Empfehlungen basierend auf "Die Nacht von San Salvador ein Fahrtenbuch"
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von W. Somerset Maugham
Als Gegenstück zu Heldenverehrung und Geniekult erzählt Maugham die psychologische Biographie eines Genies: Charles Strickland, 17 Jahre lang Börsenmakler und makelloser Familienvater, verläßt Beruf, Frau, Kinder, Stellung und Besitz, um Maler zu werden. Kunsthändler entdecken auf Tahiti, seiner letzten Lebensstation, sein Genie und machen das Geschäft.
von unknown
Als Mitreisender in einer Völkerschaugruppe erlebt der Häuptling Tuiavii von der Südseeinsel Samoa das moderne Europa des beginnenden 20. Jahrhunderts. Die Aktualität des Textes auf dem Hintergrund der ökologischen Krise und der daraus resultierenden zivilisationskritischen Diskussion ließen den "Papalagi" zum Buchbestseller werden.
von Anton Cechov
»Die Steppe erzählt die Geschichte des neunjährigen Egoruska, der von seiner Mutter ans ferne Gymnasium geschickt wird. Was als alltägliche Reise fahrender Händler über Hügel und langgestreckte Weiten beginnt, das verdichtet Cechov zu einer Hymne auf den Menschen im Angesicht von Flora und Fauna zu einem stimmgewaltigen Hohen Lied auf Werden und Vergehen. Ein in seinem erzählerischen Reichtum mitreißendes Prosa-Poem.«
von Georges Perec
In der winzigen Pariser Mansarde klingelt wie jeden Morgen der Wecker. Heute gälte es, das Examen anzutreten – doch der junge Mann steht nicht auf. Er beschließt, an diesem Leben, das ihm nichts mehr zu geben hat, keinen Anteil mehr zu nehmen. Während über den Dächern von Paris die Sommerhitze brütet, überlässt er sich einem gefährlichen Selbstexperiment. Georges Perecs drittes Buch ist die Geschichte einer radikalen Verweigerung. Noch vor der Oulipo-Zeit entstanden, ist dieser ganz in der Du-Perspektive geschriebene Roman eine Meditation über den Stillstand, eine Etüde über die Leere. Die brüchige Schönheit, die Perec der Selbstisolation verleiht, und die außergewöhnliche literarische Qualität machen »Ein Mann der schläft« (1967) zu einem modernen Urtext der Melancholie, der eine ganze Schriftstellergeneration inspirierte. Perec adaptierte »Ein Mann der schläft« 1974 zusammen mit Bernard Queysanne für das Kino und erhielt dafür den Jean-Vigo-Preis.
von Jean-Christophe Grangé
Every year the storks set off on their miraculous 12,000-mile migration from Northern Europe to Central Africa. Then one year, inexplicably, they do not return. At the invitation of the wealthy Swiss ornithologist Max Boehm, a young French academic, Louis Antioch, agrees to undertake a journey tracing the flight of the storks in an attempt to solve the mystery of the birds' disappearance. Before Antioch can set off on his trip, however, Boehm dies of a heart attack under suspicious circumstances, or so the police believe. This is the background to Jean-Christophe Grangé's pulsating and darkly mysterious new thriller. Its plot moves at a dramatic pace, from a Bulgarian Gypsy encampment to Israeli kibbutzim and to Calcutta from the green jungles of Central Africa. As the mystery deepens, it becomes clear that it is not only the stork that is an endangered species. Jean-Christophe Grangé was born in Paris in 1961. His acclaimed thriller, Blood-red Rivers (Harvill, 2000), has become an international bestseller.* "Absolutely riveting stuff." —Peter Millar The Times London* "Blood-red Rivers is a blistering murder mystery . . . If there is any justice in the world, this novel will not only hold its own in the bestseller list, but will top it." —Peter Longcake The Bookseller
von Josef Martin Bauer
"Die Ärzte haben es sich eine Weile überlegt, ehe sie dem heimgekehrten Clemens Forell behutsam erklären, daß er den Sinn für Farben verloren habe. Nach und nach haben sie ihn noch vielerlei Veränderungen mit Schonung begreiflich machen müssen, weil nun einmal ein Mensch, der jahrelang im Blei gehaust hat und drei Jahre das Leben eines Tieres und bei den Tieren führen mußte, nicht mehr als jener zurückkehren kann, der er vordem gewesen ist ..." Der großartigste Abenteuerroman, den die neuere deutsche Literatur besitzt: der ergreifende Bericht einer Wanderschaft, einer Flucht vom Ostkap Sibiriens nach Westen. Ein Welterfolg seit über 40 Jahren ═ in 15 Sprachen übersetzt, mit einer Weltauflage von mehreren Millionen Büchern, mehrfach erfolgreich verfilmt und immer wieder gesendet.
von Javier de Isusi
Proventzako kartzela batean ezagutuko dute elkar Josuk eta Emmanuelek; bata etakide ohia da, bestea berriz, GALeko kide ohia. Handik ia mila kilometrora bizi da Anton, Josuren txikitako laguna; ETAk aita hil zion hogeita bost urte lehenago, eta heriotza horren itzalean bizi da oraindik ere. Javier de Isusik –Los viajes de Juan Sin Tierra komiki sailaren egileak–, gertakizun erreal batean oinarria duen nobela grafiko zirraragarria proposatzen digu oraingoan; elkarren kontrako bideak ibiltzea suertatu zaien hiru pertsona dira protagonistak, eta, hala ere, elkarrekin topo egin nahi dute, pertsona moduan topo egin.
von Naǧīb Maḥfūẓ
Vom Alter gezeichnet verfolgt der einst so stolze Abd al-Gawwad das Leben in den Straßen Kairos. Der Riß, den der Zweite Weltkrieg ins Land bringt, macht auch vor seiner Familie nicht halt.
von Honoré de Balzac
Balzacs ebenso bissige wie glänzende Reportage über das Entstehen des neuen Massenmediums 'Zeitung' und des neuen Typs von Erfolgsschriftsteller, des Feuilletonisten, ist hochaktuell. 'Kunst als Ware', 'Kommerzialisierung des Geistes', 'Ausbeutung der Autoren', 'Massenliteratur' kontra 'seriöse Literatur', dies sind nicht die abgedroschenen Slogans von heute, sondern die traumatischen Erfahrungen Luciens zur Zeit der Restauration, und seine verlorenen Illusionen sind die Illusionen von der Autonomie der Kunst und der Reinheit des Geistes.