3.3

Die leuchtenden Toten Thriller

von Caitlin Starling

Format:Softcover

Gyre Price dachte, sie würde auf dieser Expedition Mineralien untersuchen und ihre größten Probleme wären Höhlenzusammenbrüche. Sie dachte auch, der fette Gehaltsscheck bedeutet, dass ihr ein qualifiziertes Team beiseite steht.Stattdessen bekommt sie Em. Em sieht nichts Falsches darin, Gyres Körper mit Drogen zu optimieren, um ›einen reibungslosen Betrieb‹ zu gewährleisten. Em weiß alles über Gyres gefälschte Anmeldeunterlagen. Doch Em hat ebenfalls Geheimnisse …Allein und desorientiert irrt Gyre durch die Dunkelheit und muss sich den Geistern in ihrem eigenen Kopf stellen. Und sie ist sich sicher, dass sie verfolgt wird …

Science-Fiction & Fantasy
567 SeitenSoftcover
Erschienen an: March 30, 2021

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Aktuelle Rezensionen(1)

3.3(3 ratings)
JuliaRezension von Julia

Eine riskante Expedition tief unter der Oberfläche eines fremden Planeten... Nur Gyre Price, ihr Anzug und die Stimme von Em im Ohr. Em bezahlt und leitet die Mission, doch bald wird klar, dass sie von eigenen, inoffiziellen Motiven getrieben wird. Aber auch Gyre hat nicht mit offenen Karten gespielt. Zwischen den beiden entwickelt sich eine höchst spannende, ambivalente Beziehung, geprägt von Abhängigkeit, Misstrauen und erzwungener Nähe, denn Em ist über Wochen Gyres einzige Bezugsperson. Oft haben die beiden mich die Haare raufen lassen und doch fand ich dieses Verhältnis zwischen den Frauen großartig umgesetzt. Die Karte im Buch war für mich Gold wert, um mich in dem verschachtelten Tunnelsystem zu orientieren. Caitlin Starling beschreibt die Enge der Umgebung eindrucksvoll, doch noch intensiver sind die Einblicke in Gyres psychische Verfassung. Man ist hautnah dabei und spürt die Beklemmung auf mehreren Ebenen, durch die bedrückende Tiefe unter Tage, den Anzug, der Lebensretter und Gefängnis zugleich ist und Gyres brodelndes Innenleben. Technische Details wie Klettertechnik oder Anzugfunktionen wechseln sich mit emotional aufgeladenen Szenen ab, wodurch die Spannung konstant bleibt. Über allem schwebt das Gefühl einer unsichtbaren Bedrohung und man weiß nie, ob sie real ist oder nur in Gyres Kopf stattfindet. Das Ende konnte mich nicht ganz zufrieden stellen. Ein paar Fragen, die ich noch im Kopf hatte, bleiben offen und wie es für Gyre und Em endet hat meinen Geschmack auch nicht getroffen. Insgesamt dürfte das Buch etwas kürzer sein, einiges wird zu häufig wiederholt. Ich muss sagen, nachdem "Der Tod der Jane Lawrence" ein Reinfall für mich war, hat mich die Autorin mit diesem Werk von sich überzeugt. Empfehlung, aber nix für Klaustrophobiker!

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