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Die Schönheit des Lichts

von Etel Adnan, Laure Adler, Sina de Malafosse, Etel Adnan

Format:Hardcover

"»Ich begegnete ihr vor acht Jahren in einem etwas mondänen Rahmen, inmitten wichtiger Menschen der Kunstbranche. Alle redeten, außer ihr. Sie stand mit dem Rücken zu den Leuten vor einem riesigen Kamin. Und schaute reglos ins Feuer. Ich wagte es nicht, sie anzusprechen, so intensiv schaute sie es an. Ich hatte ein paar ihrer Texte gelesen, darunter bemerkenswerte Gedichte, und ein Interview mit Hans Ulrich Obrist, in dem sie mich durch ihren umfassenden Blick auf die Welt beeindruckt hat. Sicher war sie eine Künstlerin, aber eben ›nicht nur‹, wie es so schön heißt. Dieses ›nicht nur‹ wollte ich kennenlernen.« - Laure AdlerIn diesen Gesprächen, die Laure Adler mit Etel Adnan wenige Monate vor deren Tod im Herbst 2021 geführt hat, zeichnet die Künstlerin tiefgründig und emotional die Erfahrungen nach, die ihr poetisches und malerisches Schaffen begründen. Sie erzählt von ihrer Kindheit im Libanon, ihrem Studium an der Sorbonne, den Jahren in New York und vor allem in Kalifornien, bis zu ihrer späten (und »anstrengenden«) Anerkennung auf der documenta in Kassel im Jahr 2012. Das Gespräch zwischen Laure Adler und Etel Adnan wird schnell komplizinnenhaft, denn es ist auch das manchmal schwierige Schicksal von Frauen, das betrachtet und hinterfragt wird.Der Ton der 96-jährigen Etel Adnan ist lebendig, geradezu jugendlich und durchdrungen vom Glauben an die Schönheit, die allem innewohnt: die Schönheit der Welt, die Schönheit der Kunst, der Farben, des Bergs, des Meeres, des Lichts.»Die Farben des Mittelmeers sind ein Wunder, so schön sind sie.«"

Biografien & Memoiren
144 SeitenHardcover
Erschienen an: September 21, 2023

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Aktuelle Rezensionen(1)

1.0(1 ratings)
coffRezension von coff

“ich weiß es nicht, ich weiß es nicht”.. habe mich schon fast gequält diese gespräche zu ende zu lesen! eine pessimistin, die ihre wunden ihrer kindheit und jugend nicht heilen konnte und sich dafür entschieden hat, bis ans ende ihres lebens mit dieser „dunklen“ vergangenheit zu leben.. nicht ein einziges schönes wort wird ihren eltern gewidmet, die in kriegszeiten gelebt haben, stattdessen werden diese als autoritätspersonen gesehen, die nichts konnten außer zu versuchen sich durchzusetzen. etel in der abhängigen opferrolle. ein buch voller gewissenlosigkeit und „je ne sais pas, je ne sais pas“..

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