Der neue Prosaband des bekannten Lyrikers und Erzählers (zuletzt "Als die Bücher noch geholfen hatten", ID-G 16/12) entzieht sich gängigen Kategorisierungen. Das Buch ist ein aktuelles Porträt der Stadt Rom, eine unterhaltsame Aufbereitung ihrer langen Geschichte und eine luftige Erzählung, in deren Mittelpunkt ein in Rom lebender pensionierter deutscher Archäologe steht. Ausgangspunkt der Erzählung ist eine fiktive Begegnung mit Papst Benedikt XVI. in der einzigen protestantischen Kirche Roms. Für den Ich-Erzähler wird sie zum Anstoß einer kritischen Bilanz der Missstände im Vatikan wie im politischen Rom, mit vielen Rückblicken auf die lange Vorgeschichte heutiger Probleme und Konflikte. Man hat selten eine so genaue und illusionslose Darstellung der vielen Missverständnisse und Legendenbildungen im Verhältnis der Deutschen und der Italiener zueinander gelesen. Delius würzt dieses ungewöhnliche Rom-Porträt mit Witz und Ironie, mit klugen Argumenten ebenso wie mit amüsanten Anekdoten. Zur Werkergänzung und als reizvolle Zugabe zur Rom-Literatur größeren Bibliotheken empfohlen. (Ronald Schneider).
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Die linke Hand des Papstes
von Friedrich Christian Delius
Der neue Prosaband des bekannten Lyrikers und Erzählers (zuletzt "Als die Bücher noch geholfen hatten", ID-G 16/12) entzieht sich gängigen Kategorisierungen. Das Buch ist ein aktuelles Porträt der Stadt Rom, eine unterhaltsame Aufbereitung ihrer langen Geschichte und eine luftige Erzählung, in deren Mittelpunkt ein in Rom lebender pensionierter deutscher Archäologe steht. Ausgangspunkt der Erzählung ist eine fiktive Begegnung mit Papst Benedikt XVI. in der einzigen protestantischen Kirche Roms. Für den Ich-Erzähler wird sie zum Anstoß einer kritischen Bilanz der Missstände im Vatikan wie im politischen Rom, mit vielen Rückblicken auf die lange Vorgeschichte heutiger Probleme und Konflikte. Man hat selten eine so genaue und illusionslose Darstellung der vielen Missverständnisse und Legendenbildungen im Verhältnis der Deutschen und der Italiener zueinander gelesen. Delius würzt dieses ungewöhnliche Rom-Porträt mit Witz und Ironie, mit klugen Argumenten ebenso wie mit amüsanten Anekdoten. Zur Werkergänzung und als reizvolle Zugabe zur Rom-Literatur größeren Bibliotheken empfohlen. (Ronald Schneider).
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