»Mir fehlt die Küste von Maine auch«, sagte Olive zu Jack. Und ab da war alles gut.In Crosby, einer kleinen Stadt an der Küste von Maine, ist nicht viel los. Und doch enthalten die Geschichten über das Leben der Menschen dort die ganze Welt. Da ist Olive Kitteridge, pensionierte Lehrerin, die sich auch mit siebzig noch in alles einmischt, so barsch wie eh und je. Da ist Jack Kennison, einst Harvardprofessor, der ihre Nähe sucht. Beide vermissen ihre Kinder, die ihnen fremd geworden sind, woran Olive und Jack selbst nicht gerade unschuldig sind … Ein bewegender Roman, der von Liebe und Verlust erzählt, vom Altern und der Einsamkeit, von Momenten des Glücks und des Staunens.
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Die langen Abende
von Elizabeth Strout, Sabine Roth
»Mir fehlt die Küste von Maine auch«, sagte Olive zu Jack. Und ab da war alles gut.In Crosby, einer kleinen Stadt an der Küste von Maine, ist nicht viel los. Und doch enthalten die Geschichten über das Leben der Menschen dort die ganze Welt. Da ist Olive Kitteridge, pensionierte Lehrerin, die sich auch mit siebzig noch in alles einmischt, so barsch wie eh und je. Da ist Jack Kennison, einst Harvardprofessor, der ihre Nähe sucht. Beide vermissen ihre Kinder, die ihnen fremd geworden sind, woran Olive und Jack selbst nicht gerade unschuldig sind … Ein bewegender Roman, der von Liebe und Verlust erzählt, vom Altern und der Einsamkeit, von Momenten des Glücks und des Staunens.
Aktuelle Rezensionen(3)
Die langen Abende war ein sehr schönes, wenn auch etwas melancholisches Wiedersehen mit Olive Kitteridge und den Einwohnern der Kleinstadt Crosby in New England. Das Buch fühlt sich fast wie nach Hause kommen an und dabei darf man die verschiedensten Charaktere für einen kurzen Moment in ihrem Leben begleiten. Die (groß-)teils eher traurigen oder emotionalen aber auch amüsanten Geschichten sind so lebhaft geschrieben, dass man fast das Gefühlt hat, man sei mittendrin statt nur als Leserin am Rande dabei. Strout hat es mit diesem Buch mal wieder geschafft, mich zum Nachdenken, zum Lachen und zum Weinen zu bringen. Dennoch hat mich dieses Buch etwas weniger gefesselt als sein Vorgänger Mit Blick aufs Meer.
Die Fortsetzung von “Blick aufs Meer”. Der Schluss hat mir Tränen in die Augen getrieben. Jeder Mensch hat viele Facetten, erkennt sie selbst vielleicht kaum, kommt nicht raus aus seiner Haut … je länger ich von Olive Kitteridge las, umso sympathischer wurde sie, und manchmal konnte ich mich so gut in sie hineinfühlen.
Einzelne Erzählungen, die aber doch zusammenhängen, weil sie alle in und um Crosby spielen und man sich eben kennt. Ich habe die Bewohner gern begleitet und will auf jeden Fall mehr von Elizabeth Strout lesen. Wer die Romane von Kent Haruf mag, wird auch diese gern lesen. Sie sind an der einen oder anderen Stelle vielleicht noch etwas "unbequemer". Aber so ist das Leben...