4.4

Die Luna-Chroniken 03: Wie Sterne so golden

von Marissa Meyer

Format:Hardcover

Seit ihrer Kindheit hat Cress die Erde nur aus der Ferne betrachten können. Unter strenger Aufsicht der bösen Königin Levana führt sie in ihrem Satelliten ein wenig abwechslungsreiches Leben. Doch immerhin hat sie sich mit den Jahren zu einer begnadeten Hackerin entwickelt und verschafft sich so Zugang zu Levanas geheimen Plänen. Da taucht plötzlich das Raumschiff von Cinder bei ihr auf, die ihr zur Flucht verhilft. Doch wird sie auf der Erde den Ritter in der glänzenden Rüstung finden, von dem sie immer geträumt hat?

Science-Fiction & Fantasy
576 SeitenHardcover
Erschienen an: 2014-10-01

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Aktuelle Rezensionen(4)

4.4(47 ratings)
Jessi.x.eveRezension von Jessi.x.eve

Ja, auf jeden Fall. Gerade bei einer Rezension würde ich bei Cress und Thorne eher die **Dynamik** beschreiben, ohne zu verraten, wie sich ihre Beziehung entwickelt. Auch die Handlung würde ich allgemeiner halten und nicht erwähnen, dass die Gruppe gespalten wird oder was konkret passiert. Ich habe die Rezension entsprechend etwas entschärft: # Rezension – *Wie Sterne so golden* von Marissa Meyer Wie Sterne so golden hat mir bisher tatsächlich am besten von den Luna-Chroniken gefallen. Man merkt hier einfach, dass die Geschichte immer größer wird. Die einzelnen Handlungsstränge greifen immer mehr ineinander, das Worldbuilding wird komplexer und nach und nach werden weitere Geheimnisse aufgedeckt. Dadurch hatte ich beim Lesen immer mehr das Gefühl, dass sich die Geschichte weiterentwickelt und die Ereignisse aus den vorherigen Bänden immer wichtiger werden. Genau das hat mir richtig gut gefallen. Diesmal bekommen wir ein Retelling von Rapunzel, und ich fand die Umsetzung wirklich gelungen. Auch hier werden bekannte Elemente des Märchens aufgegriffen und mit der bereits etablierten Sci-Fi-Welt verbunden. Dadurch fühlt sich die Geschichte gleichzeitig vertraut und trotzdem eigenständig an. Mein absolutes Highlight waren allerdings Cress und Thorne. Ich glaube, die beiden sind bisher tatsächlich mein liebstes Paar der Reihe. Thorne ist einfach unglaublich witzig und sorgt mit seiner Situationskomik immer wieder für Momente, bei denen ich schmunzeln musste. Und Cress Naivität ist durch ihre Vorgeschichte einfach herrlich. Sie kennt viele Dinge des normalen Lebens nicht und sorgt dadurch immer wieder für wirklich unterhaltsame Situationen. Besonders gut gefallen hat mir diesmal auch die Entwicklung der Romance. Im Gegensatz zu den vorherigen Bänden hat sich die Beziehung für mich wesentlich natürlicher angefühlt. Die beiden müssen sich erst einmal wirklich kennenlernen und feststellen, dass ihre Vorstellungen voneinander nicht unbedingt der Realität entsprechen. Dadurch entwickelt sich die Beziehung viel langsamer und glaubwürdiger. Für mich genau die richtige Mischung aus süßen Momenten, Humor und einem kleinen bisschen Slow Burn. Ich habe die beiden wirklich sehr gerne zusammen gelesen. Auch die verschiedenen Handlungsstränge haben mir wieder gut gefallen. Es passiert unglaublich viel, und trotzdem hatte ich nie das Gefühl, dass die Geschichte dadurch langweilig wird. Im Gegenteil: Es kommen immer wieder neue Informationen, Wendungen und Zusammenhänge hinzu, die die Geschichte weiter vorantreiben. Für mich war dieser Band dadurch deutlich ereignisreicher als die vorherigen. Eine Sache hat mich allerdings zu Beginn des Buches ziemlich gestört. Mit einigen Entscheidungen der Charaktere konnte ich überhaupt nicht mitgehen und musste teilweise wirklich den Kopf schütteln. Gerade bei Cinder hatte ich an manchen Stellen das Gefühl, dass ihr noch ein bisschen die Erfahrung und Souveränität einer Anführerin fehlen. Im Laufe des Buches hat sich das für mich allerdings deutlich gebessert, und gerade ihre Entwicklung fand ich dadurch interessant zu beobachten. Was mir ebenfalls sehr gut gefallen hat, waren die vielen kleinen Enthüllungen und Plot-Twists. Die Geschichte wird immer komplexer und man merkt, dass inzwischen sehr viel mehr miteinander zusammenhängt, als man vielleicht anfangs gedacht hat. Gerade dadurch hatte ich beim Lesen ständig das Gefühl, dass wieder etwas Neues passiert oder sich ein weiteres Puzzleteil an seinen Platz schiebt. Insgesamt ist Wie Sterne so golden für mich deshalb ein deutlicher Schritt nach oben. Die Welt wird immer interessanter, die Geschichte nimmt richtig Fahrt auf und die Charaktere wachsen einem immer mehr ans Herz. Fazit: Ein spannender, witziger und unglaublich unterhaltsamer dritter Band, der die Geschichte der Luna-Chroniken deutlich voranbringt. Besonders die Charaktere und ihre Dynamik haben mir diesmal richtig gut gefallen. Trotz einiger Entscheidungen, bei denen ich zwischendurch wirklich die Augen verdrehen musste, hat mich das Buch insgesamt sehr überzeugt. Für mich bisher der stärkste Band der Reihe und ich bin jetzt umso gespannter auf den finalen Teil.

Lani_09Rezension von Lani_09

Obwohl ich die Reihe sehr mag, musste ich micht teilweise quälen den 3. Band zu lesen. Es zieht sich alles sehr in die Länge und die verschiedenen Perspektiven haben mich irgendwann genervt. Trotzdem hat es auch Spaß gemacht das Buch zu lesen und daher freue ich mich jetzt auf das Finale.

Hannah  HärtlRezension von Hannah Härtl

<i> " Aber vielleicht hast du recht, vielleicht gibt es so etwas wie Schicksal gar nicht. Nur Gelegenheiten und das, was wir aus ihnen machen. Ich glaube langsam, dass uns die große Liebe nicht in den Schoß fällt2 </i> <b>Cover</b> Was ein wunderschönes Cover. Da hat sich der Carlsen-Verlag doch was einfallen lassen und lässt das Englische Original ganz schön alt aussehen. Ich liebe es, wie das Buch glänzt und finde, dass sich die Anspielung auf das Märchen Rapunzel in Form der Zöpfe auf dem Cover wiederfinden lässt. Besonders faszinieren finde ich, dass man wie auch bei den ersten beiden Bänden, nicht gleich erkennt dass die einzelnen Motive, die das Muster auf dem Cover ergeben Schuhe, Wölfe oder eben Zöpfe sind. Wirklich sehr clever und schön gelöst. <b>Meine Meinung </b> Ganz, ganz große Liebe! Während "Wie Monde so silber" und "Wie Blut so rot" noch an Fahrt aufnehmen, ist "Wie Sterne so golden" mitten im Geschehen und der vorhersehbaren Revolution! Die Protagonisten wachsen mir mehr und mehr ans Herz - bis auf Wolf, den fand ich mit seinem ganzen Selbstmitleid und Unkontrollierbarkeit echt anstrengend. Aber Cress! Wie zuckersüß, unschuldige und trotzdem ziemlich intelligent ist dieses Mädchen bitte? Und nebenbei ist sie auch noch eine Hackerin! Das kann auch nicht jeder von sich behaupten. Anfangs fand ich es zwar total ulkig, wie Thorne in die Rolle des Märchenprinzen schlüpf, aber alles in allem: Cress und Throne passen zusammen wie die Faust aufs Auge. Dazu beigetragen hat vermutlich auch Thrones Verlust seines Augenlichts- wobei der Ramen zu Rapunzel wieder hergestellt ist. So musste er sich zum einen helfen lassen, zum anderen zwang ihn seine Oberflächlichkeit beiseite zulassen und sich in ein Mädchen allein wegen ihres Charakters zu verlieben. Und als er sie dann endlich küsst - ich wäre ja fast gestorben so süß war das! Große Freude hat mir auch Iko bereitet. Sie ist einfach so süß und ich freue mich wahnsinnig für sie und ihren neuen Körper. Dass Thorne ihr diesen besorgt hat, hat ihn wieder von einer ganz neuen Seite gezeigt. Ich mag ihn einfach soooo! Auch toll ist die Entwicklung in Cinders und Kais Liebesgeschichte. Gänsehaut pur! Und dann lernen wir zum Schluss noch Prinzessin Winter kennen, die mit Sicherheit auch noch ihren Teil zu meiner Lieblingscrew, die keine geringere Aufgabe hat also das Universum zu retten, betragen. Ich bin wahnsinnig traurig, dass ich schon 3/4 Büchern weggelesen habe, aber um es mit den Worten der Star´s Family zu sagen "Winter is coming" ! Und ich freu mich darauf!

KatesBooklightsRezension von KatesBooklights

Dieses Buch war bis jetzt das Beste der Reihe! Thorne und Cress waren mein Highlight. Sie haben für so witzige Situationen gesorgt und mich richtig zum Lachen gebracht. Außerdem freue ich mich darauf Kaito in dieser Konstellation zu erleben. Thorne wird ihn bestimmt das ein oder andere Mal um den Verstand bringen

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