bisherigen Lebens Heraus. Wenn Man Den Gerüchten Glauben Schenken Darf, Ist Gray Leynham Ein Hexer Und Verräter. Sicher Ist Nur, Dass Er Jahre Im Elend Verbracht Hat: Blind, In Ketten Gelegt Und Nahezu Stumm Durch Sein Fürchterliches Stottern. Und Er Träumt Vom Tod Anderer Menschen. Träume, Die Sich Bewahrheiten. Brutus Gewöhnt Sich An Das Leben Im Palast Und Lernt Gray Kennen. Er Entdeckt Dabei Seinen Eigenen Wert – Erst Als Freund, Dann Als Mann, Und Schließlich Als Geliebter. Brutus Lernt Auch, Dass Helden Manchmal Vor Schwierige Entscheidungen Gestellt Werden Und Dass Es Nicht Ungefährlich Ist, Die Richtige Entscheidung Zu Treffen.
von Sven Regener
„So schön hat noch keiner über die Absurditäten in diesem Leben geschrieben.“ (Elke Heidenreich)Deutschland, 1980: Aufgewachsen in dem trostlosen, spießbürgerlichen Bremer Neubauviertel Neue Vahr Süd, steht Frank Lehmann zum ersten Mal in seinem Leben vor einem echten Problem: Er hat schlicht und einfach vergessen, den Wehrdienst zu verweigern. Und während er nun in der Kaserne Strammstehen und bedingungslosen Gehorsam lernen soll, proben seine Freunde schon einmal die proletarische Weltrevolution. Und es kommt noch schlimmer, denn der Auszug von Zuhause in eine chaotische Wohngemeinschaft stellt Frank vor existenzielle Fragen wie: Wer macht den Abwasch? Und: Wer darf eigentlich Sibille küssen? Die grandiose Vorgeschichte von »Herr Lehmann«.
von Matto Kämpf
Der Mann gehört abgeklärt. In Belgrad der Polizei entlaufen, irrt er in Handschellen durch die serbische Provinz. Ob das gut kommt? Auf der Schweizer Botschaft in Sarajewo wird der zerzauste Mann wieder aufgepäppelt und anschliessend repatriiert. Zurück in der Schweiz wird seine Ausflucht unter die Lupe genommen. In seinem dritten Roman seziert Matto Kämpf so liebevoll wie gnadenlos den Lebensentwurf eines mittelalten Mannes, der an der Welt und sich selbst verzweifelt. Die grosse Kämpfsche Kunst zeigt sich dabei einmal mehr in der Art, wie er in ausgelassener Komik ganz beiläufig die grossen, existenziellen Fragen aufwirft.