Empfehlungen basierend auf "Die Leiden des jungen Schiller"
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von Mickaël Brun-Arnaud
"Demenz ist eine grausame Krankheit – dieses zauberhafte Märchen nimmt ihr ein wenig den Schrecken und weckt Verständnis." - Beate Schräder, Westfälische Nachrichten
von Wolf von Niebelschütz
»Ob dieses sprachgewaltige Werk heute noch Bestand hat? Sans aucun doute! An Stil, Sprachschmuck und Belesenheit fällt uns nur Umberto Eco ein, der vergleichbar wäre.« VivArt Magazin, 04.03.2024
von Fred Uhlman
Ein Klassiker: ein schmales Buch, das viele Geschichtswälzer über den Nationalsozialismus aufwiegt Mehr als 200?000 verkaufte Exemplare
von Wolfgang Borchert
Wolfgang Borchert died in 1947––the twenty-six-year-old victim of a malaria-like fever contracted during World War II. This was just one day after the premier of his play, The Man Outside , which caused an immediate furor throughout his native Germany with its youthful, indeed revolutionary, vision against war and the dehumanizing effects of the police state. In a very real sense, Borchert was both the moral and physical victim of the Third Reich and the Nazi war machine. As a Wehrmacht conscript, he twice served on the Russian front, where he was wounded, and twice was imprisoned for his outspokenness. His voice speaks plainly and powerfully from out of the war’s carnage all the more poignantly for its being cut short at so young an age.
von Heimito Doderer
Schauplatz der Geschehnisse ist die alte Donaumonarchie um die Jahrhundertwende. Es ist die Zeit der "Väter". Es gibt Ordnung, keine Ideologien. Die Wohlanständigkeit drückt sich im Dekor aus. Probleme sind tabu. Donald Clayton, einziger Sohn eines englischen Maschinenfabrikanten in Wien, lebt sein "geordnetes" Leben an der Seite seines Vaters und scheint mit ihm wie ein Bruder verbunden. Aber innerhalb jener Welt ist solche Brüderlichkeit von Vater und Sohn trügerisch: Wo der Vater seinen Lebensanspruch durchsetzt, geht der Sohn am Vater zugrunde. "Die Wasserfälle von Slunj" sind der erste "Satz" des (unvollendeten), nach dem Vorbild einer Symphonie in vier Sätzen aufgebauten "Roman No. 7" Heimito von Doderers, dessen Einheit allein in seinen Formelementen liegen sollte. Der zweite "Satz" hat den Titel "Der Grenzwald".
von Ehm Welk
1. Aufl. der Neuauflage, Hinstorff, Rostock, 2012. 445 S. mit zahlreichen Illustrationen von Egbert Herfurth, 22 cm, Pappband mit Lesebndchen u. Schutzumschlag, (Umschlag etwas fleckig)
von Anton Cechov
Lachmatov, ein ehemaliger Beamter saß daheim am Tisch beim sechsten Glas Vodka und dachte an die Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit. Als hinter der Lampe ein Teufel hervorschaute, begann Lachmatov denselben übers moderne Leben und Wirken der Teufel zu befragen. Der Teufel gab alle Geheimnisse der Hölle zum besten, schüttete sein Herz aus, weinte und gefiel Lachmatov so gut, dass er ihn bei sich übernachten ließ. Der Teufel schlief im Ofen und phantasierte die ganze Nacht. Am Morgen war er verschwunden.
von Michael Kleeberg
Die Liebe und Sorge eines Vaters, Selbstbehauptung im Beruf, Konfrontation mit Kindheit und Familie, Abgründe der Freundschaft, Verlockungen des Ausbruchs und Einbruch des Todes. Dies ist die Geschichte des mühevollen Reifeprozesses und der Bewährungsproben Karlmann Renns, der sein Leben ohne die Tröstungen der Religion, der Kunst und der Philosophie meistern muss. Michael Kleeberg gestaltet seine Welt mit vielfältigen Stimmen, Klängen und Rhythmen, durch die multiplen Perspektiven seines Erzählens. Komik und Tragik, Lakonie und Zärtlichkeit – die sprachschöpferische Lust dieses Romans ist grenzenlos.Der zweite Band der großen Karlmann-Trilogie, zwischen den Romanen «Karlmann» und «Dämmerung» gelegen, ist der Scheitelpunkt der literarischen Epochenbesichtigung, die von den 1980er-Jahren bis in unsere Gegenwart reicht.
von Heimito Doderer
"Die Dämonen" ist einer der bedeutendsten Großstadtromane dieses Jahrhunderts. Gestalten des Wiener Großbürgertums und des Adels, Arbeiter und Intellektuelle, aber auch Typen der Halb- und Unterwelt sind zu einem schillernden gesellschaftlichen Gewebe verflochten. Hinter dem eleganten Charme der Fünfuhrtees und Tennisturniere werden Unsicherheit, politische Fragwürdigkeiten und sexuelle Ausschweifung sichtbar. Die Handlung läuft von Anfang an auf den Brand des Wiener Justizpalastes am 15. Juli 1927 zu, den Doderer als "Cannae der österreichischen Freiheit" begreift: Im Verlauf der Auseinandersetzungen zwischen "Frontkämpfern" und Republikanischem Schutzbund waren mehrere Arbeiter umgebracht worden. Nach dem Freispruch der Mörder durch die Justiz brachen Arbeiterunruhen aus, die von der Polizei blutig niedergeschlagen wurden. Obwohl die Schicksale der Figuren meist nur indirekt mit diesem historischen Ereignis verknüpft sind, gehört es zu Doderers kunstvoller Komposition, daß sich zahlreiche ihrer Lebensprobleme an diesem Tag klären.