Empfehlungen basierend auf "Die Schauspielerin"
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von Usama Al Shahmani
Aida spricht nicht gern über ihre irakische Herkunft. Sie beginnt niederzuschreiben, was sie nicht sagen kann, lässt ihre Gefühle in arabische Buchstaben und deutsche Worte fallen. Als ihr Vater beschließt, in den Irak zurückzukehren, müssen Aida und ihre große Schwester mit – und werden empfangen von einer Heimat, mit der sie nichts verbindet.
von Usama Al Shamani
Die irakischstämmige Aida verleugnet ihre Herkunft, was immer wieder zu Streit mit ihrem Freund führt. In ihrer Not setzt sie sich hin und beginnt aufzuschreiben, was sie nicht sagen kann. Geboren in einem iranischen Flüchtlingslager, kam sie mit ihren Eltern und der älteren Schwester in die Schweiz. Die Mädchen gehen zur Schule, aber ihre Eltern kommen mit dem westlichen Alltag nicht zurecht und verklären mehr und mehr ihre Heimat. Der Vater, ein konservativer Theologe, beschliesst schliesslich, mit der ganzen Familie in den Irak zurückzukehren. Aber was für die Eltern die Heimat ist, die sie einst verlassen haben, ist für die beiden Schwestern ein fremdes Land. Als die Ältere verheiratet werden soll, fliehen sie nun ihrerseits und gelangen als unbegleitete Minderjährige in die Schweiz. Aber auch sie lässt die Vergangenheit nicht los.
von Namrata Patel
Ein berührender Roman über die Suche nach sich selbst, die Bedeutung von Familie und die Frage, was ein Zuhause ausmacht.Manchmal ist es an der Zeit, die Türen aufzuschließen – im Haus wie im Leben.Die junge Fotojournalistin Meena lebt überall auf der Welt und kommt gut allein zurecht. Als sie plötzlich von einer Fremden eine Wohnung in Boston erbt, stellt das ihr Leben auf den Kopf. Einerseits ist da ihr attraktiver Nachbar Sam, andererseits ist ihr die Gemeinschaft in dem alten viktorianischen Haus zu eng; die Bewohnerinnen mischen sich in alles ein und die Türen sind nie abgeschlossen. Meena fasst den Entschluss, so schnell wie möglich weiterzuziehen.Doch je mehr sie über die Verstorbene erfährt, desto neugieriger wird sie: Was hat all das mit ihrer Vergangenheit zu tun? Bald muss Meena sich der Frage stellen, wer sie wirklich ist – und wer sie sein will.
von Kimberly Brubaker Bradley
Ein traurig-schönes, wundervolles, ermutigendes Buch.
von Jodi Picoult
Die dreizehnjährige Jenna sucht ihre Mutter, die nach einem tragischen Vorfall im Elefantenreservat von New Hampshire spurlos verschwand. Nachdem Jenna schon alle Vermisstenportale im Internet durchsucht hat, wendet sie sich an die Wahrsagerin Serenity. Diese hat der Polizei beim Aufspüren vermisster Personen geholfen, bis sie glaubte, ihre Gabe verloren zu haben. Zusammen finden sie den abgehalfterten Privatdetektiv Virgil, der als Ermittler mit dem Fall der verschwundenen Elefantenforscherin Alice befasst war. Das kuriose Trio macht sich auf eine spannende, erkenntnisreiche und bewegende Spurensuche – mit verblüffender Auflösung.
von Madge Swindells
Liza Hatte Immer Geglaubt, Sie Sei Weiß. Als Baby Von Ihrer Mutter Ausgesetzt, Wuchs Sie Bei Einer Pflegemutter Auf, Die Sie über Ihre Wahre Herkunft Im Dunkeln Ließ. Eines Tages Plötzlich Muss Liza Feststellen, Dass Sie Anders Ist Als Die Anderen Kinder In Ihrem Viertel. Anders Als Ihr Bester Freund Pieter, Mit Dem Sie Jede Freie Minute Verbringt. Unendlich Verletzt Und Gedemütigt Von Den Abschätzigen Blicken Und Kommentaren Der Nachbarn, Fasst Sie Einen Folgenschweren Entschluss ... Eine Bewegende Geschichte Vor Der Farbenprächtigen Kulisse Südafrikas
von Judith W. Taschler
Jan genießt sein Leben in vollen Zügen, hat aber Angst vor der Liebe. Mit achtzehn verliert er seine Mutter bei einem tragischen Auto-Unfall, ein halbes Jahr später erhält er einen verstörenden Brief, durch den sein bisheriges Leben - seine Herkunft und Identität - auf den Kopf gestellt wird. In seinem ersten Lebensjahr soll sein Name David gewesen sein.Er wurde nach einem Mann benannt, der vor vielen Jahren aus der Kriegsgefangenschaft heimkehrte und seiner Frau einen Baum, einen Davidsahorn, als Geschenk mitbrachte, bevor er starb. Dieser Baum war es, gegen den das Auto seiner Mutter schlitterte. In ihm sind die Initialen "R", "E" und "V" eingeritzt.Was Jan schlussendlich über seine Herkunft und Familiengeschichte erfährt, erzählt Judith W. Taschler gewohnt mehrstimmig, sprachlich virtuos und mit der ihr eigenen unaufgeregten Empathie. [Site de l'éd.]
von Ljudmila Ulitzkaja
Medea und ihre Kinder - bk1201; Verlag Volk und Welt; Ljudmila Ulitzkaja; Paperback; 1997
von Amy Tan
Sie sind wie Tag und Nacht. Olivia, die erfolgsverwöhnte Fotografin aus San Francisco und ihre Halbschwester Kwan, die voller rätselhafter Geschcihten aus ihrer chinesischen Heimat steckt. Dreißig Jahr hat Olivia nun schon Kwans Marotten und ihre grenzenlose Zuneigung ertragen - mal schuldbewußt, mal hochnäßig, mal verächtlich, immer aber in dem Bewußtsein, die Klügere zu sein. Bis die beiden Schwestern zu einer Reise nach China aufbrechen, denn dort lernt Olivia, was ihr über all die Jahre hinweg verborgen geblieben ist: daß Kwans Geschichten eine geheime Botschaft enthalten. Eine Botschaft, die Olivia nur mit dem Herzen entschlüsseln kann, mit den hundert verborgenen Sinnen ihrer Seele. Ein Roman über Hoffnung, Liebe und den Zauber des Fremden.