Dieser Dschungel verbirgt die dunkelsten Geheimnisse: Nach »Der mexikanische Fluch« der neue Bestseller von Silvia Moreno-Garcia!Mexiko, Ende des 19. Jahrhunderts: Carlota Moreau wächst fern von der zivilisierten Welt im Dschungel der Halbinsel Yucatán auf. Sie ist die Tochter eines begabten Wissenschaftlers, der auf seinem Anwesen geheime Experimente durchführt. Als Eduardo Lizalde, der Sohn von Doktor Moreaus Geldgeber, eintrifft und Carlota den Hof macht, scheint ihr Weg in die feine Gesellschaft vorgezeichnet. Doch die dunklen Labore verbergen unzählige Geheimnisse – und das gefährlichste von ihnen ist Carlota selbst. Nominiert als bester Roman für den Hugo Award 2023!Von Silvia Moreno-Garcia bereits erschienen: Der mexikanische FluchDie Tochter des Doktor Moreau
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Die Tochter des Doktor Moreau
von Silvia Moreno-Garcia, Frauke Meier
Dieser Dschungel verbirgt die dunkelsten Geheimnisse: Nach »Der mexikanische Fluch« der neue Bestseller von Silvia Moreno-Garcia!Mexiko, Ende des 19. Jahrhunderts: Carlota Moreau wächst fern von der zivilisierten Welt im Dschungel der Halbinsel Yucatán auf. Sie ist die Tochter eines begabten Wissenschaftlers, der auf seinem Anwesen geheime Experimente durchführt. Als Eduardo Lizalde, der Sohn von Doktor Moreaus Geldgeber, eintrifft und Carlota den Hof macht, scheint ihr Weg in die feine Gesellschaft vorgezeichnet. Doch die dunklen Labore verbergen unzählige Geheimnisse – und das gefährlichste von ihnen ist Carlota selbst. Nominiert als bester Roman für den Hugo Award 2023!Von Silvia Moreno-Garcia bereits erschienen: Der mexikanische FluchDie Tochter des Doktor Moreau
Aktuelle Rezensionen(4)
Wir werden in das Jahr 1871 versetzt und tauchen tief in eine abgeschiedene Dschungelwelt ein. Dort lebt ein Doktor gemeinsam mit seiner Tochter, abgeschottet von der Außenwelt und beschäftigt mit geheimen Experimenten. Die Geschichte wird aus zwei Perspektiven erzählt: der der Tochter und der von Montgomery. Gerade im ersten Drittel zeigt sich jedoch ein großes Problem: Beide Figuren schildern nahezu identische Ereignisse, was den Einstieg unnötig zäh macht. Statt Spannung aufzubauen, wirkt die Doppelperspektive hier eher bremsend und erschwert es, wirklich in die Handlung hineinzufinden. Auch die weitere Entwicklung bleibt leider vorhersehbar. Die Protagonistin konnte mich zudem nicht abholen, da ihre Entscheidungen und Reaktionen oft kindisch oder bockig wirken und dadurch wenig nachvollziehbar sind. Insgesamt bietet das Setting zwar Potenzial, doch Erzählstruktur und die Entwicklung der Figuren verhindern, dass die Gesichte sich voll entfalten kann.
Carlotta wird abseits wegen ihrer schwachen Gesundheit auf einem Gut von ihrem Vater aufgezogen. Hier forscht der Doktor an Hybriden. Als eines Tages der junge Spross des Förderers auf einem Ausritt vorbei kommt und sich in sie verliebt. Nimmt die Katastrophe ihren Lauf. Schaurige Neuerzählung in einer atzektischen Kulisse, sehr schön!
Carlota wächst abgeschieden mit ihrem Vater auf einer Hacienda im Urwald Yucatans. Die Experimente ihres Vaters schrecken sie nicht. Die betrachtet die Kreaturen als Freunde und kümmert sich mit ihrem Vater und seinem Angestellten Montgommery um ihre Belange. Doch mit den Jahren ändert sich alles. Die Forschungen ihres Vaters stellen seinen Geldgeber nicht mehr zufrieden und so sieht Moreau nur einen einzigen Ausweg, seine Tochter soll in die Familie seines Geldgebers einheiraten und so das Lebenswerk ihres Vaters retten. Ich mochte "Mexicn Gothic", auch wenn dieses Buch ebenfalls seine Schwachpunkte hatte, aber "Die Tochter des Doktor Moreau" war leider mal wieder eine große Enttäuschung. Die Ausgangssituation hätte soviele spannende Themen gehabt, aus der man Konflikt hätte beziehen können. Die Frage nach dem ethischen Dilemma der Forschung, die sozialen Unruhen, Sklaverei, die Emanzipierung einer jungen Frau von ihrem übermächtigen Vater und wie schon von jeher bei Dr Moreau die Horrorelemente der Erzählung. Doch der Autorin fällt leider nichts anderes ein, als aus der ganzen Sache über weite Strecken einfach nur eine fade Romanze zu machen. Auch fällt es einfach schwer, Sympathie für Montgommery zu entwickeln. Er soll wohl so eine Art moralisch grauer Antiheld sein, doch die meiste Zeit ist er irgendwo zwischen weinerlich, bemittleidesnwert und abstoßend. Der Mann versinkt kapitelweise in Selbstmitleid, säuft sich in einer Tour die Birne zu und verspielt seinen gesamten Lohn. Wenn doch mal etwas übrig bleibt, trägt er das Geld ins Bordell. Ja, unglaublich, dass man für diesen Typen so wenig Zuneigung entwickelt. Auch ist der große Twist absolut vorhersehbar und man errät ihn eigentlich schon in den erste Kapiteln. und das Ende soll wohl actiongeladen und spannend sein, zieht sich aber wie Kaugummi und wirkt absolut blutleer.
Spannent und verspielt geschrieben und trotzdem eine Romanze