Eine kritische Bestandsaufnahme und Analyse wesentlicher Entwicklungen und Debatten in der 2. Republik, gegliedert in 10 Längsschnitte, unter anderem zum Demokratieverständnis und zu zahlreichen Politikbereichen wie Innen-, Aussen-, Wirtschafts-, Medien-, Kultur- und Sozialpolitik. Rezension: Dieses Standardwerk zur jüngsten Geschichte Österreichs ist die 2., aktualisierte Auflage (1. Auflage 2005, gekürzte aktualisierte Taschenbuchausgabe 2011). Rathkolb, Professor für Zeitgeschichte an der Universität Wien, stellt in 10 Längsschnitten "wesentliche Entwicklungen und Debatten der letzten Jahrzehnte" dar und verbindet sie mit wissenschaftlichen Analysen. Es geht unter anderem um die österreichische Identität, Eigenheiten der Demokratie in Österreich, Innen-, Aussen-, Wirtschafts-, Medien-, Kultur- und Sozialpolitik, schliesslich um die "Gegenwart der Vergangenheit". In allen 10 Kapiteln reflektiert er die Rolle und Bedeutung der Frauen und schliesst mit einem Blick auf Zukunftstrends der politischen Struktur (er spricht von "politischer Architektur"). Die Themen werden konzis abgehandelt, die Analysen sind kritisch und aus der Sicht der Parteien vermutlich nicht immer schmeichelhaft. Breit empfohlen schon für Mittelstadtbibliotheken. (2)
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Die paradoxe Republik Österreich 1945 bis 2015
von Oliver Rathkolb
Eine kritische Bestandsaufnahme und Analyse wesentlicher Entwicklungen und Debatten in der 2. Republik, gegliedert in 10 Längsschnitte, unter anderem zum Demokratieverständnis und zu zahlreichen Politikbereichen wie Innen-, Aussen-, Wirtschafts-, Medien-, Kultur- und Sozialpolitik. Rezension: Dieses Standardwerk zur jüngsten Geschichte Österreichs ist die 2., aktualisierte Auflage (1. Auflage 2005, gekürzte aktualisierte Taschenbuchausgabe 2011). Rathkolb, Professor für Zeitgeschichte an der Universität Wien, stellt in 10 Längsschnitten "wesentliche Entwicklungen und Debatten der letzten Jahrzehnte" dar und verbindet sie mit wissenschaftlichen Analysen. Es geht unter anderem um die österreichische Identität, Eigenheiten der Demokratie in Österreich, Innen-, Aussen-, Wirtschafts-, Medien-, Kultur- und Sozialpolitik, schliesslich um die "Gegenwart der Vergangenheit". In allen 10 Kapiteln reflektiert er die Rolle und Bedeutung der Frauen und schliesst mit einem Blick auf Zukunftstrends der politischen Struktur (er spricht von "politischer Architektur"). Die Themen werden konzis abgehandelt, die Analysen sind kritisch und aus der Sicht der Parteien vermutlich nicht immer schmeichelhaft. Breit empfohlen schon für Mittelstadtbibliotheken. (2)
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