Empfehlungen basierend auf "Die Sehnsucht fährt schwarz"
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von Heinrich Böll
Schlicht ist seine Sprache, doch nie banal, und erzeugt in dieser Einfachheit ein beinahe somatisches Bewusstsein für die unbedingte Verzahnung von Gegenwart und Vergangenheit.
von Alberto Vazquez-Figueroa
Gacel Sayah, ein Krieger vom einst mächtigen Nomadenstamm der Tuareg, zählt zu den letzten freien Jägern, die wie ihre Vorfahren die Sahara durchstreifen. Mit seiner Familie lebt er fernab jeder Zivilisation, nur den überlieferten Werten und den alten Gesetzen seines Volkes verpflichtet. Von den blutigen Auseinandersetzungen zwischen den im Norden lebenden Arabern und den französischen Kolonialherren erfährt er nur durch Berichte von Reisenden. Eines Tages schleppen sich zwei erschöpfte Unbekannte in Gacels Zeltlager, und er gewährt ihnen Unterkunft und Pflege. Kurz darauf tauchen Soldaten auf, die ohne erkennbaren Grund den einen der Männer töten und den anderen mit sich nehmen. Für Gacel, der tatenlos mitansehen muß, wie die Gastfreundschaft mit Füßen getreten wird, ist es oberstes Gebot, diesen frevelhaften Übergriff zu rächen. Er verläßt seine Familie und macht sich auf die Suche nach dem gefangengenommenen Gast, für den er nach den Tuareg-Gesetzen immer noch die Verantwortung trägt. Aber diese Suche wird für Gacel zu einem gefährlichen, ja tragisch endenden Abenteuer...
von Italo Calvino, Burkhart Kroeber
Een lezer en een (mede)lezeres raken verwikkeld in een spel waarbij ze van één verhaal in negen andere belanden.
von Reinaldo Arenas, Thomas Brovot
Posthuum versch. autobiogr. van de Cubaanse schrijver Arenas (1943-1990), die in 1975 als tegenstander van Castro zogenaamd wegens het verleiden van een minderjarige jongen gevangen gezet. Over zijn gevangenschap en zijn vlucht (1980) naar de USA bericht hij uitvoerig.
von Navid Kermani
Kairo, Dezember 2006 -- Paradies Im Ausnahmezustand, Kaschmir, Oktober 2007 -- Ohne Boden, Zwischen Agra Und Delhi, September 2007 -- Das Laboratorium, Gujarat, Oktober 2007 -- Eine Reise Zu Den Sufis, Pakistan, Februar 2012 -- Trostlose Normalität, Afghanistan I, Dezember 2006 -- Grenzen Des Berichtbaren, Afghanistan Ii, September 2011 -- Der Aufstand, Teheran, Juni 2009 -- Eingang Zur Hölle, Syrien, September 2012 -- Auch Wir Lieben Das Leben, Palästina, April 2005 -- Das Leben, Als Was Es Ist, Lampedusa, September 2008 -- Kairo, Oktober 2012. Navid Kermani. Considerably Enlarged Articles Published Previously In Various Newspapers.
von Javier de Isusi
Proventzako kartzela batean ezagutuko dute elkar Josuk eta Emmanuelek; bata etakide ohia da, bestea berriz, GALeko kide ohia. Handik ia mila kilometrora bizi da Anton, Josuren txikitako laguna; ETAk aita hil zion hogeita bost urte lehenago, eta heriotza horren itzalean bizi da oraindik ere. Javier de Isusik –Los viajes de Juan Sin Tierra komiki sailaren egileak–, gertakizun erreal batean oinarria duen nobela grafiko zirraragarria proposatzen digu oraingoan; elkarren kontrako bideak ibiltzea suertatu zaien hiru pertsona dira protagonistak, eta, hala ere, elkarrekin topo egin nahi dute, pertsona moduan topo egin.
von Tschingis Aitmatow
In einer kleinen Bahnstation in der Steppe ist ein Arbeiter gestorben. Doch während sich die Trauerkarawane auf den Weg macht, ihm die letzte Ehre zu erweisen, starten nicht weit entfernt mehrere Raketen. – Aitmatows Roman ist Vision und Warnung vor einer nicht mehr zu kontrollierenden, Geist, Vernunft und Natur auslöschenden Technik geblieben.
von Louis Calaferte
In der »Zone« aufwachsen, heißt abgebrüht sein von Geburt an. Die Zone, das ist ein Armenghetto im Lyon der dreißiger und vierziger Jahre, in dem die Vogelfreien leben. Im Mittelpunkt dieses Schmelztiegels polnischer, rumänischer, deutscher, italienischer, arabischer, jüdischer Einwanderer stehen die beiden Kneipen (die eine von Feld, die andere von Feltin) und Ledernachts Lumpenladen, in dem sich die ganze Siedlung mit Kleidern voller Wanzen eindeckt. Raufereien sind der beliebteste Zeitvertreib, unter Erwachsenen wie Kindern herrscht fröhliche Promiskuität, Kleinkriminalität ist Ehrensache, Mord und Totschlag geschehen eben, und allenthalben lauert der Wahnsinn. Doch alle träumen auf ihre Weise vom Ausbruch… In seinem ersten, inzwischen klassischen Roman hat Louis Calaferte seinen Freunden und Gefährten ein trotziges Denkmal gesetzt: ein bei aller Drastik der geschilderten Umstände wehmütiger, ja zarter Abgesang auf die eigene Kindheit. Ein notwendiges Buch, in dem man sich verlieren und an dem man Anstoß nehmen kann; große Literatur von eigenwilliger Schönheit, packend von der ersten bis zur letzten Seite, ein fiebriger Text auf Augenhöhe mit Célines »Reise ans Ende der Nacht« oder Pasolinis »Ragazzi di vita«. Empfohlen von Georges-Arthur Goldschmidt für die Finnegan's List 2012.
von Jan Graf Potocki
Das Kultbuch der Kultbücher, das Tausendundeine Nacht des Abendlandes - 66 abenteuerliche und schaurige Tage voller Phantastik, Kabbalistik, Komik und Erotik -, neu ergänzt mit einem ausführlichen Nachwort von René Radrizzani.